Zitat von nalea: Wissenschaft ist eine evolutionäre Sparte.
Das bestreite ich. Wissenschaft (mit Ausnahme der Naturwissenschaften wie etwa Astrophysik) ist vor allem eine ideologische Sparte. Gerade heute wird das doch mehr als deutlich sichtbar. Wie es früher eben die Religion war.
"Die Wissenschaft" ist abhängig vom Staat, und was vom Staat abhängig ist, kann keine Wissenschaft im eigentlichen Sinne sein.
Nur eine ganz kleine, wahre Episode dazu: Eine alte Frau, jenseits der 80, gebildet, sechssprachig, resolut, landet in einer Klinik. Dort gibt es zum Essen Weißbrot. Sie sagt, sie möchte aber lieber Schwarzbrot. Der diensthabende Arzt kommt kommt wichtig angerückt und rügt sie, Schwarzbrot dürfe man nicht sagen, das gehe gar nicht (mehr).
Wenn das nicht vollkommen verrückt ist, dann erkläre mir mal jemand, was verrückt eigentlich ist.
Und hier geht es nicht um irgendwelche Spinner, die sich halt die Birne mit irgendwelchen Substanzen gründlich ruiniert haben, sondern um die "Eliten", die das Sagen haben.
Und um noch einmal zurückzukommen zu Deinem Statement: Wenn Wissenschaft, wie alles, evolutionär ist, dann kann es per Definition ja nie ein definitives Wissen geben, sondern stets nur Zwischenzustände (und an die kann man zwar glauben, aber muss es nicht, da alle Evolution ja naturgemäß das Jeweilige als unpassend oder zumindest verbesserungswürdig entlarvt und eliminiert).
Mehr Liebe, mehr Poesie, mehr Miteinander und Zueinander, mehr Kunst, Freiheit, Freude und Lebenslust wären mir jedenfalls bei weitem lieber und wesentlicher als jede evolutionäre Wissenschaft, die da dahinevolutioniert in ihrer letzlichen Bedeutungslosigkeit. Der Mensch, jeder einzelne, scheint mir jedenfalls wesentlich wichtiger alls alle Theorien über ihn.