Zitat von Worrior: Euere Lebensqualität müsste sich doch enorm verbessert haben
Verbessert im Vergleich zu was?
Also meine Lebensqualität schätze ich im globalen Vergleich als EXTREM hoch ein:
Ich habe Zugang zu fließendem Wasser und Elektrizität und zu Grundnahrungsmitteln.
Ich werde behandelt, wenn ich krank bin: selbst wenn ich 0 Euro habe, bekomme ich Antibiotika und meine Kinder müssen nicht an Durchfall sterben.
Ich und meine Kinder haben kostengünstigen Zugang zur Grundbildung.
Wir haben Meinungs- und Pressefreiheit, die im Vergleich zu anderen Staaten in der Welt überdurchschnittlich ausgeprägt ist.
Es steht jedem frei, dieses Land zu verlassen und woanders sein Glück zh suchen
Meine ganz persönliche Meinung ist, dass diese ganzen Diskussionen Luxusdiskussionen sind. Keinem geht es so um Leben und Tod wie den z.B. Hirten in Afrika, wo es dank Klimawandel teilweise seit 5-8 Jahren nicht mehr geregnet hat, Buschfeuer wüten etc. - geht uns nichts an?
Ich glaube wohl, da wir durch unsere Lebensweise das Elend diese Menschen in Kauf nehmen.
Klimawandel zu abstrakt? Arbeit in Lithium-Minen für Akkus und Handys mal googlen oder den Weg einer Jeans .
Zitat von Worrior: vom besten Deutschland aller Zeiten?
Ich frage mich echt, was eigentlich gewollt wird?
Sollen alle einen Villa haben?
Ein Auto?
Einen Job?
Einen Schulabschluss?
Eltern, die da sind?
...
Ich habe es bewusst so weit runtergebrochen.
Es wird IMMER (!) nicht wenige Menschen geben, die das nicht erreichen (können).
Das muss man sehen, akzeptieren.
Das lässt sich auch durch alle Pädagogik der Welt nicht verhindern.
Ein System wie andernorts? Asien wird gerne genommen. Mal Suizidraten vergleichen usw. - glücklicher wird eine Gesellschaft so m.E. auch nicht und auch dort gibt es nicht wenige Menschen, die aus der Straße, am Existenzminimum oder nach deutschen Maßstäben unter unmenschlichen Wohnsituationen leiden (z.B. viele Menschen nur eine Schlafkabine wie im Fernzug, oder überbelegte WT-Zimmer)