kuddel7591
Gast
Kinder als Spielball zwischen sich streitenden Eltern - und das Kind/die Kinder wissen nicht, wohin mit ihren Gedanken, Gefühlen, Emotionen. Was ist nun wichtiger - die Kinder auf jeden Fall zu schützen oder die Kinder zu einem Instrument werden zu lassen? Wer die Kinder nicht zu schützen
gedenkt, hat sich längst von den Kindern verabschiedet und vergeht sich somit an den Kindern - "unbewusst" natürlich.
In diesem Thread - wenn der Baum brennt (wie in den meisten Threads - beschränkt sich das NIE allein auf sich streitende Partner, wenn Kinder involviert sind. Oftmals ist zu lesen, dass die jeweiligen
Kinder "nichts mitbekommen" (haben)...und wer DAS glaubt, legt vor Ostern gemeinsam mit dem Osterhasen die Ostereier aus.
Der Sohn der TE hat auf seine Weise LAUT um Hilfe gerufen. Dass die Mama dem Sohn Gehör schenkt - das machen Mamas, dafür sind sie Mama. Dass sich die TE große Sorgen um den Sohn macht - auch das ist vollkommen normal. Ein "stilles" Kind - ist das nicht noch dramatischer? Ein Kind, was sich in solchen Extrem-Situationen zurückzieht - ist das dann das Kind, was "nichts mitbekommt"?
Den älteren Sohn als "Instrumentarium" zwischen sich streitender TE mit dem EM zu sehen - den jüngeren Sohn jetzt als "der bekommt (doch noch) gar nichts mit" zu sehen, halte ich für grob fahrlässig. Die Mama ist beider ERSTE Ansprechpartnerin...auch wenn es den Papa "in Reichweite" gibt. Aber...wer versorgt denn vorrangig Kinder - die Mama. Dem Papa eine gute Betreuung der Kinder vollkommen abzusprechen, wäre ebenso fahrlässig. Es kann doch sein, dass der ältere Sohn ein "Papa-Kind" ist....und damit wäre der Papa für den Sohn derzeit "put of order" - nicht direkt erreichbar.
Und....was soll die TE denn noch alles "sofort und umgehend" erledigen!? Die rennt von einem Brandherd zum nächsten....und dass das einem Aktionismus gleicht - wie "anormal" ist das denn?
Es ist vollkommen normal. Wie viele Brandherde hat die TE gleichzeitig anzugehen - ihren eigenen, den mit dem EM, den mit beiden Söhnen (oder kann der jeweils einzeln gesehen werden?), den Brandherd der Trennung, das gesamte organisatorische Feld, und, und, und.
Paarebene, Elternebene - wer will das alles zu Beginn einer solchen Eskalation trennen können? Rational ist das einfach gesagt.... "gemacht" ist es nicht so einfach. Und weil der EM den "Hallodri" gibt - trotz Paartherapie wegen seiner Fremdgeherei - wie will denn da getrennt werden können?
Von außen betrachtet...ein "Kinderspiel" das zum Ausdruck zu bringen. Und... wie soll die TE das alles kanalisieren, was da auf sie einstürzt? Das Forum zum regelrechten "auskotzen" zu nutzen - nicht zu missbrauchen - das müssen die Leser des Threads aushalten (können).
Was ist die beste Art und Weise, sich nach größten Problemen wieder "einzukriegen" - sich vorher auszutoben....körperlich, mental, seelisch, geistig. "Dampf ablassen"....nichts anderes macht die TE - und das ist gut so! Und wer das "persönlich" nimmt, wird das Problem damit bei sich selbst zu suchen haben - nicht bei der TE....
