Zitat von Dudo: ich möchte gar nicht wissen wie viele hier Feuer Schreien würden, wenn sie selbst Betroffen wären
Hier haben sich zwei unterschiedliche Fraktionen gebildet bis hin zum völligen Unverständnis für den
TE einerseits und eine ernste Ehekrise andererseits, Die unterschiedlichen Meinungen und Sicht-
weisen haben eine Berechtigung und der TE kann sich daraus das für sich richtige herausziehen.
Niemand kennt den TE, seine EF und das Umfeld der beiden. Niemand weiß ganz konkret und sicher,
warum seine EF so agiert und gehandelt hat, kennt ihre Gedanken nicht und niemand läuft in ihren
Schuhen und denen vom TE.
Zitat von unbel-Leberwurst:Und noch komischer, den Termin dann doch wieder abzusagen weil er angeblich zu kurzfristig gemacht wurde, obwohl sie den angeblich vor einiger Zeit schon mitgeteilt hätte. Und der TE bis kurz vor dem Termin sogar davon ausgegangen ist, dass er auch stattfindet, was sie ihm ebenfalls nicht direkt erzählt hat. Da ist ...
Darüber bin ich auch gestolpert. Volle Zustimmung. Das lässt den Schluss zu, dass sie nicht - wie
behauptet - den TE informiert und das mit ihm besprochen hatte. Stellt sich die Frage, warum nicht?
Nach 15 Jahren, ohne persönlichen Kontakt zum Ex, nur aufgrund einer jährlichen Geburtstagskarte,
ein Treff mit Rundgang um einen See? Einfach so? Ja, möglich, aber auch wahrscheinlich? Ich vermute,
dass es im Vorfeld bereits mehr Kommunikation zwischen den beiden gab und der Treff daraus ent-
standen ist. Sie stand wohl vor der Frage, was und wie sage ich das meinem EM und hatte sich zu
dem entschieden, was wir vom TE wissen. Und genau das ist der Hauptgrund, warum beim TE das
schlechte Bauchgefühl angesprungen ist.
Zitat: Zitrat Schnuddel74:
Verstehe die Kritik nicht, sie hat abgesagt, weil sie es lächerlich fand und keine Lust auf Diskussionen hatte... ...und vor allem keine Lust auf Drama.
Warum sie abgesagt hat, weiß nur sie. Ja, das könnte so sein. Für mich wahrscheinlicher ist, sie hat
gemerkt, dass es klug ist in der entstandenen Situation das abzusagen. Meine Vermutung ist, sie wollte
nichts riskieren was ihre Ehe und damit ihre Familie mit Kind, belastet.
Wenn sich ein schlechtes Bauchgefühl in der BZ/Ehe wiederholt meldet, sollte man das nicht igno-
rieren und mit offenen Augen, Ohren und dem klarem Kopf möglichst auf den Grund gehen. Der TE
hat hier deutlich gemacht, warum er das hinterfragt und auch die Vertrauensbasis angekratzt ist.
@alias2025, niemand kann dir hier sagen, ob das was passiert ist völlig harmlos ist, oder etwas was
in einer Ehe nichts zu suchen hat, ganz ausgeschlossen werden kann.
Soviel kann man jedoch sagen, in einer guten, vertrauensvollen Ehe mit niemals etwas bewusst tun
was den LP belastet, stört oder gar schadet, sollte das so nicht vorkommen. Und wenn ja und es gibt
Klärungsbedarf, sollte das zeitnah, ohne Vorwürfe, in der Ich-Form angesprochen und möglichst auch
behoben werden. Negative Entwicklungen können so meist vermieden werden.
@alias2025, du bist ja jetzt wohl in einer Phase, wo du das alles nicht mehr so belastend und eher in
die Richtung " harmlos " siehst und eure Ehe nicht belasten möchtest. Ich wünsch dir, dass in den nächsten Wochen und Monaten und generell ihr Verhalten insgesamt dir zugewandt und so wie es
immer war, ist. Also alles in Ordnung ist. Deine Sinne mit genauer hinsehen, dürften jetzt geschärft
sein und das wird auch noch eine Weile so sein. Höre in der nächsten Zeit ihre Worte, aber achte
dabei auf ihre Gestik und Körpersprache, ob die damit übereinstimmen. Falls nichts weiter passiert,
ist es jedoch sehr wichtig, ihr wieder oder weiter zu vertrauen und sie das auch spüren zu lassen.
Alles Gute.
Wie immer, lediglich meine Sichtweise, Einschätzung und Meinung.