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Plötzliche Trennung; Rolle der psychische Erkrankung?

alleswirdbesser
Zitat von Schnuddel74:
Wieso, du sagt auch Sekretärin, niemand wurde von Sekretär sprechen... ...eine Frau die ich kenne meinte, sie empfand es als unangebracht, wenn ...

Spricht man von einer bestimmten Person, gebe ich dir recht, spricht man im allgemeinen von zum Beispiel einem Ausbildungsberuf zum Beispiel Bilanzbuchhalter, fände ich es nervig Bilanzbuchhalter Bilanzbuchhalterin zu sagen, denn man weiß ja, dass es männlich und weiblich geben kann, und ich selbst habe da kein Bock es ständig auszusprechen, um das zu betonen.

x 3 #46


T
Zitat von alleswirdbesser:
Entschuldige, aber nicht gewaschene und somit ungepflegte Intimregionen haben nichts mit dem natürlichen Körpergeruch zu tun. Hygiene ist das A und ...

Das habe ich mir beim Lesen auch gedacht. Allein schon beim Satz: „Es kann sein, dass da mal was antrocknet“ musste ich würgen.

sorry, aber nein. Wenn man weiß, dass man zu den Stinkis gehört, macht man etwas dagegen. Wenn ich weiß, dass ich an irgendeiner Stelle unangenehm rieche, wasche ich mich oder rede mit meinem Gyn darüber. Und erwarte nicht, dass mein Partner das im wahrsten Sinne des Wortes schluckt.

Dann mit: „Du wirst nie verstehen, wie es ist, eine Frau zu sein“ zu argumentieren. Richtig. Wie soll ein Mann das auch kennenlernen? Die Anatomie ist völlig anders. Und nein, es ist als Frau nicht schwierig, sich um die eigene Körperhygiene zu kümmern.

x 6 #47


A


Plötzliche Trennung; Rolle der psychische Erkrankung?

x 3


Blind-Meg
Zitat von alleswirdbesser:
nicht gewaschene und somit ungepflegte Intimregionen haben nichts mit dem natürlichen Körpergeruch zu tun

Wir wissen aber nichts über den hygienischen Zustand der Intimregion der Ex des TE.
Kann auch sein, dass sie morgens duschen war und abends nicht mehr wie frisch gewaschen riecht. Und was man da mag und was nicht, ist schon sehr individuell.

x 3 #48


alleswirdbesser
Zitat von Blind-Meg:
Wir wissen aber nichts über den hygienischen Zustand der Intimregion der Ex des TE.

Das hat er recht ausführlich beschrieben.

x 1 #49


alleswirdbesser
Zitat von Blind-Meg:
Kann auch sein, dass sie morgens duschen war und abends nicht mehr wie frisch gewaschen riecht.

Und das weiß man doch auch? Es ist doch kein Beinbruch sich abends nochmals frisch zu machen, wenn der Partner da ist, man auf bestimmte Praktiken Wert legt und Rücksicht nimmt? Ich verstehe das Problem nicht. Und wenn der Partner es offen kommuniziert, dann schaut man zu, das zu verändern, also die Körperhygiene, anstatt zu schmollen und die Beziehung zu beenden. Ich meine was hatte er für Alternativen, wenn er geschwiegen hätte? Die nächste Würgrunde?

x 5 #50


Blind-Meg
Zitat von alleswirdbesser:
Und das weiß man doch auch? Es ist doch kein Beinbruch sich abends nochmals frisch zu machen, wenn der Partner da ist, man auf bestimmte Praktiken ...

Ich ja auch nicht und ich würde mich dann auch nochmal frisch waschen.
Aber da gibt es sicherlich auch Leute, die den normalen Tagesgeruch nicht unangenehm finden oder gekränkt wären, wenn jemand den nicht mag.

x 2 #51


alleswirdbesser
Zitat von Blind-Meg:
Und was man da mag und was nicht, ist schon sehr individuell.

Ich schätze Menschen, die auf Rückstände im Intimbereich stehen (ob trocken oder gelig), gibt es eher selten.

#52


Blindfisch
Das kann man pauschal nicht sagen. Es ist Geschmackssache. 😂
Aber mit Checklisten um die Ecke kommen....wohlgemerkt in der Beziehung....die regeln sollen wie der Andere sich zu verhalten hat, wie er zu sprechen hat usw. als gute Idee zu verkaufen, ist übergriffig. Wenn jemand vor einer Beziehung seinen potentiellen Partner anhand einer Liste "prüft", ist das was anderes.

x 1 #53


GarstigeGräte
Zitat von alleswirdbesser:
Ich verstehe das Problem nicht.

Ich schätze, das Problem ist, dass überhaupt Kritik am Geruch im weiblichen Intimbereich geäußert wurde. Ob der jetzt mangelnder Hygiene geschuldet ist oder ob es sich um den charakteristischen Eigengeruch handelt, ist Nebensache. Frau stinkt nicht. Punkt.

x 1 #54


Heffalump
Zitat von alleswirdbesser:
gelig)

Was?


Wollen wir jetzt wirklich über weisse Ablagerungen hinter Hautfalten uns unterhalten? Haben ja auch Männer.

Da gibts kein Richtig oder falsch. Wenn man Schmuddel mag, brauchst nicht duschen. Unx wenn du das nicht magst, dann kann man auch zu zweit in der Dusche schon mit dem Vorspiel anfangen.

Erlaubt ist, was gefällt. Und darüber reden. Sonst weiß man nie was Spass bringt

x 1 #55


Blind-Meg
Zitat von alleswirdbesser:
Es ist doch kein Beinbruch sich abends nochmals frisch zu machen, wenn der Partner da ist, man auf bestimmte Praktiken Wert legt und Rücksicht nimmt

Das sehe ich genauso und finde es auch übertrieben, da so schwer gekränkt zu sein, wenn der Partner drum bittet, sich frisch zu waschen.
Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass "nicht frisch gewaschen" nicht automatisch "unhygienisch" oder "stinkig" bedeuten muss.
Sich dafür zu trennen finde ich ebenfalls übertrieben.

x 3 #56


J
Zur Intimzone Diskussion
@alleswirdbesser
Zitat:
Und das weiß man doch auch? Es ist doch kein Beinbruch sich abends nochmals frisch zu machen, wenn der Partner da ist, man auf bestimmte Praktiken Wert legt und Rücksicht nimmt? Ich verstehe das Problem nicht. Und wenn der Partner es offen kommuniziert, dann schaut man zu, das zu verändern, also die Körperhygiene, anstatt zu schmollen und die Beziehung zu beenden. Ich meine was hatte er für Alternativen, wenn er geschwiegen hätte? Die nächste Würgrunde?

Das ist auch eher meine Meinung. Aber es gibt auch Männer die es nicht stört und Frauen die nicht davon ausgehen, dass es Männer stört. Das wird ja auch hier in dem Thread beschrieben. Deswegen ist der zentrale Punkt für mich exakt der den @GarstigeGräte beschrieben hat
Zitat:
Ich schätze, das Problem ist, dass überhaupt Kritik am Geruch im weiblichen Intimbereich geäußert wurde. Ob der jetzt mangelnder Hygiene geschuldet ist oder ob es sich um den charakteristischen Eigengeruch handelt, ist Nebensache. Frau stinkt nicht. Punkt.

Ich habe ihren Intimgeruch aber nicht kritisiert sondern beschrieben wie meine Erfahrungen waren und offen überlegt wie man damit umgehen kann.

Zur Diskussion der gegenderten Sprache
zu der Frage von @Schnuddel74 und deiner Frage
Zitat:
Aber evtl. kann der TE ja mal sagen, wann ein Problem war für sie und in welchem Bezug.

Es gab eine Diskussion in der Mitte der Beziehung, nachdem sie mich verbessert (irgendetwas wie Lehrer*innen z.B.). Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht verbessert werden möchte. In unserer Diskussion habe ich sachlich rational begründet, warum ich aktuell in meiner Sprache nicht gendere. Dabei habe ich mich auf einer meta-ebene bezogen und das Problem eher akademisch betrachtet. Sie hat es sehr gestört, dass ich ihre Perspektive als Frau nicht verstehe und dass es ihr so vorkommt, als wenn es mir egal ist wie es ihr als meine Freundin geht. Dass ich mich nicht um sie kümmere. Vor der Trennung (1,5 Monate vor der Trennung) gab es noch eine 5 minütige Diskussion, die glaube ich der Auslöser der Trennung war. Hier hat sie gesagt, dass sie das generische Maskulinum hasst und wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass es Frauen unsichtbar macht. Hier habe ich wieder in der rationalen Rolle agiert und gesagt, das Studien, die das nachweisen oft nicht wissenschaftlichen Kriterien entspreche, da die Grundgesamtheit nicht repräsentativ ist. Grundsätzlich nutzt sie die gegenderte Sprache kaum - sie ist auch nicht Deutsch Muttersprachlerin.

Ich denke über das Gendern als solches zu reden, ist an dieser Stelle nicht wirklich nicht zielführend. Und ich glaube ich habe auch schon verstanden, dass dieser Konflikt auf 2 Ebenen(Emotional vs. rational) geführt wurde und wir gar nicht zusammen kommen konnten.
Aber auch hier wieder: ein Streit/Diskussion vor der Trennung und im nächsten Gespräch hat sie die Trennung entschieden? Das macht die Akzeptanz komplizierter, da ich der Raum zum gegenseitigen Verstehen nicht da war. Ich habe ja nicht grundsätzlich etwas gegen das gendern und sehe wo es herkommt. Ich finde nicht, dass es unrealistisch ist hier zu denken, dass sie eine Mauer gebaut hat über die ich nicht kommen konnte (warum auch immer). Ich denke ich bin fähig dazu auf die emotionale Ebene einzugehen.

@Schnuddel74
Zitat:
Was hast du dir denn von dem Treffen erhofft? Dass die Trennung nicht endgültig ist?

Ihre Intention war jedenfalls klar - die Beziehung ist endgültig aus, sie will darüber nicht mehr sprechen.
Sie will aber dass man sich normal begegent - was auch verständlich ist, aber für dich war der Zeitpunkt dafür falsch, auch das ist verständlich, du wolltest mir ihr ein klärendes Gespräch, am Ende hast du eins bekommen - sie will nicht mehr. Das ist die wichtigste Erkenntnis für dich, ob es wegen der Bipolarität, wegen dem Sex, oder sonst was war - es wird dir nicht helfen wenn du abschließen willst. Wenn du sagst, dass du verkrampft bist beim Sex und du Probleme mit Emotionalität hast, also dass du das schlecht zulassen kannst, daran kannst du nur was ändern, oder du findest eine Frau die genug so ist.

Mein Rat an dich, nimm an dass es vorbei ist, versuche nach vorne zuschauen, sie steht für dich nicht mehr zur Verfügung, versuchen mit der Zeit abzuschließen, dann kannst du dich irgendwann auch für eine neue Frau öffnen, das wird kommen. Du bist erst 31, du hast Leben noch vor dir!

Gute Frage. Ich habe mit Sicherheit gehofft, dass die Trennung nicht endgültig ist. Ich glaube ich brauche auch noch eine Weile um das aus meinem Kopf zu bekommen. Rational ist es mir aber ziemlich klar, dass es zuende ist.

Ich hatte ihr klar kommuniziert, dass Normalität nicht für mich nicht in Frage kommt und mein Bedürfnis ein bisschen Kontext für die Trennung zu erhalten wäre. Sie hatte ja mir gegenüber bis zuletzt gespiegelt, dass sie an eine Lösung glaubt, mich liebt und die Verabredung, an der die Trennung stattfand, wurde mit der Frage nach "Quality time" eingeleitet.

Sie hatte meiner Bedingung zugestimmt. Außerdem hat mir ein guter Freund mehr oder weniger empfohlen zu dem Treffen zu gehen. Er dachte es hilft mir ein Schlussstich zu ziehen. Deswegen sprach für mich insgesamt mehr dafür, sie nochmal zu sehen.
Danke für deinen Rat! Das ist es was ich auf der logischen Ebene denke, das Gedankenkarussell auszuschalten an Sie zu denken und verstehen zu wollen, kann ich aber nicht direkt ausschalten.

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Heffalump

Heffalump
Wissenschaftlich nachgewiesen: der Vogel unterm Pony waren 3 Millionen Wellensittiche

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T
Zitat von Jolle:
Ich habe ihren Intimgeruch aber nicht kritisiert sondern beschrieben wie meine Erfahrungen waren und offen überlegt wie man damit umgehen kann.

Ja und das ist Dein gutes Recht. DIR ist es nicht nur unangenehm, Du hast Würgereiz davon bekommen. Es dann zu verlangen, ohne Einsicht zu zeigen, ist ebenfalls grenzüberschreitend.

Ebenso, wie es das Recht von Frauen ist, nicht mit allen anderen Frauen in einen Topf geworfen zu werden. Denn, wenn von allen Mitarbeitern gesprochen wird, fühle ich mich ebenfalls angesprochen.

Wenn jemand meine Position mit Absicht Maskulin benennt, obwohl ich sehr deutlich weiblich bin, verbessere ich die Person. Ohne mich völlig zu echauffieren.

Die jüngere Generation macht ganz viel richtig, aber nicht alles muss zwanghaft durchgesetzt und verallgemeinert werden.

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