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Poeten Ecke - Geschriebenes von uns

whitemirror


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When nothing was everything

The lonelieness is not what scares me most.
Its the realization, that he has never been with me.

The lack of love doesnt break my heart.
Its the clearness, that our love was always my illusion.

The loss is not what hurts the most.
Its the knowledge, that there never was something to lose.

05.08.2019 19:08 • x 1 #211


ich_81


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hier sind sehr schöne Texte dabei.

07.08.2019 17:49 • #212



Hallo Waldfee47,

Poeten Ecke - Geschriebenes von uns

x 3#3


Marvini

Marvini


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Was ist Liebe?
Ist es dieser Moment in dem man versucht ein Gefühl in Worte zu fassen, für den es keine Worte gibt?
Einen Zustand von zwei Menschen zu umschreiben, welcher so komplex ist, dass er nicht zu erfassen ist?
Es ist viel mehr wie ein kläglicher Versuch in einem Wort, in einem einzelnen Wort, eine ganze Welt unterzubringen. Mehr noch: Ein Universum.
Man sagt das Universum dehnt sich mit unglaublicher Geschwindigkeit aus. Es wird immer größer und ist stetig am Wachsen. Natürlich hier und dort ein paar Kollisionen, das sind die Liebenden die gerade streiten. Außerdem sind oftmals auch zwei Sterne in perfekter Distanz zueinander, sodass sie sich um ihren Partner drehen, das sind die glücklichen Paare, die sich gerade lieben, ob nah oder fern. Dann gibt es diese vereinzelten Planeten, die irgendwo im Universum liegen und auf den richtigen Moment warten um ihren Partner zu finden.
Und dann gibt es im Universum einen riesigen Bereich der Leere. Er ist einfach dort und nichts befindet sich in ihm.

11.08.2019 00:05 • x 2 #213


SakuraC

SakuraC


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Zitat von Marvini:
Was ist Liebe?
Ist es dieser Moment in dem man versucht ein Gefühl in Worte zu fassen, für den es keine Worte gibt?
Einen Zustand von zwei Menschen zu umschreiben, welcher so komplex ist, dass er nicht zu erfassen ist?
Es ist viel mehr wie ein kläglicher Versuch in einem Wort, in einem einzelnen Wort, eine ganze Welt unterzubringen. Mehr noch: Ein Universum.
Man sagt das Universum dehnt sich mit unglaublicher Geschwindigkeit aus. Es wird immer größer und ist stetig am Wachsen. Natürlich hier und dort ein paar Kollisionen, das sind die Liebenden die gerade streiten. Außerdem sind oftmals auch zwei Sterne in perfekter Distanz zueinander, sodass sie sich um ihren Partner drehen, das sind die glücklichen Paare, die sich gerade lieben, ob nah oder fern. Dann gibt es diese vereinzelten Planeten, die irgendwo im Universum liegen und auf den richtigen Moment warten um ihren Partner zu finden.
Und dann gibt es im Universum einen riesigen Bereich der Leere. Er ist einfach dort und nichts befindet sich in ihm.


Interessantes Video:

11.08.2019 02:16 • x 1 #214


Exil_Wolf

Exil_Wolf


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Das Schreiben vertreibt mir das Leiden, doch woher das Leid?
Bin ich denn jemals wieder bereit?
Abgekommen von der Autobahn des Lebens.
Zuvor war ich mal mit großer und mal mit niederer Geschwindigkeit, auf der Autobahn des Lebens unterwegs.
Doch ich kam nie so ab vom Wege, wie einst vor nicht allzu langer Zeit.
Im sumpfe, entfernt von der Autobahn des Lebens, steck ich bis zum halse drin und scheinbar jede, ruckartige Bewegung, lässt mich gar tiefer sinken.
Wie soll ich hier nur wieder herausfinden?
Mit kleinen, langsamen Bewegungen scheine ich Zentimeter für Zentimeter ein Stückchen aus dem sumpfe zu entschwinden.
Mit viel Geduld. Also ist es möglich, den Weg zurück zum Leben zu finden?
Einen neuen weg zu ergründen?
Im Moment sehe ich tag für tag das Leben an mir vorbeiziehen, alle fahren auf ihrerer Autobahn des Lebens und keiner bemerkt mich.
Früher war ich immer der Mittelpunkt, heute nicht mal mehr der Rand.
Niemand reicht mir die Hand, um es mir zu erleichtern, dem sumpfe zu entkommen und meinen weg zurück zu finden auf neuen Wegen des Lebens.
Doch man hat mir einst, in vergangenen Tagen, oft die Hand gereicht und ich hab es nie gesehen, genutzt oder zu schätzen gewusst und somit bin ich jedesmal ein Stückchen tiefer gar versunken im sumpfe!

Nun muss ich mir selbst ganz alleine Helfen.
Die Liebe und das unsägliche Leid, der nicht der Liebe selbst entsprang, sondern des Betruges und des vollkommenen Zerstörens, dieser Tatsache das nur ich geliebt habe und das immer wieder erneute brechen meines Herzens, haben mir gezeigt welch dinge in meinem Leben sind im argen.
Hab mich lange vor mir selbst verborgen, für meine Liebe wär und bin ich gar gestorben! Die Seele geschunden, das Leid nicht verschwunden!
Doch die Sicht auf mein wahres Dasein, ist nun nicht mehr zu leugnen.
Vor mir selbst kann ich mich nun nie mehr verstecken. Oft würd ich gern einfach verrecken.
Nun muss ich noch Lernen die Geduld zu dulden. Hab mir selbst viel Liebe zu Schulden!
Die Liebe zu sich selbst, kann sein die größte Hürde im Leben. Und doch werd ich dafür noch alles geben.
Werd mit viel Geduld nun Lernen, mich stück für stück aus dem Sumpfe zu entfernen und wenn es mal geschafft, aus dem sumpfe zu steigen, dann ist sehr vieles geschafft und ich kann mir den weg, zur Autobahn meines Lebens dann hoffentlich zeigen!

Doch davor, muss noch einiges an Zeit und vieles an Leid vergehen! Manches werd ich wohl niemals verstehen!
In Hoffnung darauf, dass alles Schlechte im Leben, irgendwas Gutes hervorbringt.

19.08.2019 21:03 • x 1 #215


Leomie


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Hier ist eine meiner Kurzgeschichten, die ich aufgrund einer meiner Lieblingsbücher schrieb.

Müde von seiner lange Reise ruhte der kleine Prinz auf einer Blumenwiese. Er bemerkte dass die Blumen stärker leuchteten und ihren Duft verströmten, sobald ein Menschlein in der Nähe war. Der kleine Prinz fragte eine besonders prächtige Blume "warum zieht ihr eure schönsten Kleider an?" "Damit wir mitgenommen und bewundert werden", antwortete die Pflanze.
Nachdenklich stellte er sich die Frage, wie lange man Freude an der Schönheit eine Blume haben könne, wenn diese ihren Zauber schon beim Pflücken aufgab.
Während er traurig dem eitlen Treiben zusah, fiel sein Blick auf eine verkümmerte Pflanze.
"Hallo", sagte der kleine Prinz, der unter Blättern und Dornen ihre Blütenkrone vermutete "warum zeigst Du nicht, wie schön Du bist?" Überrascht antwortete sie ihm "Ich bin eine Blume wie jede andere, dafür muss ich nicht blühen. Hier bin ich zuhause. Hier möchte ich wachsen und leben".
Sie zeigte ihm ihre Dornen "Die, die mich pflücken wollen, verletzen sich an mir".
Der kleine Prinz beschloss eine Weile zu bleiben, denn ihn faszinierte die wilde Rose, die anders war als alle Blumen, die er kannte. Er wollte sie blühen sehen und sich an ihrem Duft erfreuen. Sie berührte sein Herz.
Auch sie war vom kleinen Prinzen beeindruckt. Er war geduldig & stark genug um nicht von ihr verletzt und vertrieben zu werden.
Er erinnerte sie daran, dass sie mehr war wie Wildwuchs. Er erinnerte sie daran, wie es sich anfühlte zu erblühen.

Nach einiger Zeit fragte der kleine Prinz die Rose, was dazu führte, warum sie sich dazu entschied, ihr Blütenkleid nicht mehr zu tragen. "Ach", seufzte die Rose, "ich wuchs inmitten eines Sturms auf. Der Wind peitschte ständig so stark, dass meine kleinen Dornen hart und spitz wurden und mir große Blätter wuchsen, um mich zu schützen. Immer wieder versuchten Hände mich zu entwurzeln. Ich verlor viele Dornen, aber ich kämpfte jedes Mal und gewann", sie lächelte stolz.
"Als ich älter wurde, verliebte ich mich und blühte auf, leuchtete und duftete so sehr wie ich konnte. Ihm aber reichte mein Herz nicht aus um seine innere Leere zu füllen. Er wollte mich besitzen. Doch er wusste, er konnte mich nicht rausreißen, ohne sich selbst zu verletzen.
Stattdessen nahm er ein Messer und versuchte mich abzuschneiden".
Betrübt betrachtete der kleine Prinz die vielen Narben, die die Rose trotz der vielen Blätter nicht verstecken konnte.
Sie fuhr lächelnd fort mit ihrer Geschichte: "es tut schon lange nicht mehr weh.
Die Wunden, die er sich dabei zufügte, waren tiefer als meine. Es tut mir leid, dass er sich selbst so tief verletzte".
Liebevoll betrachtete der kleine Prinz die wildwachsende Blume, die es vermochte, ihn durch ihre Worte zu verzaubern. Sie war so viel schöner wie alle Blumen, die er je sah.
"Ich brauche kein Blütenkleid", sagte die Rose, "ich trage meine wahre Schönheit in meinen Dornen und Blättern. Jeder, der das nicht erkennt, ist unwürdig meinen Duft einzuatmen".
Erst da bemerkte der kleine Prinz den zarten Duft, der ihn umhüllte.

Tanja We

25.09.2019 10:41 • x 2 #216


Carolinga

Carolinga


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Ich wurde nicht gefragt, wann es mir recht ist Abschied zu nehmen.
Von dem Menschen, der mir alles bedeutet,
von der Liebe meines Lebens, von meiner Lebensvorstellung, meinen Zielen.
Und vor allem vor mir selbst.

Irgendwann,
plötzlich heißt es damit umgehen,
ihn aushalten, annehmen, diesen Abschied,
diesen Schmerz der sich anfühlt wie Sterben.

Die Gedanken lassen sich nicht mehr ordnen,
die Stunden fühlen sich endlos an,
alles in mir hat Sehnsucht,
Sehnsucht nach dem Menschen, der alles für mich bedeutet.

Vertrauen, wo bist du hin?
Du bist weg.
Glück, wo bist du hin?
Du bist weg.
Lachen, wo bist du hin?
Du bist weg.
Liebe, bist du auch weg?
Nein, dich fühle ich so unendlich stark!
Warum bist du nicht auch weggegangen?
Weil das Herz und die Seele dich festhalten!
Und auch ein gebrochenes Herz kann immer noch lieben...
... und es hört nicht auf!
Ich liebe Dich!

14.10.2019 12:25 • x 1 #217


FeelingBlue

FeelingBlue


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"Sei stark" sagen sie alle.
"Du musst" sagen sie alle

"Wie geht stark sein?"
"Ich bin doch nur ich."

"Das, meine Liebe, ist stark sein. Du bist wie du bist."

12.12.2019 19:00 • x 1 #218


keinheldmehr


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Schmolenke freute sich auf nichts. Das Leben hatte ihm einen Streich gespielt.

24.12.2019 07:24 • #219


ImmaGrün


Alltag, oh mein Alltag, wie oft habe ich mich schon über dich beschwert.
Doch jetzt sehn ich mich nach Dir, wo bist Du hin, bist Du auch mit gegangen?

08.01.2020 22:24 • #220




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