Zitat von Karili: Das stärkt ihn möglicherweise sehr. Noch mehr stärkt es ihn dann davon zu erzählen.
Ich tendiere eher zur Abhängigkeit. Er kennt kein anderes Leben mehr.
Zitat von Debby: genauso ist es ....! Und ...vielmehr will er auch nicht...
Das glaube ich nicht. In seinem Unterbewusstsein regt sich etwas. Sonst wäre er hier nicht gelandet.
Zitat von tina1955: Na hilfsbereit sehe ich anders.
Wenn ich merke, mein Partner ist so krank, dann setze ich doch Himmel und Hölle in Bewegung, dass endlich eine Therapie stattfindet und schau nicht 20 Jahre zu.
Nun, bei Therapien ist es anders. Sie muss die Initiative ergreifen. Nur im Fall der Suizidität kann der Amtsarzt handeln und die Einweisung erzwingen.
Ich laß sie hatte schon einige zerschlissen. Da ich keine Antwort auf die Frage bekomme, ob sie verrentet ist, nehme ich an, dass sie das nicht ist.
Nach meiner Erfahrung ist sie vermutlich eine PKS die sehr egozentrisch ist.
Er wird irgendwann eine Entscheidung treffen müssen. Denn wenn er selbst keinen Lebensinhalt mehr sieht, spätestens dann wird er aufstehen.
Diese Beziehung ist wie eine Sucht zueinander. Man kann nicht mit dem anderen und nicht ohne ihn.
Ihm ist nicht bewusst, dass er durch sein Verhalten ihr Verhalten fördert. Vermutlich gibt es u U Stress, wenn er sich versucht zu entziehen. Freunde und Familie haben sich distanziert, weil er nicht hören wollte, was sie zu sagen hatten. So hat er sich Stück für Stück aufgegeben.
So wird es ihm vermutlich hier über kurz oder lang auch ergehen. Ich glaube er wünscht sich wen, der ihn erlöst. Den wird es aber nicht geben.
Ich glaube, er hat Angst vor dem normalen Leben, was er nur noch träumt.
Was er hat, darin hat er sich eingerichtet. Alles andere ein zu großes Risiko....