Zitat von Florentine: Nun, wenn du vorher schreibst, dass an den besonders problematischen Instituten überhaupt nur 30% "Deutsche" sind, kann die Zahl derer, die sich daneben benehmen, ja auch nicht wesentlich höher sein.
Diese Logik entzieht sich mir.
30% Deutsche + 70% Menschen mit anderer Herkunft -
Wenn sich nun von den Deutschen 30% 30% daneben benehmen wäre das weniger als wenn sich von den 70% mehr als 30% daneben benehmen.
ABER: das behaupte nun nicht ich - weder stammen die Zahlen noch die Aussage von mir! -ich wollte hier nur Bezug auf die logische Folgerung nehmen.
Was mir persönlich an dieser gesamten Debatte missfällt (als ebenfalls Berufsangehörige einer sozialen Fachrichtung & selbst halbe Migrantin), dass hier bei dieser Thematik ganz konsequent und stur negiert wird was in den Sozialwissenschaften eigentlich ja seit Ewigkeiten bekannt ist: dass verschiedene Kulturen verschiedene Werte, Normen und ethische Haltungen haben.
Nein, wenn Menschen aus einem Land kommen, in dem öffentliche Steinigungen zum Alltag gehören und vom Rechtssystem gestützt werden, das Schlagen von Frauen und Kindern ein legales Erziehungsinstrument ist etc. etc. - dann ist das NICHT vergleichbar mit unserer Kultur und unseren Problemen - und da handelt es sich auch bei den entstehenden Problemen nicht vorrangig um solche, die nur aus Gründen sozialer Benachteiligung und struktureller Überlastung entstehen.
Das zu behaupten, ist schon ein wenig scheinheilig.
Mein Vater ist vor vielen Jahrzehnten vor diesem Irrsinn geflohen und war seiner Lebtag extrem dankbar darüber, hier anders leben zu dürfen - frei von den Normen und Werten eines Regimes, dessen Haltung er nicht teilen konnte.
Nun wäre wünschenswert, wenn jeder einzelne Flüchtling oder Migrant mit genau dieser Einstellung hierher käme (dass gewisse Moralvorstellungen wie öffentliche Hinrichtung, Grausamkeit & Gewalt gegen anders Denkende und Kinder usw. abzulehnen seien)
denn dann gäbe es die Probleme, die wir aktuell haben, doch gar nicht.