@Mira
Ich denke, wir können hier im Forum folgendes machen. Wir nehmen tatsächlich die Informationen erst einmal so hin und hinterfragen nicht so viel wie sonst. Ich könnte mir vorstellen, dass die TE in einer Situation ist, in der manche Dinge so oder anders passiert sind und im Tumult subjektiv anders erzählt werden.
Wenn die Situation tatsächlich beinhaltet, dass der Ehemann vor vier Jahren bereits fremdgegangen ist und danach zu der Familie zurückgefunden hat und jetzt erneut fremdgeht, finde ich das schon als Schlag ausreichend.
Berichtet wird hier weiter, dass der älteste Sohn seit dem Vorfall vor 4 Jahren Probleme hat und in psychotherapeutischer Behandlung war. Ob und wie sich seine Probleme auf Schule und Freundschaften ausgewirkt haben, ist ein anderes Thema, aber er sprach von Selbstmord. Der kleinere Sohn bekommt nach Ansicht der TE nichts mit, wir sagen hier, dass das kritisch zu sehen ist, zumal der ältere Sohn vor 4 Jahren in einem ähnlichen Alter war und offensichtlich einige Wunden davongetragen hat.
Der NM der TE soll sich über die Wünsche der TE in Bezug auf Besuchszeiten hinweggesetzt haben und sie öffentlich auf dem Fußballplatz vor anderen gedemütigt haben. Er soll darauf beharren, dass er den Rahmen der Trennung diktiert. Als die TE dem widerspricht, soll er aggressiv geworden sein und ihr das Konto gesperrt und das Wärmekonto gekündigt haben.
Die TE hat sich dann offenbar Hilfe von Behördenseite geholt und bekommen. Weitere Hilfe, außer einer Freundin gibt es nicht und sie fühlt sich vereinsamt und isoliert. Sie beschreibt außerdem, dass sie nicht nur allein ist, sondern auch von der Schwiegerfamilie Anwürfe erfahren hat, bis hin zu einer Anzeige beim Jugendamt zur Herausnehme der Kinder.
Der Sohn hat vor einiger Zeit seine Therapie selbst beendet. Jetzt in der Krise, sagt er der Mutter, er möchte nicht so sein wie der Vater. Er tröstet sie und wünscht sich, von ihr zum Fußballspielen gefahren zu werden. Dabei wird er und auch sein jüngerer Bruder offenbar immer wieder Zeugen des Zerwürfnis der Eltern. Der Sohn spricht jetzt nicht "nur" von Selbstmord, sondern beschreibt, dass er Drohanrufe mit unterdrückter Nummer erhält. Die Polizei hätte eine Anzeige gegen Unbekannt aufnehmen können, hat das aber nicht getan.
Es soll zudem einen Mediationstermin gegeben haben, der aber ausfällt.
Jetzt kann man zu allen Punkten tausend Fragen haben, aber nützt es was? Ob die Geschichte so oder komplett stimmt, ist das wichtig? ich glaube, dieser Thread hat ganz viel gezeigt: die unterschiedliche Sicht der Doris auf das JA, die Familienhilfe, ob und wie Kinder in Trennungen zu behandeln seien, wie schnell oder langsam man reagieren sollte, wenn es brennt. Ich finde das schon richtig viel. auch die tipps, die jeder gegeben hat. und ganz ehrlich, ich finde die Idee mit der kur gut! in jedem Fall scheint die TE gerade in einer wie auch immer gelagerten Ausnahmesituation und braucht Ruhe und Hilfe. dazu wünsche ich ihr, dass sie beides findet.
