@Abendrot Ich frage mich, warum überhaupt das Mädchen innerhalb dieser Konstellation -Kennenlernphase, keine gefestigte Beziehung, Wechselmodell- in einen wie auch immer gearteten Kompromiss gedrückt wir. Warum regeln das die Erwachsenen nicht unter sich, indem sie ihre weitere Kennenlernzeit auf außerhalb der Zeiten legen, in denen sie bei Papa ist?
Zitat von Liebeleben: Ich weiß gar nicht warum man das haben muss. Meine Töchter kamen auch ab und zu mal aber von Familienbett waren wir immer schon weit entfernt.
Hm, klingt, mit Verlaub, schon ein wenig dogmatisch.
Zitat von Liebeleben: Und ja, ich finde 13-jährige können Dinge verstehen, müssen auch nicht immer jedes Bedürfnis sofort befriedigt bekommen. Bei der Lösung, die wir jetzt gefunden haben, wird sie sicher keinen Schaden davon tragen.
Es geht nicht um jedes Bedürfnis. Ich stimme dir zu, wenn es um Fernsehzeiten, teure Geschenke, Capricen junger Menschen geht. Davon sind wir meilenweit entfernt. Hier ist ein junges Mädchen in der Pubertät, die Konflikte mit Mama hat und für ihre Zuflucht bei Papa Kompromisse bezüglich ihres Nähebedürfnisses eingehen muss, weil die seit sehr kurzer Zeit neue Frau an seiner Seite sie im Bett nicht duldet. Ehrlich gesagt, verstehe ich da den Papa überhaupt nicht. Sollte euer Beziehung irgendwann vorbei sein -was ich dir nicht wünsche!- und Next hat wiederum andere Ansprüche und Erfahrungen an die Rolle des Papas, wird er dann auch einknicken und die Tochter muss die Kompromisse schlucken, weil Next wiederum ihre Bedürfnisse erfüllt sehen will?
Zitat von Liebeleben: Und ja, ich finde 13-jährige können Dinge verstehen, müssen auch nicht immer jedes Bedürfnis sofort befriedigt bekommen.
Gilt das nicht auch für 50-Jährige in einem noch höheren Maß?