anne-carmen
Gast
deine Vermutung ist richtig, ich habe die genannten Beiträge gelesen. Und heute Vormittag hatte ich wieder Trauerstimmung, das hat sich jedoch heute Nachmittag schlagartig geändert und ich bin froh, wenn er endlich weg ist. Wie ist es dazu gekommen? Als ich von Arbeit kam, suchte ich mein Ladekabel fürs Handy, das ich früh rausgelegt hatte. Mein Mann hat das gleiche Kabel und plötzlich lag es in seiner Reisetasche. Kann ja mal passieren, aber er weiß nicht, wie es dahin kommt, waren seiner Meinung nach die Kinder, die mir einen Streich spielen wollten. Nur waren die den ganzen Tag in der Schule. Dann kam meine kleine Tochter nach Hause und ich war noch einkaufen. Als ich wieder kam, war sie fix und fertig. Sie hatte eine Hose nicht ordentlich weggeräumt. Daraufhin hat der Vater ihren Schrank aufgemacht und alle Sachen durchs Zimmer geschmissen. 10 Minuten später war er wieder übertrieben freundlich. Solche Dinge passieren in letzter Zeit häufig und das ist weder für die Kinder noch für mich gut. Deshalb bin ich momentan in der Verfassung, dass ich froh bin, wenn er weg ist. Aber es kommen bestimmt wieder Zeiten, wo ich das alte Leben zurück haben möchte. Je mehr ich aber drüber nachdenke, um so mehr gelange ich zu der Einsicht, dass es nicht der Mann ist, der mir fehlen wird, sondern einfach die Gewohnheit, dass jemand da ist (obwohl er ja selten da war). Und die Träume, die man hatte, sind erst mal zerplatzt.
LG anne-carmen


