Zitat von Fenjal: nachdem ein Tenie (kein Kleinkind) nonchalant, ohne Not, ebenfalls darin Platz nehmen konnte.
Ohne Not? Wer bist du, dass du weißt, ob sie in dem Moment Not verspürt hat?
Zitat von Fenjal: Notfälle natürlich ausgeschlossen.
Was ist denn für dich ein Notfall? Ein Todesfall war es nicht. Was wäre für dich akzeptabel?
Zitat von Fenjal: sie lernt ihre Emotion zu regulieren
Nochmal für Psychologieanfänger zum Mitschreiben: so lernt man keine Regulation. So lernt man allenfalls Verdrängung und Anpassung und wird dann irgendwann so verbittert, wie du dich hier präsentierst.
Zitat von Fenjal: sie auf Kurs bringt eigene Emotion im Griff zu haben und nicht ständig bei anderen nachzuhaken.
Ein Kind auf Kurs bringen? Genau das meine ich. Kinder sollen aus deiner Sicht funktionieren. Das ist keine Erziehung, die in dem fruchtet, was du dir für die Gesellschaft eigentlich wünschst.
Zitat von Liebeleben: ja, das arme Mädchen darf einmal die Woche nicht bei Papa im Bett schlafen und stattdessen geht er mit ihr runter, wenn sie ein Problem hat. Sie ist wirklich sehr zu bedauern,
Da sieht man halt einfach deine Haltung ihr gegenüber. Auch wenn "arme Mädchen" ein Zitat war.
Zitat von Liebeleben: Solche aufopferungsvollen Helikopter Eltern führen dazu, dass Kinder überhaupt nicht mehr lernen, sich zu regulieren, mal zurückzunehmen. Immer und überall sollen immer ihre Bedürfnisse sofort erster Stelle stehen. Was dabei rauskommt, sieht man jungen Leuten, die beim geringsten Gegenwind direkt zusammenbrechen.
Das ist und bleibt einfach falsch. Ein liebevoller Umgang und das Erkennen und dem Begegnen einer inneren Not hat nichts mit Helicoptereltern zu tun. Helicoptereltern sperren ihre Kinder, aufgrund ihrer EIGENEN Ängste und Nöte. Zugewandte Eltern tun das nicht, sondern begleiten, leiten an, begeben sich auf Augenhöhe.
Zitat von Liebeleben: Eine 13 jährige ist in der Lage, manche Dinge zu verstehen und zu reflektieren wird sicher keinen Schaden nehmen mit der Lösung, die wir jetzt angeboten haben.
Ja, das kannst du hoffen. Während du ihren Bedürfnissen nicht begegnen möchtest. Du möchtest diese begrenzen. Und ich bin da ganz bei @Brightness2 : nach 6 Monaten Beziehung ist das wirklich nicht angebracht.
Deine ganzen Beiträge bestätigen doch nur, dass es in der Tiefe eine Machtdemonstration war in der Nacht zu gehen. Eine Zurechtweisung deines Partners, aber auch der Tochter, die das mitbekommen haben wird (sie ist ja schon 13 und reflektiert
😉 ). Es war ein klares Signal: wenn ihr mich wollt, dann ändert eurer Familienleben, passt es auf mich an, nehmt euch zurück. Du, als die Neue im Verbund, bist jetzt Tonangebend. Und zwar nicht auf der Ebene, wo es um praktische Dinge geht, sondern du hast jetzt die emotionale Ebene zwischen den Beiden aktiv beeinflusst. Deine Bedürfnisse sind wichtig, ja. Aber erzähl doch keinem, dass eine 13 jährige deine Bedürfnisse zu reflektieren hat, wenn du dich gar nicht damit auseinander setzen magst, dass du grade ihre Bedürfnisse das Klo runterspülst.