Zeruko718
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ich lebe mit meinem langjährigen Partner zusammen und werde bald einen neuen Job beginnen der mir mehr Gehalt & mehr Entwicklung bringt als mein aktueller. Quasi mein Traumjob. Das Problem ist allerdings, dass ich circa 1:20 - 1:30h von Tür zur Tür mit ÖPNV brauche, also muss ich morgens um 6:20 los. Zum Glück muss ich nur an 3 Tagen in der Woche so früh los, an den anderen später, aber ich habe Sorge, dass mich das Pendeln auf Dauer kaputt macht. Hinzukommt, dass mich an unserem jetzigen Wohnort nicht wohl fühle. Und da ich außer meinem Partner kaum Freunde hier habe, weiß ich auch gar nicht was ich hier soll, wenn nicht mal mehr mein Job hier ist. Mein ganze Familie lebt an dem Ort wo mein neuer Job sein wird. Leider können wir aber derzeit nicht dorthin ziehen, weil mein Partner bis Mitte nächsten Jahres seine Weiterbildung hier abschließt. Er sagt, danach können wir umziehen, allerdings habe ich Sorge, dass der ganze Prozess lange dauern wird. Ich würde mich gerne räumlich trennen, allerdings müsste mein Freund dann auch ausziehen oder aus unserer Wohnung eine WG machen, da er die Miete nicht allein zahlen kann. Eine Idee war es, dass ich mir ein kleines Zimmer in der Stadt von meinem neuen Job suche, es als Zweitwohnsitz melde und steuerlich absetze. Aber auf Dauer ist mir das trotzdem zu teuer. Und eigentlich wünsche ich mir, einfach an dem Ort zu leben an dem ich arbeite und Familie habe. Aber mein Partner hat mir im Sommer bereits mal „angedroht“, dass er sich trennt, sollte ich ausziehen.
Zu Beginn werde ich es nun so machen, dass ich unter der Woche bei meiner Familie schlafe und am Wochenende bei meinem Partner bzw in meiner Wohnung bin. Ich habe aber Sorge, dass es mich auf Dauer viel Kraft und Nerven kosten wird, keinen Hauptlebensmittelpunkt zu haben.
Letztlich kommt noch hinzu, dass mein Partner und ich bereits seit mehreren Monaten die größte Krise haben die wir jemals in 5 Jahren Beziehung hatten. Aufgrund dessen bin ich mir leider auch unsicher inwiefern es sich lohnt mich für diese Liebe so sehr aufzuopfern. Andererseits möchte man die Zeit aber nicht wegschmeißen und ich werde bald 30, da tickt die biologische Uhr.
Was würdet ihr machen? Hattet ihr mal ähnliche Situationen?
Vielen Dank!
Ab und zu etwas zu opfern, um einen Kompromiss zu finden. ist etwas anderes.