Zitat von Sternchen0: Ich bin einfach nur DUMM
Stimmt. Denn
Zitat von Sternchen0: gut ist es noch lange nicht.
und trotzdem lässt du dich schon wieder von
dem Typen beschlafen?
Okay, das kann alles vorkommen. Nichts Menschliches ist einem Menschen fremd; je älter die Geige, desto schöner der Klang; und Fehler sind dazu da, dass man sie macht.
Unter normalen Umständen kannste sagen "Pfeif drauf, Schwamm drüber". Aber du bist nicht in normalen Umständen, sondern in anderen.
Zitat von Sternchen0: das kleine Wesen kann doch nichts dafür.
aber du verdammst es dazu, deine Dummheit auszubaden.
Und nicht nur deine Dummheit, sondern auch das Geltungsbedürfnis des Mannes, der dich geschwängert hat und damit jetzt vor aller Welt noch mal Männlichkeit wie ein Junger beweisen kann. Genau das, was er während deiner ersten Schwangerschaft bereits virtuell gemacht hat: einen auf männlich.
Jetzt spielst du ihm mit deiner Schwangerschaft noch 'ne extra (Auf-)Trumpfkarte in die Hose, denn jetzt ist er nachweislich nicht nur ein virtueller Maulheld und Sechsprotz, sondern kann einen
echten Beweis seiner Er.ekti.ons- und Zeugungsfähigkeit vorlegen.
Zitat von Rainhard Fendrich:Wenn das kein Beweis is
für die Midlife-Crisis
Oder habt ihr ehelichen Bei
stand mit ehelichem Bei
schlaf verwechselt? Oder nur die Reihenfolge nicht eingehalten?
Und 'n Kind als Beziehungsretter ... Wieso sollte eurem zweiten Kind gelingen, was schon das erste nicht geschafft hat? Denn da ging er dir in der Schwangerschaft virtuell fremd, so dass ihr jetzt getrennt lebt und keine eheliche Gemeinschaft mehr führt.
Ich hatte so was vor Jahren in der ganz nahen Verwandtschaft. Erstes Kind (Tochter) noch klein, Ehe im Eimer, plötzlich erneute Schwangerschaft. Der Termin für den Abbruch stand bereits fest; da entschied sich die Kindsmutter plötzlich um. Warum? Weil ihre Schwester ebenfalls schwanger und für denselben Entbindungstermin ausgerechnet war wie sie, so dass man gemeinsam entbinden und die Kinder zusammen aufwachsen könnten.
Ja, und außerdem wäre dieses Kind doch eine so gute Chance für die kriselnde Ehe bla bla bla.
Nach der Geburt des Sohnes (war 'n Junge) erzählte mir der Ehemann und Kindsvater, er sei bei der Entbindung/Geburt dabei gewesen. Ich fragte zurück, ob das denn so notwendig war. Mir als Frau genügt es schon, wenn der Mann bei der Zeugung des Kindes dabei ist. Aber während ich entbinde, soll er lieber arbeiten gehen (zwecks Existenzsicherung) oder zur Bank (Sparbuch fürs Kind anlegen) o. ä.
Darauf antwortete er, nein, bei der Entbindung dabei zu sein sei total aufwühlend und für die eheliche Bindung total bereichernd und deshalb nur zu empfehlen.
Und die Wahrheit? Er hatte längst außerehelich was am Laufen, und relativ kurz nach der Geburt des zweiten Kindes trennte sich das Paar.
Und dann noch die Krönung: Der besagte Mann hat sich mit allen denkbaren Tricks davor gedrückt, für seine Kinder wenigstens Alimente zu zahlen.
Das zum Thema eheliche und väterliche Bindung. Es mag bei vielen zutreffen, aber es ist eben nicht bei allen so, und mitunter sind's eben nur Lippenbekenntnisse.
Die Leidtragenden sind die Kinder. Der kleine Junge von damals ist inzwischen selbst erwachsen und sagt, er habe als Kind oft das Gefühl gehabt, nicht willkommen zu sein, weil er die Erwartungen nicht erfüllt hat. Von seinem Vater
Zitat:Der ist nur mein Erzeuger!
will er schon längst nichts mehr wissen, und die Bindung an seine Mutter ist auch nicht wirklich eng.
Wenn also du, @Sternchen0 , schreibst, dass das Kind - also der Jetzt-noch-Embryo - ja nichts dafür kann, dann gebe ich dir recht! Er hat es nicht zu verantworten, dass die Ehe seiner Eltern zerrüttet und er trotzdem entstanden ist.
Es ist also auch nicht seine Verantwortung, dafür zu sorgen, dass "Mami" und "Papi" wieder ein Paar und als solches glücklich werden.