vielen Dank hierfür, ich denke das ist ein gesunde Ansatz und ich arbeite daran dies umzusetzen. Ich habe auch verstanden, dass Trennungen ein Chance sind mich zu verstehen und ich in der nächsten Beziehung weiß, worauf ich achten kann. @Sincerite
Zitat:Es war deine erste Beziehung mit allem drum und dran. Sie wusste, was sie wollte, du noch nicht. Da du jetzt sowieso im Schmerz steckst und der auch zu Ende gefühlt werden will, könntest du auch über dich reflektieren. Was willst du in einer Beziehung, wer bist du, was sind deine Stärken, was dein Schwächen, was sind deine Werte, wie möchtest du dich in einer Beziehung fühlen, was brauchst du von deinem Gegenüber, was ist für dich verhandelbar, was nicht usw. Dich selbst kennenlernen und dich positionieren. ste Beziehung mit allem drum und dran.
@ElGatoRojo
Zitat: Ja - dieses Geruchsstörungen sind zumindest ernstes Handicap. Ist vielleicht auch Erfahrung von Schmutz und Geruch während deiner Kindheit und Jugend -- ein zu cleanes Kind wird zum krüschen Erwachsenen. Sex ist nicht primär clean, sollte aber zivillisierte Voraussetzungen haben. Sauberer Körper, sauberes Bettlaken usw macht es angenehm -- aber bist du auch fähig, mit deiner Freundin spontan im Gras oder am Strand odert sonstwo dich fallen zu lassen? Ich mein - man muss schon etwas aus sich herausgehen dabei.
Letztlich hast du dir für den Start nicht gerade das einfachste Objekt deiner Begierde ausgesucht. Vermutlich hattest du mit ihr ein paar Probleme, die du mit einer anderen Frau nicht gehabt hättest. Gehe einfach optimistisch davon aus, dass du bei der nächsten vielleicht unbefangener und lockerer dabei bist und positivere Erfahrungen gewinnst.
Wie du es beschreibst wäre es ja ein Problem meiner "Hemmungen" und nicht einfach zu verwirklichenden Sauberkeitswünsche und nicht, dass wie biologisch/chemisch nicht zusammenpassen. Ein Handicap wäre beides, da geb ich dir recht.
Was mir aktuell in der Verarbeitung der Trennung nicht leicht fällt ist, dass es den Raum, das gemeinsam zu entdecken ja nie gab. Deswegen finde ich den Text schon nicht uninteressant @Nalf
Zitat: Du warst bereit, um sofort loszulegen, sobald sie XYZ tut.
Es ist sehr anstrengend, wenn ein Partner immer erst auf Aufforderung tätig wird und die Vorbereitungen, Initiativen und guten Bedingungen immer von einem selbst geschaffen werden müssen
Es klingt so, als dass das stimmen könnte und realistisch ihre Perspektive wiedergibt.
Zugleich sträubt sich auch vieles in mir und ich denke es gibt auch eine legitimen anderen Blickwinkel.
Sie hat einen starken sexuellen Wunsch, den ich ihr erfülle.
Ich äußere meine Empfindungen und Bedürfnisse auf die sie nicht eingeht. Erst in der Trennung berichtet sie mir wie verletzt sie ist? Ich sehe mich hier nicht selbstverschuldet als "Beifahrer" wie du es in deinem Beitrag auch schreibst. Eine passende Metapher könnte auch sein, dass sie Mauern baut, über die ich nicht herüberkommen kann.
Dennoch bleibt auch eine Passivität, die ich nicht leugnen kann. Wenn ich es mir einfach mache würde sagen, "die Probleme waren nicht stark genug" - ich habe ja die Beziehung als sehr erfüllend wahrgenommen.
Zum Thema "Relation Chip Check in"Ich war überrascht, dass so viele Leute, das als lächerlich oder Rote Flagge betrachten. Ich finde es gar nicht so schlecht. Ich denke es kann verhindern, dass Probleme nicht angesprochen werden und geben einem die Chance Regelmäßig auf einer tiefen Ebene zu wissen, was bei dem jeweils anderen los ist. Im Alltag ist das etwas, was leicht verloren gehen kann denke ich. Und das ist es ja auch bei uns gewissermaßen. Eine gewisse ritualisierte Praxis kann m.E. ein ganz gutes Hilfsmittel sein. Ich fand es tatsächlich schade, dass wir das erst zur Trennung versucht haben.