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Plötzliche Trennung; Rolle der psychische Erkrankung?

ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Absolute Erwartungshaltung deinerseits und Du gibst ständig die Verantwortung an sie ab. Du willst Deine Gefühle von ihr reguliert und verstärkt bekommen. Du willst von ihr die Trennung erklärt bekommen. Sie soll für Dich die Sexualität so einrichten, dass Du Dich nicht überwinden musst. Selbst zu merken, dass Du zu einem Menschen, dessen Körpergeruch Du nicht magst, sexuell gar nicht passt, kannst Du nicht. Sie soll bleiben und eben in der Intimregion neutral riechen, damit Du sie befriedigen kannst.

Nun - das ist dann aber auch ein wechselseitiges Handicap - er mit seiner Unerfahrenheit und Saubersucht und sie irgendwann mit dem Ende der Geduld. Dass er jetzt die Probleme lösen muss und Dinge klären, die er vor 10 Jahren hätte überwinden sollen wie die Jungs seiner Perer-Group ist allerdings nicht ihr Problem. Trotzdem ist eben die Frage, wie sehr sie sich da so fairerweise einlassen sollte.

Letztlich ist er gut beraten, sich eine Frau zu suchen, die mehr auf seiner Wellenlinie schwingt.

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ElGatoRojo
Zitat von Jolle:
Kann man sagen, dass, wenn einem der Intimgeruch des Partners bei bestimmten Praktiken stört, dass man sexuell auf der Körperebene nicht zusammenpasst? Was haben psychische Blockaden damit zu tun - das Gefühl, dass meine Wahrnehmungen und Bedürfnisse (Hygiene) nicht berücksichtigt werden spielt sicher unbewusst in das Sexleben hinein.

Ja - dieses Geruchsstörungen sind zumindest ernstes Handicap. Ist vielleicht auch Erfahrung von Schmutz und Geruch während deiner Kindheit und Jugend -- ein zu cleanes Kind wird zum krüschen Erwachsenen. Sex ist nicht primär clean, sollte aber zivillisierte Voraussetzungen haben. Sauberer Körper, sauberes Bettlaken usw macht es angenehm -- aber bist du auch fähig, mit deiner Freundin spontan im Gras oder am Strand odert sonstwo dich fallen zu lassen? Ich mein - man muss schon etwas aus sich herausgehen dabei.

Letztlich hast du dir für den Start nicht gerade das einfachste Objekt deiner Begierde ausgesucht. Vermutlich hattest du mit ihr ein paar Probleme, die du mit einer anderen Frau nicht gehabt hättest. Gehe einfach optimistisch davon aus, dass du bei der nächsten vielleicht unbefangener und lockerer dabei bist und positivere Erfahrungen gewinnst.

x 1 #32


A


Plötzliche Trennung; Rolle der psychische Erkrankung?

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Catalina
Zitat von Nalf:
In GenZ ist Therapie zur Aufdeckung generationeller Traumata und toxischer Muster bei Männern UND Frauen völlig normal.

Dafür, dass das in GenZ angeblich so normal ist, beobachte ich gerade in dieser Generation aber nicht weniger gestörte Beziehungen, sondern eher mehr.🤔 Fraglich also, ob das was bringt.

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J
vielen Dank hierfür, ich denke das ist ein gesunde Ansatz und ich arbeite daran dies umzusetzen. Ich habe auch verstanden, dass Trennungen ein Chance sind mich zu verstehen und ich in der nächsten Beziehung weiß, worauf ich achten kann. @Sincerite
Zitat:
Es war deine erste Beziehung mit allem drum und dran. Sie wusste, was sie wollte, du noch nicht. Da du jetzt sowieso im Schmerz steckst und der auch zu Ende gefühlt werden will, könntest du auch über dich reflektieren. Was willst du in einer Beziehung, wer bist du, was sind deine Stärken, was dein Schwächen, was sind deine Werte, wie möchtest du dich in einer Beziehung fühlen, was brauchst du von deinem Gegenüber, was ist für dich verhandelbar, was nicht usw. Dich selbst kennenlernen und dich positionieren. ste Beziehung mit allem drum und dran.

@ElGatoRojo
Zitat:
Ja - dieses Geruchsstörungen sind zumindest ernstes Handicap. Ist vielleicht auch Erfahrung von Schmutz und Geruch während deiner Kindheit und Jugend -- ein zu cleanes Kind wird zum krüschen Erwachsenen. Sex ist nicht primär clean, sollte aber zivillisierte Voraussetzungen haben. Sauberer Körper, sauberes Bettlaken usw macht es angenehm -- aber bist du auch fähig, mit deiner Freundin spontan im Gras oder am Strand odert sonstwo dich fallen zu lassen? Ich mein - man muss schon etwas aus sich herausgehen dabei.

Letztlich hast du dir für den Start nicht gerade das einfachste Objekt deiner Begierde ausgesucht. Vermutlich hattest du mit ihr ein paar Probleme, die du mit einer anderen Frau nicht gehabt hättest. Gehe einfach optimistisch davon aus, dass du bei der nächsten vielleicht unbefangener und lockerer dabei bist und positivere Erfahrungen gewinnst.

Wie du es beschreibst wäre es ja ein Problem meiner "Hemmungen" und nicht einfach zu verwirklichenden Sauberkeitswünsche und nicht, dass wie biologisch/chemisch nicht zusammenpassen. Ein Handicap wäre beides, da geb ich dir recht.

Was mir aktuell in der Verarbeitung der Trennung nicht leicht fällt ist, dass es den Raum, das gemeinsam zu entdecken ja nie gab. Deswegen finde ich den Text schon nicht uninteressant @Nalf
Zitat:
Du warst bereit, um sofort loszulegen, sobald sie XYZ tut.

Es ist sehr anstrengend, wenn ein Partner immer erst auf Aufforderung tätig wird und die Vorbereitungen, Initiativen und guten Bedingungen immer von einem selbst geschaffen werden müssen

Es klingt so, als dass das stimmen könnte und realistisch ihre Perspektive wiedergibt.
Zugleich sträubt sich auch vieles in mir und ich denke es gibt auch eine legitimen anderen Blickwinkel. Sie hat einen starken sexuellen Wunsch, den ich ihr erfülle. Ich äußere meine Empfindungen und Bedürfnisse auf die sie nicht eingeht. Erst in der Trennung berichtet sie mir wie verletzt sie ist? Ich sehe mich hier nicht selbstverschuldet als "Beifahrer" wie du es in deinem Beitrag auch schreibst. Eine passende Metapher könnte auch sein, dass sie Mauern baut, über die ich nicht herüberkommen kann.
Dennoch bleibt auch eine Passivität, die ich nicht leugnen kann. Wenn ich es mir einfach mache würde sagen, "die Probleme waren nicht stark genug" - ich habe ja die Beziehung als sehr erfüllend wahrgenommen.


Zum Thema "Relation Chip Check in"
Ich war überrascht, dass so viele Leute, das als lächerlich oder Rote Flagge betrachten. Ich finde es gar nicht so schlecht. Ich denke es kann verhindern, dass Probleme nicht angesprochen werden und geben einem die Chance Regelmäßig auf einer tiefen Ebene zu wissen, was bei dem jeweils anderen los ist. Im Alltag ist das etwas, was leicht verloren gehen kann denke ich. Und das ist es ja auch bei uns gewissermaßen. Eine gewisse ritualisierte Praxis kann m.E. ein ganz gutes Hilfsmittel sein. Ich fand es tatsächlich schade, dass wir das erst zur Trennung versucht haben.

x 2 #34


S
Zitat von Jolle:
Ich wusste, dass mir dieses Treffen wahrscheinlich nicht guttun wird, habe aber auf Kontext für die plötzliche Trennung gehofft. Sie hat nach Normalität gefragt, wollte von meinem Urlaub wissen und nicht über die Trennung reden.

Was hast du dir denn von dem Treffen erhofft? Dass die Trennung nicht endgültig ist?

Ihre Intention war jedenfalls klar - die Beziehung ist endgültig aus, sie will darüber nicht mehr sprechen.
Sie will aber dass man sich normal begegent - was auch verständlich ist, aber für dich war der Zeitpunkt dafür falsch, auch das ist verständlich, du wolltest mir ihr ein klärendes Gespräch, am Ende hast du eins bekommen - sie will nicht mehr. Das ist die wichtigste Erkenntnis für dich, ob es wegen der Bipolarität, wegen dem Sex, oder sonst was war - es wird dir nicht helfen wenn du abschließen willst. Wenn du sagst, dass du verkrampft bist beim Sex und du Probleme mit Emotionalität hast, also dass du das schlecht zulassen kannst, daran kannst du nur was ändern, oder du findest eine Frau die genug so ist.

Mein Rat an dich, nimm an dass es vorbei ist, versuche nach vorne zuschauen, sie steht für dich nicht mehr zur Verfügung, versuchen mit der Zeit abzuschließen, dann kannst du dich irgendwann auch für eine neue Frau öffnen, das wird kommen. Du bist erst 31, du hast Leben noch vor dir!

x 1 #35


S
Zitat von Fenjal:
Wie kann man seinem Partner eine Therapie aufdrücken wollen?

Kann man auch nicht, man macht eine Therapie, wenn man Problemen hat, sonst nicht.

Aber sie hat das revidiert, trotzdem stützen sich innige trotzdem drauf.
Ich denke was Sie sagen wollte ist nur, dass sie sich ein reflektierten Partner wünscht.

x 1 #36


S
Zitat von Blindfisch:
Natürlich. Ich bin nicht so eine......das sagt die Frau für die Männer, die sie "prüft". Der gaile Karl Heinz, der nicht den Quatsch glaubt, was so manche Frau erzählt, der landet mit ihr im Bett. Nicht immer und nicht alle Frauen..aber viel wahrscheinlicher.

Ich kann mich nur wiederholen, hört auf schlechte Ratgeber auf YouTube zu sehen, oder komisch Blogs.

Zitat von Blindfisch:
Wenn du einen Fisch fangen möchtest, frag den Fischer, nicht den Fisch. "

Naja, Fische die man fängt will man essen... ...das hatte ich mit einer Frau nicht vor.

#37


Heffalump
Zitat von Schnuddel74:
was Sie sagen wollte ist nur, dass sie sich ein reflektierten Partner wünscht.

Wenn es nur um ihre Wünsche geht, kann man das nicht Beziehung auf Augenhöhe nennen

x 2 #38


S
Zitat von Heffalump:
Wenn es nur um ihre Wünsche geht, kann man das nicht Beziehung auf Augenhöhe nennen

Stimmt schon, aber beide haben Wünsche, wenn die Schnittmenge nicht ausreicht, wird es schwer, oder sie keine Kompromisse eingeht

Wobei ich habe das etwas anders gelesen, sie hat ja aktiv nach Lösungen gesucht, auch schrieb der TE, dass sie wegen dem Sex am Anfang sehr geduldig war...
...deswegen kann ich das nicht ganz einschätzen.

Auch der Vorschlag mit den "Beziehungs-Check-in" war eigentlich ein gute Idee, dass das von einigen hier schlecht aufgenommen wird verstehe ich nicht wirklich.

Das mit dem Gender kann ich auch nicht ganz einschätzen, sie wird ihn ja nicht komplett vorschreiben wollen wie er zu reden hat. Ich vermute Mal, dass es mehr im Umgang mit ihr ging... ...so kann ich es verstehen, dass einen Frau im Beruf nicht dir männliche Bezeichnung hören will.

x 3 #39


alleswirdbesser
Zitat von Nalf:
Sie soll für Dich die Sexualität so einrichten, dass Du Dich nicht überwinden musst. Selbst zu merken, dass Du zu einem Menschen, dessen Körpergeruch Du nicht magst, sexuell gar nicht passt, kannst Du nicht. Sie soll bleiben und eben in der Intimregion neutral riechen, damit Du sie befriedigen kannst.

Entschuldige, aber nicht gewaschene und somit ungepflegte Intimregionen haben nichts mit dem natürlichen Körpergeruch zu tun. Hygiene ist das A und O und wenn man den Partner respektiert, mutet man ihm solche Gerüche gar nicht erst zu. Das hat in meinen Augen nichts mit der berühmten Körperchemie zu tun, die natürlich passen sollte, sondern mit unterlassener Hygiene. Ich selbst würde lieber auf x verzichten, wenn ich keine Möglichkeit zum Waschen hätte. Und das ist doch wirklich selten der Fall. Auch der sagen wir mal nicht beschnittene Mann würde unten sehr unangenehm riechen, wenn er sich nicht waschen würde. Und das ist nicht zwingend Sein Körpergeruch, was stinkt, sondern was anderes. Das muss ich aber sicher nicht näher erläutern. Und würgen wäre eine ganz natürliche Reaktion, vor allem wenn man geruchsempfindlich ist, da kann man schon froh sein, wenn es beim würgen bleibt

x 7 #40


Heffalump
Zitat von Schnuddel74:
so kann ich es verstehen, dass einen Frau im Beruf nicht dir männliche Bezeichnung hören will.

Man kann sich auch sowas von haben. Mir ist das ziemlich egal. Weil ein *innen, anzuhängen, formal keine weibliche Bezeichnung ist.

Für den Beruf als solches

x 2 #41


Heffalump
Zitat von alleswirdbesser:
Gerüche gar

Du kannst frisch geduscht, stinken wie ein Iltis. Darum gibt es ja den Begriff: ich kann ihn/sie nicht riechen

#42


S

alleswirdbesser
Zitat von Heffalump:
Du kannst frisch geduscht, stinken wie ein Iltis. Darum gibt es ja den Begriff: ich kann ihn/sie nicht riechen

Eben, in meinen Augen gibt es einen Unterschied zwischen Körpergeruch und dem Geruch, welches aufgrund der angesammelten Urin, Ausfluss und was weiß Resten entsteht. So deutlich wollte ich gar nicht werden.

Wenn ein frisch geduschter Mann für dich stinkt, dann passt eure Körperchemie nicht. Aber wenn sein ungewaschenes bestes Stück muffelt, dann ist das weniger die Sache der Passung.

x 4 #44


S
Zitat von Heffalump:
Man kann sich auch sowas von haben. Mir ist das ziemlich egal. Weil ein *innen, anzuhängen, formal keine weibliche Bezeichnung ist. Für den Beruf ...

Wieso, du sagt auch Sekretärin, niemand wurde von Sekretär sprechen...
...eine Frau die ich kenne meinte, sie empfand es als unangebracht, wenn "Mann" von ihr als "Geschäftsführer" gesprochen hat und nicht als Geschäftsführerin...
...so was hat eigentlich auch gar nichts mit gender zu tun.
Aber evtl. kann der TE ja mal sagen, wann ein Problem war für sie und in welchem Bezug.

x 1 #45


A


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