GiuliettaV
Gast
Zitat von Summer_rain:Rosenberg...finde ich einen tollen Ansatz und versuche ich auch immer. Merke aber oft auch, dass es nicht immer gelingt, gerade wenn man sich angegriffen fühlt oder einen etwas doch sehr berührt/trifft. Man ist halt doch immer Mensch, und so sehr man sich bemüht, es gelingt nicht immer so wie man es sich (bei sich) wünschen würde. Aber vielleicht ist das auch gut so, oder zumindest besser als es garnicht zu versuchen.
Ja und es erfordert auch einige an Arbeit an sich selber und viel Übung. Habe das zu sehr vernachlässigt ( Grüße von Murphy
Habe gerade wieder einige Bücher bestellt zu diversen Themen. Bei dem was ich vor habe als Ziel, hab ich die nächsten Jahre bereits ganz gut verplant.
Zitat:Das habe ich gerade aktuell bei meinem Ex, allerdins merke ich auch gerade (was mich schon ein wenig beruhigt), dass die Wut zumindest langsam weicht und ich zumindest im Ansatz Dinge schon verzeihen konnte. Hätte ich nie für möglich gehalten, dass dies geht obwohl weder jeh eine Entschuldigung, noch Einsicht kam...
Ich bin den Weg inzwischen schon oft gegangen im Leben. Denke es ist auch ganz wichtig die eigenen Gefühle dazu intensiv wahrzunehmen und anzunehmen und in die Tiefe zu gehen und herauszufinden weshalb man diese empfindet. Unterdrücken, wegdrücken, zu viel ablenken und ins Außen schauen statt auf sich selber samt Ursachen und Zusammenhängen verzögert und verhindert nach meinem Empfinden, daß man loslassen und vergeben ( Anderen und sich selber) kann. Und ja, geht auch ohne Einsicht und Entschuldigung eines Anderen Menschen.
Das erfordert und Zeit und Energie. Da mehrere Schritte auf einmal und zu schnell gehen zu wollen, klappt eher nicht so gut bis gar nicht. In der Ruhe liegt die Kraft paßt ganz gut dazu. Von Anderen und auch sich selber nicht zu viel erwarten, geduldiger werden. uvm.
Das wird schon, alles zu seiner Zeit.

