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Problem mit Tochter des Partners - Bitte um Rat

ElGatoRojo
Zitat von Sternenguckerin:
Ich habe bis 14 noch bei meiner Mutter im selben Bett geschlafen. Ok, das war eher auf Wunsch meiner Mutter hin und mit 14 hab ich dann endlich durchgesetzt, dass ich in meinem Zimmer in meinem eigenen Bett schlafen durfte.

Abwehrhaltung, damit ihr Partner ihr nicht zu nahe kommt? Oder warum muss eine Frau ihre Tochter mit im Bett haben? Ich bin mich nur am Wundern in diesem thread

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QueenA
Ich merke beim Lesen, dass mir ein Stück weit die Empathie für das Kind fehlt.
Am Ende waren wir alle mal Kinder und viele kennen doch genau diese Situationen, in denen man Angst, Unsicherheit oder Liebeskummer hatte und einfach froh war, wenn ein Elternteil da war. Nähe, Trost und Zuwendung sind nichts „Komisches“, sondern ein ganz zentraler Teil von Sicherheit und Entwicklung und das hört auch nicht abrupt mit 13 auf.

Gleichzeitig verstehe ich absolut, dass Du @LiebesLeben deine Grenzen hast. Wenn das für dich im Bett nicht geht, ist das legitim und sollte auch klar kommuniziert werden. Aber beides darf nebeneinander stehen: Ein Kind, das Nähe braucht und eine Partnerin mit eigenen Bedürfnissen.

Was man dabei nicht ausblenden darf:
Die Tochter wird immer die Tochter bleiben, unabhängig von der Partnerschaft. Und wenn der Vater in dem Moment entscheidet, das Bedürfnis seines Kindes höher zu gewichten, heißt das nicht automatisch, dass ihm die Beziehung weniger wichtig ist.
Gerade in Beziehungen mit Kindern ist es aus meiner Sicht wichtig, sich bewusst zu machen: Kinder haben einen festen, hohen Stellenwert und damit sollte man einen Umgang finden, der für alle tragfähig ist.

x 9 #77


A


Problem mit Tochter des Partners - Bitte um Rat

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MissLilly
Zitat von QueenA:
Gerade in Beziehungen mit Kindern ist es aus meiner Sicht wichtig, sich bewusst zu machen: Kinder haben einen festen, hohen Stellenwert und damit sollte man einen Umgang finden, der für alle tragfähig ist.


Ja das sollte man tatsächlich meinen ...Scheint aber leider nicht bei allen Eltern auf dieser Welt so sein.. denn wäre es so, dann gäbe es wohl u.a auch dieses Forum nicht Zwinkerndes Gesicht

x 2 #78


ElGatoRojo
Zitat von QueenA:
Gerade in Beziehungen mit Kindern ist es aus meiner Sicht wichtig, sich bewusst zu machen: Kinder haben einen festen, hohen Stellenwert und damit sollte man einen Umgang finden, der für alle tragfähig ist.

👍🎯

Heißt aber auch dem Kind schon bevor es 13 ist soviel Resilenz und Unabhängigkeit zu vermitteln, dass es in dem Alter nun nicht mehr bei Pappi oder Mammi im Bett schlafen muss - vor allem dann, wenn jemand da ist, der ja wohl eine besondere Rolle für Vater oder Mutter spielt.

Oder denkt etwa jemand, ein 13-jähriges Mädchen weiß nicht, warum eine Frau beim Vater im Bett ist?

Reviermarkierung? Verlustängste? -- Wenn das Themen sind, hat er versäumt., das schon ein paar Jahre zuvor mit seiner Tochter zu klären

x 4 #79


Waris07
@Liebeleben

Kurz und knackig meine Gedanken dazu....

War das das erste Mal, dass ihr zu dritt in der Wohnung übernachtet habt und es dann zu dieser nächtlichen "Überraschung" kam? 🤔

Für mich wirkt das so, als hätte sich im Vorfeld keiner konkret Gedanken über mögliche Was-wäre-wenn-Szenarien gemacht und genau so eines ist dann eingetreten.

Ich sehe da keinen, dem man einen Vorwurf machen müsste. Es ist einfach eine Situation entstanden, die so vermutlich keiner auf dem Schirm hatte, entsprechend war sie irritierend.

Vielleicht hilft es, einmal bewusst durchzuatmen und mit etwas Abstand draufzuschauen. Mit ein bisschen Humor lässt sich das im Nachhinein vermutlich auch als "blöd gelaufen" einordnen.

Letztlich gibt es sicherlich genug Spielraum, wie ihr künftig damit umgeht. Ihr könnt das gemeinsam so regeln, dass sich alle wohlfühlen und jeder entsprechend seiner Wünsche, Bedürfnisse und Grenzen seinen Raum und Platz hat.

Das wird schon wieder. Tröstender Smiley

x 5 #80


MissLilly
Was bei solchen Themen wie hier oft vergessen wird ist, dass Kinder sich weder ihre Eltern noch die Partner ihrer Eltern aussuchen können.
Kinder sind solange sie noch kein eigenständiges Leben führen (können und dürfen) abhängig von ihren Eltern, was auch deren Entscheidungen mit einschließt. Wenn Papa also entscheidet, dass "Uschi" jetzt mit von der Partie ist und im Alltag Einzug hält, dann kann ein Kind dagegen nichts tun. Einige haben vielleicht den Mut offen dagegen zu rebellieren, während andere wiederum aus lauter Verlustangst und mit hoher Resilienz eher gute Miene zum bösen Spiel machen und sich dann nachts still und heimlich in die Kissen weinen ...Aber natürlich ist es sehr sehr wichtig das Kinder lernen die Grenzen von anderen Menschen zu respektieren. Leider sind sie aber auch die Einzigen die Grenzen nicht nur bloß zu respektieren haben, sondern auch befolgen müssen um nicht zu sagen sie ausbaden zu müssen!

x 4 #81


M
Ich war zwar kein Scheidungskind, aber es wäre mir niemals eingefallen, mit 13 nachts zu meinen Eltern ins Bett zu kriechen. Da es sich bei der TE nicht um die leibliche Mutter handelt, verstehe ich ihre Irritation und ihre Entscheidung den Raum zu verlassen, sehr gut.
Auch der Vater hat eine Privatsphäre die auch ein Kind akzeptieren können sollte.

Mir vorzustellen wie sich eine 13jährige, also mindestens Vorpubertierende im Bett an ihren Vater kuschelt, löst bei mir Befremden aus. Dem Mädchen wachsen Brüste, sie hat ihre Tage und sie kuschelt sich an ihren Daddy wie eine Dreijährige -irgendwie ist da für mich eine Grenze überschritten.
Freilich meint es der Vater nur gut, aber es gibt halt auch andere Personen im System, die auch ihre Daseinsberechtigung und ihre Meinung haben.

Das Thema könnte leicht aus der Welt geschafft werden, indem der Vater in den wenigen Nächten, in denen die Freundin da ist, gegenüber der Tochter Grenzen setzt. Das hat nichts mit mangelnder Liebe, vielmehr mit Erziehung zu tun.

x 8 #82


K
Zitat von Margerite:
Mir vorzustellen wie sich eine 13jährige, also mindestens Vorpubertierende im Bett an ihren Vater kuschelt, löst bei mir Befremden aus. Dem Mädchen wachsen Brüste, sie hat ihre Tage und sie kuschelt sich an ihren Daddy wie eine Dreijährige -irgendwie ist da für mich eine Grenze überschritten.

Warum müssen wir denn immer unsere persönliche Lebenswelt über andere stülpen und die dann als falsch oder richtig deklarieren? Was in meiner Welt richtig ist, ist in der anderen falsch. Wir maßen uns hier Urteile an über Personen, die wir nicht kennen und nie kennenlernen werden.

Es gibt viel mehr "richtige" Lebensweisen, als die unsere, die für uns richtig ist.

Meine elfjährige Tochter schläft zwar nicht mehr bei mir im Bett, aber sie steht an der Schwelle der Pubertät. Es könnte jederzeit losgehen. Wie lange sollte ich jetzt - Deiner Meinung nach - nicht mehr mit ihr kuscheln? Denn das tun wir nach wie vor.....

Wir sollten uns mal verabschieden von "das ist normal - das ist nicht normal". Das steht hier in diesem Thread überhaupt nicht zur Debatte. Selbst die TE toleriert die Gegebenheiten, solange sie selbst nicht im Bett liegt. Das scheint also eher eine Geliebte <-> Tochter-Problematik zu sein, als eine Problematik hinsichtlich der grundsätzlichen Frage: Sollte eine 13jährige im Bett des Vaters pennen?

Laut TE ist er ein sauguter Vater, der sich mit Herzblut engagiert. Soviel wird er wohl nicht falsch machen.

x 9 #83


A
Zitat von Liebeleben:
Wie seht ihr das? Könnt ihr mich verstehen?

Nicht so wie du und nein, ich kann deine Reaktion nicht verstehen, aber muss ich auch nicht. Ein Kind bleibt gefühlt ein Kind für die Eltern, auch wenn es pubertiert.

Gut finde ich aber, dass du da wegbleibst. Du hast ja schließlich ein Problem.

Aber sieh zu, dass du nicht mit Trennung drohst. Das wäre mies.

x 1 #84


A
Zitat von KlausHeinrich:
Meine elfjährige Tochter schläft zwar nicht mehr bei mir im Bett, aber sie steht an der Schwelle der Pubertät. Es könnte jederzeit losgehen. Wie lange sollte ich jetzt - Deiner Meinung nach - nicht mehr mit ihr kuscheln? Denn das tun wir nach wie vor.....

Und nicht aufhören damit bitte. Lachendes Gesicht

x 1 #85


T
Zitat von Margerite:
Das Thema könnte leicht aus der Welt geschafft werden, indem der Vater in den wenigen Nächten, in denen die Freundin da ist, gegenüber der Tochter Grenzen setzt. Das hat nichts mit mangelnder Liebe, vielmehr mit Erziehung zu tun.

Es sollten sich alle drei zusammen setzen und darüber sprechen, jeder seine Ängste und Sorgen bzw seine Grenzen nennen und gemeinsam eine Lösung oder Kompromiss gefunden werden.

Wenn der Vater seiner Tochter aus heiterem Himmel dieses Grenze setzt, dann ist zwar die Grenze seiner Freundin bewahrt, aber seine Tochter hat eine Grenze im negativen Sinne. Zumal es bisher kein Problem war.

Vielleicht sollte man einfach mit der Tochter reden, vielleicht hat sie nicht auf dem Schirm, dass das für die Te Unwohlsein bedeutet. In diesem Alter denken doch die meisten Kinder nicht daran, wie sich andere in dieser Situation fühlen.

x 1 #86


L
@MissLilly schon krass, deine Unterstellungen. Ich war nicht passiv aggressiv. Ich habe gesagt, dass ich mich unwohl fühle und lieber nach Hause möchte. Ich habe also deutlich meine Grenze gesetzt. Kein großes Drama. Ich bin dann gegangen und hab gesagt wir klären das noch. Schlaft jetzt einfach weiter - nicht mehr und nicht weniger.

x 5 #87


Sonnenschein85
Zitat von Liebeleben:
@MissLilly schon krass, deine Unterstellungen. Ich war nicht passiv aggressiv. Ich habe gesagt, dass ich mich unwohl fühle und lieber nach Hause ...

Wenn du das in der Nacht so kommuniziert hast ist das doch in Ordnung. Vielleicht kam es so rüber als wärst du wortlos oder sauer gegangen. Das dachte ich zuerst auch.

Ich meine, wenn du nicht mehr schlafen kannst weil du dich unwohl fühlst ist es ok sich woanders hinzulegen.

#88


M
Zitat von KlausHeinrich:
Warum müssen wir denn immer unsere persönliche Lebenswelt über andere stülpen und die dann als falsch oder richtig deklarieren?

Ich stülpe meine Lebenswelt und meine Ansichten niemandem über. Die TE hat um Rat und die Meinung anderer gefragt, also bekommt sie diese auch in der gesamten Bandbreite. Von größtem Verständnis für das Verhalten des Mädchens bis zu Befremden bei mir. Sir kann sich ja dann selbst aussuchen, welche Meinung sie selbst hat und vielleicht findet sie ja einen Weg, das einvernehmlich zu regeln. Aber sie fühlt sich ins Abseits gestellt und der Vater bewegt sich im Spagat von Vater- und Partnerschaft und dass diese beiden Komponenten nicht leicht unter einen Hut zu bringen sind, dass sich alle drei im System damit wohl fühlen können, ist nicht so einfach.

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M
Zitat von Liebeleben:
Ich habe gesagt, dass ich mich unwohl fühle und lieber nach Hause möchte. Ich habe also deutlich meine Grenze gesetzt. Kein großes Drama. Ich bin dann gegangen und hab gesagt wir klären das noch. Schlaft jetzt einfach weiter - nicht mehr und nicht weniger.

Ich finde, Du hast das gut gemacht und bist für Dich eingestanden.

x 2 #90


A


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