Harry1974
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ich erstelle Mal wieder einen Thread.
Meine Geschichte ist ja hier im Forum bereits nachzulesen - und ich habe viele hilfreiche Ratschläge erhalten. Dafür ein grosses Danke!
Meine Frau ist ja nun bereits 6 Monate aus unserem gemeinsamen Heim ausgezogen. Böswilliges Verlassen nennt man sowas hier in Österreich, nachdem ich ja davon weder informiert war, noch irgendeine Chance hatte bzw. zugestimmt habe.
Nun wäre es möglich, die Scheidung einzureichen. Ich habe natürlich ziemliche Angst davor - möglicherweise bin ich wirklich zu sensibel oder ein Weichei. Erschwerend kommt dazu, in 2 Tagen hätten wir Hochzeitstag...woooow. Ist zwar nicht mehr relevant - aber trotzdem für mich ein emotionaler Tag. Betonung liegt auf "für mich".....
In einem Gespräch mit meiner Noch-Frau, in dem ich ihr meine Vorstellungen über die von ihr inizierte Scheidung sowie meine Ängste mitgeteilt habe - fiel ich aus allen Wolken.
Was ich davor Angst hätte, meinte sie - das wäre doch nur ein Stück Papier...der Termin zwar sicherlich unangenehm, aber nichts weiter mehr!
Und das von der Frau - die es vor 2 (!) Jahren nicht erwarten konnte - zu heiraten. Au Mann.
Ich dachte immer - wenn sie mit der Endgültigkeit der Ehebeendigung konfrontiert wird, geht ihr zumindest doch ein Licht auf - im Bezug unseres Scheiterns. Im Gegenteil - die absolute Kälte.
Als ich dann sagte, ich würde mich dann trotz unveränderter Liebe zu ihr scheiden lassen müssen - und unserem Sohn würden wir auch die Familie nehmen - kam als Antwort; "Von Liebe alleine kann ich nicht leben! Und der Kleine kriegts eh nicht mit!"
Können Frauen/Männer wirklich sowas von kalt und berechnend sein?
Mir fehlen die Worte......