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Problem mit Tochter des Partners - Bitte um Rat

mokka_23
Zitat von Nalf:
Nein. Nein. Nein.
Ein 13jähriger Mensch ist ein Kind.
Und Kinder zu sexualisieren ist das LETZTE.
Auch mit Brüsten, Periode, erek. oder Stimmbruch sind Kinder KINDER und nie auf sexualisierte Körpermerkmale zu reduzieren und anders zu behandeln.

Absolut einverstanden. Ich habe im Übrigen den Eindruck, dass die TE in Konkurrenz steht mit der Tochter, diese nur duldet und nicht in eine persönliche Beziehung zum Kind investiert. Auch die 13 jährige sollte m. E. angehört werden und den Raum gegeben, die eigenen Bedürfnisse und Wahrnehmung der Situation in Worte zu fassen.

x 5 #121


FloraVita
Zitat von Margerite:
Mir vorzustellen wie sich eine 13jährige, also mindestens Vorpubertierende im Bett an ihren Vater kuschelt, löst bei mir Befremden aus. Dem Mädchen wachsen Brüste, sie hat ihre Tage und sie kuschelt sich an ihren Daddy wie eine Dreijährige -irgendwie ist da für mich eine Grenze überschritten.


Warum? Hört sie da auf sein Kind zu sein? Heutzutage verändert sich der Körper schon bei manchen 10 jährigen. Sollen sie auch mit ihren Vätern nicht mehr kuscheln dürfen? Meiner Meinung nach ist es eher befremdlich (gar bedenklich), wenn hier was befremdliches empfunden wird.

x 10 #122


A


Problem mit Tochter des Partners - Bitte um Rat

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I
Ich bin auch immer gerne ins Ehebett meiner Eltern gekrabbelt. Glaube das letzte mal war mit neun Jahren. Leider wurde ich Zeuge des "WorstCase" Szenario (ich denke Ihr versteht was ich meine)....Danach war das Thema für mich gehalten und ich war austherapiert

x 2 #123


S
Zitat von Worrior:
Mit dem/der neuen Partner(in) in einem Bett ist wieder eine andere Nummer.

Das ist klar, mir ging es in dem Fall um die Aussage, dass das es nicht altersgerecht sei.

Ich denke auch, dass die TE mit ihrem Partner zusammen eine Lösung findet wird. Die Idee, dass er dann zum Kind geht hört sich doch gut an.

Wo ich allerdings steil gehe, wenn man erzählt bekommt, dass man mit älteren Kinder nicht mehr kuscheln soll.

Kuscheln erzeugt dass Hormon Oxytocin, welche nicht nur Streß, Angst abbaut, sondern vor allem auch Vertrauen und Bindung aufbaut.

Wußtet ihr, dass man zwischen High-Touch- und Low-Touch-Kulturen unterscheidet?
Während in Frankreich, sich Jugendliche währen einer 30 minütiger Zusammenkunft im Schnitt 110 (!) berühren, tun das Jugendliche in den USA im Schnitt nur 4 x - krass oder?

x 4 #124


Ameise_78
Zitat von FloraVita:
Meiner Meinung nach ist es eher befremdlich (gar bedenklich), wenn hier was befremdliches empfunden wird.

👍

x 4 #125


Ameise_78
Zitat von Schnuddel74:
Wo ich allerdings steil gehe, wenn man erzählt bekommt, dass man mit älteren Kinder nicht mehr kuscheln soll.

👍

x 4 #126


MissLilly
Zitat von Nalf:
Warum soll sein Unwohlsein für ihr Gehen wichtiger sein als ihr Unwohlsein für ihr Bleiben?


Wer genau hat das behauptet ? Bitte ein entsprechendes Zitat einfügen, damit ich mitreden kann...

Zitat von Nalf:
Als müsste die emotionale Arbeit in einer Beziehung oder Familie stets von der Frau oder dem/der Neuen erledigt werden.


Emotionale Arbeit kann überhaupt nur dann stattfinden, wenn ich Emotionen empfinde. Die emotionale Empfindung der TE war offensichtlich eine Mischung aus Unwohlsein und etwas Enttäuschung darüber, dass der Mann es überhaupt zugelassen hat, dass das Kind auch an diesem einem Tag (an dem die TE da ist) dennoch mit ins Bett kann. Ich kann nachvollziehen, dass die TE es dann vorgezogen hat, direkt zu gehen wenn ihr danach war.
Ebenso gut kann ich nachvollziehen, dass ER (obwohl er verschlafen war) dennoch versucht hat sie davon abzuhalten, weil seine Emotion dazu, eben eine ganz andere war.
Ich sehe daher nicht, dass hier überhaupt irgendeiner eine emotionale Arbeit geleistet hätte und finde es im übrigen daher auch vollkommen geschlechterunabhängig...

#127


N
Zitat von mokka_23:
Ich habe im Übrigen den Eindruck, dass die TE in Konkurrenz steht mit der Tochter, diese nur duldet und nicht in eine persönliche Beziehung zum Kind investiert.

Sehe ich nicht.
Die Frau ist gerade mal 6 Monate mit dem Vater zusammen und soll jetzt schon in die Beziehung zur Tochter investieren bzw. mit Familienmitgliedern des frischen Freundes im gleichen Zimmer schlafen?

Zitat von Mann1989:
Sorry Nalf, aber ich kenne keinen, der ein relativ wortloses Verlassen mitten in der Nacht nicht als geplante Strafe werten würde.

Was unterstellst Du denn ständig anderen passive Aggressivität? Die meisten Leute machen den Mund auf, wenn was ist. Und stehen nachts aus drölfzig Gründen auf, die alle nichts mit jemand anderem zu tun haben.
Ich habe den Eindruck, dass Du selbst so kommunizieren würdest und es deshalb auch bei anderen vermutest. Und liebevoll und partnerschaftlich ist dann das, was für Dich angenehm ist.

Zitat von Mann1989:
Aber anscheinend bin ja nicht nur ich der Meinung

Da wären wir doch schon bei einer typischen Argumentation für, sagen wir mal, identitätsstarke Personengruppen: Der false consensus bias.

Zitat von Mann1989:
Willst du mir sagen, dass diese Passage nicht vor Kränkung und Verletzung strotzt?

Ja genau. Da strotzt gar nichts.

Sie mag nicht mit einem Familienmitglied ihres seit 6 Monaten frischen Freundes im gleichen Zimmer, geschweige denn Bett, schlafen, steht auf, sagt kurz Bescheid und sagt dem Freund, dass er weiterschlafen kann.
Das ist eine gesunde Handlung.
Ungesund ist, so etwas zu tun, wenn man eigentlich was ganz anderes meint und den Partner zwingen bzw. dahingehend manipulieren möchte.

Wenn Du das für normal und völlig offensichtlich hältst, dass die TE das heimlich meinte, stimmt was mit Deinem Menschen- oder Frauenbild nicht.

Nicht jede Frau ist eine strafende, passiv-aggressive Tyrannin.

Und "relativ wortlos" zu gehen und zu sagen "Ich fühl mich unwohl. Schlaft weiter." ist kein Widerspruch.

Was wärt ihr über Liebesleben hergefallen, wenn sie mehr gesagt und damit nachts ein Fass aufgemacht hätte. Jetzt war das Gehen fast wortlos und würde Tags drauf erklärt und es ist auch nicht Recht.
"Erwachsen" wäre nur gewesen, wenn sie eine Nacht in dem Bett oder auf dem Sofa erduldet hätte und am nächsten Morgen fröhlich und ohne Erwartungshaltung das Thema angesprochen hätte.
Und da soll noch einer sagen, die meisten Beziehungen bestehen und enden nicht mit der Leidensfähigkeit der Frau.

x 6 #128


MissLilly
Zitat von Nalf:
"Erwachsen" wäre nur gewesen, wenn sie eine Nacht in dem Bett oder auf dem Sofa erduldet hätte und am nächsten Morgen fröhlich und ohne Erwartungshaltung das Thema angesprochen hätte.


Erwachsen, gesund und vor allem für eine ehrliche und tragfähigen (dieser noch sehr jungen) Beziehung in der Zukunft, wäre es auch meiner Sicht gewesen, gleich direkt zu sich selbst und seinem Naturell zu stehen und somit direkt darum zu bitten nach unten zu gehen und alles weitere dann ggf. morgen in Ruhe und gemeinsam beim Frühtstück zu besprechen.

x 4 #129


T
Ist es nicht einfach schön zu lesen, dass es hier einen Papa gibt, der für sein Kind da ist und auf dessen Bedürfnisse eingeht? Es gibt so viele Trennungen, bei denen es ganz anders aussieht.

Liebe TE,
ich hoffe, dass ihr für euch alle eine zufriedenstellende Lösung findet, bei der sich keiner verbiegen muss.
Ich glaube, sich zusammen zu setzen und das Problem gemeinsam zu lösen, kann auch das "wir" Gefühl stärken.

x 6 #130


mokka_23
Zitat von Nalf:
Sehe ich nicht.
Die Frau ist gerade mal 6 Monate mit dem Vater zusammen und soll jetzt schon in die Beziehung zur Tochter investieren bzw. mit Familienmitgliedern des frischen Freundes im gleichen Zimmer schlafen?

Wenn das tatsächlich zu viel verlangt sein sollte, sollten sie sich nicht im Beisein der Tochter treffen. Persönlich finde ich es stossend, wenn neue Partner ihre Bedürfnisse über diejenigen der Kinder stellen, die sich nichts aussuchen können und abhängig sind.

x 7 #131


Philinea
Zitat von H-Moll:
Ich finde, in der beschriebenen Patchworksituation - 6 Monate Beziehung vs 13 Jahre Elternschaft, kommt die neue Beziehung NACH den Kindern. Das würde ich als Eltern so sehen, aber auch als neuer Beziehungspartner. In einer Familie andersherum: erst die Partner, dann die Kinder. Wenn es um Hierarchie geht.


Das sehe ich komplett anders. Für mich gibt es da keine starren Hierarchien gestaffelt nach Alter der jeweiligen Beziehung. Ich orientiere mich da am individuellen Bedürfnis, den Grenzen und den Fähigkeiten der betroffenen Personen in der jeweiligen Situation.

Und da kann es sein, dass ich den Säugling, zu dem ich gerade mal eine 5-tägige Beziehung habe, deutlich vor meinem langjährigen Partner priorisiere.

Genauso gibt es Situationen, in denen Kinder auf eine neue Partnerschaft Rücksicht nehmen dürfen.

Und ganz manchmal darf ich auch mich selbst vor allen anderen priorisieren.


Aber ganz allgemein zum Thema: meine Kinder kamen noch lange zu uns ins Bett, und manchmal verlangen meine pubertierenden Teenies auch heute noch, dass ich mich zum Einschlafen zu ihnen unter die Decke kuschele, dem komme ich auch nach, ihre körperliche Entwicklung spielt dabei für mich überhaupt keine Rolle.

Und mein jüngster kommt manchmal auch nachts noch zu mir und meinem neuen Partner ins Bett, oder auch morgens am Wochenende zum Aufwachen/Aufwecken. Das war irgendwie für uns alle immer selbstverständlich und nie ein Thema. Ich hätte mich wohl sehr sehr schwer damit getan, wäre mein Partner in so einer Situation mitten in der Nacht ohne große Worte einfach so geflüchtet. Ehrlich, für mich ist die Situation auch nicht angenehm, den Kleinen noch mit unter meiner Decke, aber in dem Moment bin ich halt Mutter und erfülle das Nähebedürfnis meines Kindes. Und es ist schon ein großer Kraftakt, wenn ein Kind die neue Beziehung nach gerade mal einem halben Jahr so unkompliziert akzeptiert. Der/die neue Partner*in bedeutet eine große Veränderung im Leben des Kindes, da sollte davon abgesehen alles andere möglichst beständig und stabil sein. Und deshalb würde ich auch nicht von meinem Kind verlangen, dass es in Nächten, in denen mein Partner bei mir übernachtet, nicht ins Bett kommen darf oder wir uns in seins quetschen. Wenn mein Partner damit nicht klarkäme und auch nicht aufs Sofa/Gästebett umziehen wollte, hätten wir leider ein gewaltiges Problem.

x 7 #132


ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Und denen spielst Du mit Deinen Vorbehalten gegen menstruierende Kinder astrein in ihre päd. Argumentation.

Tja - man kann alles als Argument missbrauchen. Und phantasievolle Wege finden, gegenteilige Ansichten diskret zu diskreditieren.

Es hat nichts mit päää.. zu tun, wenn ich mich als Mann / Vater / Onkel / älterer Bruder oder sonstwas unwohl fühlen würde mit einer 13 jährigen im gleichen Bett zu schlafen - und zwar normalwerweise ja wenig bekleidet.. Das ist einfach nicht mehr angemessen.

Es hat ja nichts damit zu tun, sie zu umarmen und ihr Nähe zu geben, sie als Kind zu lieben, sie zu schützen. Das sind Dinge, die man ganz selbstverständlich tun kann ohne diese Bettgeschichten dazu.

x 2 #133


QueenA
@Nalf ich bin absolut bei Dir was Grenzen setzen usw angeht. Nur gehts hier nicht um irgendein Familienmitglied sondern um seine dreizehnjährige Tochter, die aktuell mit Konflikten mit der KM zu kämpfen hat und emotional angeschlagen ist. Das macht für mich persönlich schon einen Unterschied aus. Ich persönlich würde von einem Partner wohlwollen und Verständnis erwarten und nicht, dass er in so einer Situation die Flucht ergreift. Das meine ich nicht negativ sondern stellt auch eine Perspektive und ein Bedürfnis dar. Ich würde nicht erwarten, dass er den fürsorglichen und liebenden Ersatzvater in sich findet, aber schon emphatie und Verständnis für eine sonder Situation, die Tochter ist sicherlich nicht dauerhaft in der Krise, auch sowas vergeht, am besten mit Support, Liebe und Vertrauter Umgebung.

LG

x 6 #134


ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Ich war auch keins und meine Eltern haben sich das schon viel früher verbeten. Weil sie ihre Privatsphäre als Paar wollten und nicht 24/7 Mami und Papi sein.

👍🎯

Den Supermammis zum Nachdenken .....................

x 5 #135


A


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