Zur Intimzone Diskussion@alleswirdbesser
Zitat:Und das weiß man doch auch? Es ist doch kein Beinbruch sich abends nochmals frisch zu machen, wenn der Partner da ist, man auf bestimmte Praktiken Wert legt und Rücksicht nimmt? Ich verstehe das Problem nicht. Und wenn der Partner es offen kommuniziert, dann schaut man zu, das zu verändern, also die Körperhygiene, anstatt zu schmollen und die Beziehung zu beenden. Ich meine was hatte er für Alternativen, wenn er geschwiegen hätte? Die nächste Würgrunde?
Das ist auch eher meine Meinung. Aber es gibt auch Männer die es nicht stört und Frauen die nicht davon ausgehen, dass es Männer stört. Das wird ja auch hier in dem Thread beschrieben. Deswegen ist der zentrale Punkt für mich exakt der den @GarstigeGräte beschrieben hat
Zitat:Ich schätze, das Problem ist, dass überhaupt Kritik am Geruch im weiblichen Intimbereich geäußert wurde. Ob der jetzt mangelnder Hygiene geschuldet ist oder ob es sich um den charakteristischen Eigengeruch handelt, ist Nebensache. Frau stinkt nicht. Punkt.
Ich habe ihren Intimgeruch aber nicht kritisiert sondern beschrieben wie meine Erfahrungen waren und offen überlegt wie man damit umgehen kann.
Zur Diskussion der gegenderten Sprachezu der Frage von @Schnuddel74 und deiner Frage
Zitat:Aber evtl. kann der TE ja mal sagen, wann ein Problem war für sie und in welchem Bezug.
Es gab eine Diskussion in der Mitte der Beziehung, nachdem sie mich verbessert (irgendetwas wie Lehrer*innen z.B.). Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht verbessert werden möchte. In unserer Diskussion habe ich sachlich rational begründet, warum ich aktuell in meiner Sprache nicht gendere. Dabei habe ich mich auf einer meta-ebene bezogen und das Problem eher akademisch betrachtet. Sie hat es sehr gestört, dass ich ihre Perspektive als Frau nicht verstehe und dass es ihr so vorkommt, als wenn es mir egal ist wie es ihr als meine Freundin geht. Dass ich mich nicht um sie kümmere. Vor der Trennung (1,5 Monate vor der Trennung) gab es noch eine 5 minütige Diskussion, die glaube ich der Auslöser der Trennung war. Hier hat sie gesagt, dass sie das generische Maskulinum hasst und wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass es Frauen unsichtbar macht. Hier habe ich wieder in der rationalen Rolle agiert und gesagt, das Studien, die das nachweisen oft nicht wissenschaftlichen Kriterien entspreche, da die Grundgesamtheit nicht repräsentativ ist. Grundsätzlich nutzt sie die gegenderte Sprache kaum - sie ist auch nicht Deutsch Muttersprachlerin.
Ich denke über das Gendern als solches zu reden, ist an dieser Stelle nicht wirklich nicht zielführend. Und ich glaube ich habe auch schon verstanden, dass dieser Konflikt auf 2 Ebenen(Emotional vs. rational) geführt wurde und wir gar nicht zusammen kommen konnten.
Aber auch hier wieder: ein Streit/Diskussion vor der Trennung und im nächsten Gespräch hat sie die Trennung entschieden? Das macht die Akzeptanz komplizierter, da ich der Raum zum gegenseitigen Verstehen nicht da war. Ich habe ja nicht grundsätzlich etwas gegen das gendern und sehe wo es herkommt. Ich finde nicht, dass es unrealistisch ist hier zu denken, dass sie eine Mauer gebaut hat über die ich nicht kommen konnte (warum auch immer). Ich denke ich bin fähig dazu auf die emotionale Ebene einzugehen.
@Schnuddel74
Zitat: Was hast du dir denn von dem Treffen erhofft? Dass die Trennung nicht endgültig ist?
Ihre Intention war jedenfalls klar - die Beziehung ist endgültig aus, sie will darüber nicht mehr sprechen.
Sie will aber dass man sich normal begegent - was auch verständlich ist, aber für dich war der Zeitpunkt dafür falsch, auch das ist verständlich, du wolltest mir ihr ein klärendes Gespräch, am Ende hast du eins bekommen - sie will nicht mehr. Das ist die wichtigste Erkenntnis für dich, ob es wegen der Bipolarität, wegen dem Sex, oder sonst was war - es wird dir nicht helfen wenn du abschließen willst. Wenn du sagst, dass du verkrampft bist beim Sex und du Probleme mit Emotionalität hast, also dass du das schlecht zulassen kannst, daran kannst du nur was ändern, oder du findest eine Frau die genug so ist.
Mein Rat an dich, nimm an dass es vorbei ist, versuche nach vorne zuschauen, sie steht für dich nicht mehr zur Verfügung, versuchen mit der Zeit abzuschließen, dann kannst du dich irgendwann auch für eine neue Frau öffnen, das wird kommen. Du bist erst 31, du hast Leben noch vor dir!
Gute Frage. Ich habe mit Sicherheit gehofft, dass die Trennung nicht endgültig ist. Ich glaube ich brauche auch noch eine Weile um das aus meinem Kopf zu bekommen. Rational ist es mir aber ziemlich klar, dass es zuende ist.
Ich hatte ihr klar kommuniziert, dass Normalität nicht für mich nicht in Frage kommt und mein Bedürfnis ein bisschen Kontext für die Trennung zu erhalten wäre. Sie hatte ja mir gegenüber bis zuletzt gespiegelt, dass sie an eine Lösung glaubt, mich liebt und die Verabredung, an der die Trennung stattfand, wurde mit der Frage nach "Quality time" eingeleitet.
Sie hatte meiner Bedingung zugestimmt. Außerdem hat mir ein guter Freund mehr oder weniger empfohlen zu dem Treffen zu gehen. Er dachte es hilft mir ein Schlussstich zu ziehen. Deswegen sprach für mich insgesamt mehr dafür, sie nochmal zu sehen.
Danke für deinen Rat! Das ist es was ich auf der logischen Ebene denke, das Gedankenkarussell auszuschalten an Sie zu denken und verstehen zu wollen, kann ich aber nicht direkt ausschalten.