Zitat von Markus11: Sie sagt es würde ihr helfen wenn ich wieder mit mehr Leichtigkeit, Optimismus und Freude auf sie zu gehe. Sie will wieder mehr mit mir Lachen und mehr Dinge unternehmen. Auf der anderen Seite ist sie selbst öfter traurig, melancholisch oder hat vermutlich Liebeskummer. Was soll ich jetzt machen? Ich hab selbst auch sehr an diesem Albtraum zu knabbern. Meine Gefühle wechseln zwischen Trauer, Glück und Misstrauen. Leider ist bei mir im Moment auch nicht so viel Freude da. Und wenn ich mich verstelle dann vor allem gegenüber meiner Kinder. Die wissen nämlich bis jetzt von überhaupt gar nichts.
PFFF, was fällt dieser Frau nicht ein? Ist ja großartig. Auf der einen Seite bist Du der beste Partner den sie sich wünschen könnte, aber eine Trennung steht durchaus im Raum. Irgendwie ein Widerspruch in sich. Sie lobt Dich über den grünen Klee, um ihre Absentierung sozialverträglicher aussehen zu lassen, aber dann rennt sie Dir das Messer in den Rücken.
Und jetzt sollst Du liefern? So sein, wie sie es sich vorstellt? Unternehmungslustig, intiativ, sie auf Rosen bettend, mit Freude und voller Optimismus auf sie zugehend? Aha, und was tut sie ihm Gegenzug? Lässt sich davon verwöhnen, streicht die Liebesdienste ein und ist in Gedanken und Illusionen dort, wo Du garantiert nicht vorkommst.
Na klar hat sie Liebeskummer. Sie musste sich von etwas verabschieden, was ihr das Leben versüßte und sie wieder träumen ließ von wundervollen Liebesnächten, von Aufmerksamkeit und von Interesse an ihrer Person. Und von Begehren und dem Gefühl des Begehrtwerdens.
Und was hast Du dagegen zu bieten? Das Altgewohnte, das nicht genug ist. Denn wie Du sein solltest, hat sie Dir ja gesagt. Also sei Du so wie sie es sich vorstellt. aber ob Deine Mühen auch belohnt werden, steht in den Sternen. Ich würde an Deiner Stelle nciht damit rechnen.
Und dann wirkt sie wieder so traurig und melancholisch. Ja, warum wohl? Es kam ihr was abhanden, was ihr wichtig war. Dieser Andere! Und auch das darfst Du aushalten! Auf der einen Seite sollst Du endlich mal der sein, den sie sich wünschst, auf der anderen Seite darfst Du ihre Stimmungswechsel spüren und ausbaden.
Bist Du eigentlich sicher, dass der Typ nicht mehr in ihrem Leben ist?
Hör auf mit Deinem Verständnis, denn sie hat Dein Vertrauen missbraucht. Und lass sie spüren, dass Du nicht die männliche Form von Mutter Theresa bist mit Verständnis für sie. Die soll ihren Quark mit sich alleine ausmachen, genauso wie sie Dir zumutet, das auch alles alleine zu ertragen. Aber Ansprüche stellen und von unfinanzierbaren Berghütten am Starnberger See träumen ...
Lass Dich nicht instrumentalisieren, sondern zeige ihr, dass sie was zu verlieren hat und die gewohnte Sicherheit und Geborgenheit gegen eine ungewissen Zukunft eintauscht. Indem Du eben nicht mehr nur der Ehemann bist, der für alles Verständnis hat und auf Samtpfoten daheim rumläuft, damit sie sich nicht gestört fühlt in ihren Träumen und andererseits noch gesagt bekommt, wie er zu sein hätte, damit sie Dich noch halbwegs attraktiv finden könnte.
Auch Dein Verständnis darf seine Grenzen haben! Lass Dich nicht verar..., denn das nutzt sie nur gnadenlos aus. Sie nimmt, aber gibt nichts im Gegenzug.
Und stelle Dich der Erkenntnis, dass diese Ehe womöglich kaputt ist und nichts mehr zu retten ist. Ende offen.
Du hast auch ein Recht auf Deine Gefühle und wenn sie ihr nicht passen, dann ist es ihr Problem und nicht Deines. Sie nimmt auf Dich ja auch keine Rücksicht.