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Praxiserfahrung Unterhalt und Betreuung

B
@Blind-Meg Ja. Das geht Gott sei Dank. Ich brauche keinen Luxus.

#46


M
Ich drück Dir die Daumen,egal wie schwierig es werden wird.

Hier lief die Trennung einvernehmlich,trotzdem kam sie auf einmal an,das sie mehr Zeit für sich bräuchte und ich unseren Sohn mehr betreuen soll.
Hab ihr da gesagt das ich schon nahe 100% meiner Zeit gebe und mehr nicht realistisch ist.
Schwupps,hatte sie am nächsten Tag einen Anwaltstermin-das erste Mal das ich davon erfahren habe-und dann kam der Brief mit Forderungen.
Jetzt der Knackpunkt:
Ich habe die Betreuung seit ihrer Aussage die Ehe nicht mehr zu wollen dokumentiert-da waren Monate vergangen.

Mit dem Schreiben Ihres Anwaltes hab ich direkt nach einen Topanwalt in unserer Region gesucht und das Erstgespräch gesucht.
Dieser war überrascht,daß ich schon so einiges im Vorfeld,ohne Anwalt,richtig gemacht habe-iKunststück,ich wusste ja von Ihrer Aussage und man kann sich ja auch so schon wichtige Infos aus dem Netz ziehen-wenn man will.

Ende vom Lied Betreuung und KU war hier:
Wir haben genau aufgelistet wann ich unseren Sohn betreuut habe,mein Einkommen offengelegt und die Gegenseite aufgefordert die Einkünfte offenzulegen und die Betreuung,zwecks Abgleich,nachzuweisen.

Mit dem Hinweis das die Betreuung meinerseits-deutlich über 50% liegt.

Nie wieder war davon die Rede und von dem Anwalt haben wir nie wieder gehört-sie hat ihm das Mandat entzogen,ist von "Freunden" da hineingedrängt worden zu versuchen mir "das Fell über die Ohren zu ziehen".

Diese Chance belastbar für die Betreuung und Unterhaltung der Kinder zu sorgen,ist Dir genommen worden

x 5 #47


A


Praxiserfahrung Unterhalt und Betreuung

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Wolli66
Zitat von Bud:
Ja, klar. Dann mach ich Teilzeit. Und mir geht es nicht um den Unterhalt. Mir geht es darum ein schönes Leben mit meinen Kindern zu haben. Einen ...

Ich möchte Dir nicht Deinen Optimismus nehmen, aber Du gehst sehr blauäugig ran!

Deine Chance auf ein 50/50WM sehe ich unter 5%.

Der gegnerische Anwalt und sehr wahrscheinlich auch der Richter werden nicht akzeptieren, dass Du plötzlich auf Teilzeit gehst, da Dein bisheriges Vollzeiteinkommen eheprägend war.

Du bzw Dein aktueller Anwalt haben bereits etliche Fehler gemacht, wenn ich mir den Verlauf so durchlese (Vordatierung Trennungszeitpunkt; Du hast Dich aus der Wohnung drängen lassen; Deine Ex hat es geschafft, dem Gericht Eure Hochstrittigkeit zu vermitteln)

Prognose: Du bekommst max. 4/10 und Dir wird für den Unterhalt fiktives Einkommen in Höhe Deiner bisherigen Vollzeittätigkeit angerechnet.

x 3 #48


B
Sie verdient aktuell mehr als ich oder mindestens genauso so viel. Ausserdem waren wir ja noch gar nicht vor Gericht.

Der Kommentar ist nicht falsch – aber er ist pessimistischer als nötig. Ich habe in den letzten Wochen:
4:10 schriftlich vereinbart
Betreuung aktiv gelebt
Gewalt dokumentiert
Sachlich kommuniziert

#49


Wolli66
Zitat von Bud:
Sie verdient aktuell mehr als ich oder mindestens genauso so viel. Ausserdem waren wir ja noch gar nicht vor Gericht.

Es ist unerheblich, ob sie so viel oder etwas mehr verdient. Es geht um Dein Einkommen, dass auf VZ-Basis angerechnet wird.

Alles lief bisher aussergerichtlich? Wer hat denn "entschieden ", dass euer Trennungszeitpunkt so festgelegt wurde und dass Du ausziehen musst?

x 3 #50


Wolli66
Ich empfehle Dur nochmal, Deinen Fall in den von mir empfohlenen Forum zu schildern.

Dort helfen die Cracks, die tief im Thema sind und haben ggf noch Ideen, auf die Du bis jetzt nicht gekommen bist.

x 2 #51


B
@Wolli66
Beim echten Wechselmodell würde Teilzeit den Unterhalt kaum verändern. Sie hat den Trennunggszeitpunkt bestimmt und ich habe nach längerer Überlegung zugestimmt. Ich habe mich auch für meinen Seelenfrieden, auch in Abstimmung mit Anwalt, entschieden, nach echtem Terror auszuziehen. Natürlich nicht ideal. Wollte nicht freiwillig raus. Könnte auch noch rein.

Danke! 👍 Mach jetzt das Handy aus.

#52


Wolli66
Zitat von Bud:
Sie verdient aktuell mehr als ich oder mindestens genauso so viel. Ausserdem waren wir ja noch gar nicht vor Gericht. Der Kommentar ist nicht falsch ...

Das mag ja alles sein, aber es bringt Dich dem 50/50 WM keinen Millimeter näher.

Die Gewalt wird sie bestreiten lassen, Deine Dokumentation wird als querulant abgetan, Deine gelebte Betreuung gibt keine Bonuspunkte usw.

Nochmal: beschäftige Dich mit den Realitäten bei deutschen Familiengerichten!

Das Thema ist zu 95 % durch, bei allem was Deine Ex bisher wollte, hast Du Dich zum zahnlosen Erfüllungsgehilfen gemacht, ohne ihr Grenzen aufzuzeigen.

x 1 #53


B
@Brightness2 Habe wahrscheinlich überreagiert. Sorry.🌻

#54


M
Geniess erstmal den Tag,der Rest kommt eh.
Eine nicht unwichtige Frage:
Das Trennungsjahr ist ja augenscheinlich in 2025 beendet.
Hast Du dem FA mitgeteilt,daß Du ab 2026 in SK I zu verorten bist?

x 3 #55


Wolli66
Zitat von maenneken:
Geniess erstmal den Tag,der Rest kommt eh. Eine nicht unwichtige Frage: Das Trennungsjahr ist ja augenscheinlich in 2025 beendet. Hast Du dem FA ...

Sehr wichtiger Punkt 👍

#56


B
@maenneken
Theoretisch ja – in der Wohnung bleiben wäre strategisch stärker gewesen. Und dann zeitnah die Betreuung nach Scheidungsantrag zu erhöhen. Angeblich ist mein Anwalt einer der besten Anwälte für Familienrecht in der Gegend.

Praktisch war es durch die Gewaltvorfälle und den enormen Druck meiner Ex kaum möglich. Wahrscheinlich hätte sie trotzdem die Wohnung durch Wohnungzuweisubg bekommen.

Das ist einer der Gründe warum ein Strafantrag retrospektiv doch relevant gewesen wäre – er hätte dokumentiert dass mein Auszug erzwungen war, nicht freiwillig. Das hätte dann aber die Fronten komplett verhärtet. Meine Situation unterscheidet sich auch von Deiner, weil es 3 Kinder inkl. Kleinkind sind.

#57


B
@Wolli66 Ich lese es gerade durch und werde dort dann auch auch nochmal ggf nachfragen! 👍

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A


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