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Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

Zylinderella
Zitat von Felica2024:
Ich lese heraus, dass er schon vorher ankündigen wollte, dass er sich wenig kümmern wird.

Ich sehe, dass er anmerkt, dass er auch Verpflichtung hat. Im Grunde ist das ja realistisch de facto sind da drei Menschen und jetzt kommt noch ein vierter und ein fünfter dazu, das muss man organisieren. Da wird nicht jeder ganz genau das kriegen, was er gerne möchte.

x 6 #226


F
Zitat von alleswirdbesser:
Oder dass er sich anders kümmern kann als eine Vollzeit Mutter mit einem Kind

Naja, das ist ja meistens so.

x 3 #227


A


Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

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MissNextDoor
Zitat von Felica2024:
Naja, das ist ja meistens so.

Zumal selbst eine Vollzeit Mutter mit drei Kindern mit großem Altersabstand ihre Schwierigkeiten hat... ein Baby oder Kleinkind hat andere Bedürfnisse/erfordert andere Aufmerksamkeit als ein Kind von 7-10 Jahren oder ein Teenie... aber Zuwendung und Aufmerksamkeit brauchen sie dennoch alle.

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Zylinderella
Ne große Familie kann Vorteile haben, hat aber auch Nachteile. Im Grunde müssten sie eigentlich täglich Besprechung abhalten, Familienbesprechung wie was organisiert wird, ist fast ein bisschen wie bei Militär. Weil, wenn einer aus der Reihe tanzt, wissen die andern wieder nicht Bescheid und alle zahnen ja ineinander wie Rädchen einer Uhr.
So wie ich das verstanden habe, ist die neue Partnerin da aber aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur nicht unbedingt sehr stressgeeignet. Möglicherweise wäre ein späteres Zusammenziehen erst zu einem späteren Zeitpunkt für die Familie als Gesamtkonstrukt vielleicht besser. Ist natürlich eine finanzielle Frage.

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F
Zitat von MissNextDoor:
ein Baby oder Kleinkind hat andere Bedürfnisse/erfordert andere Aufmerksamkeit als ein Kind von 7-10 Jahren oder ein Teenie...

Genau. Ich hatte ja 3 innerhalb 5,5 Jahren.
Da muss man Zweisamkeit mit einem Kind organisieren.
Mein jüngstes Kind z.B. war häufig mit mir bei der Arbeit (Stillbaby), und hat das geliebt.

x 2 #230


B
Zitat von AndiY:
Ich halte es aber nicht für richtig, dass ich meinen Stil anpassen müsste, damit sie sich hier wohl fühlt. Und ich glaube nicht, dass die Kinder ihren Stil akzeptieren.


Deine Partnerin verhält sich meiner Meinung nach in vielen Situationen unreif und konflikteskalierend. Sie zieht sich zurück, kommuniziert ihre Bedürfnisse nicht klar, reagiert passiv-aggressiv und formuliert Vorwürfe oft erst im Nachhinein, wenn du keine reale Möglichkeit mehr hast, darauf zu reagieren.
Eine echte Kooperation zwischen euch ist währenddessen kaum möglich, obige Aussage von dir finde ich allerdings problematisch und trägt vielleicht maßgeblich zu dieser Disharmonie und ihrem Verhalten bei.

Deine Freundin soll planmäßig bei dir einziehen, aber gleichzeitig ein Gast bleiben.
Sobald sie mit dir zusammenzieht und ein gemeinsames Kind bekommt, kann sie nicht dauerhaft die Rolle einer Mitbewohnerin mit eingeschränktem Einfluss einnehmen. Sie wird Teil eines Familienalltags, in dem Regeln, Abläufe und Prioritäten ihr Leben unmittelbar betreffen. Mitspracherecht heißt dabei nicht, dass sie deine Erziehungsentscheidungen kontrolliert oder ersetzt, aber es heißt, dass sie sich ernsthaft beteiligt fühlen muss und nicht nur informiert wird, über das, was du alleine entschieden hast.
Deine Kinder haben so keinen Respekt vor ihr. Es wird nicht möglich sein ein Doppelleben zu führen, wenn sowohl Töchter, als auch deine Freundin unter dem selben Dach leben.

Dass deine Kinder die Priorität sind finde ich absolut richtig, allerdings trägt deine Freundin ein weiteres Kind von dir im Bauch und demnach kann ich auch verstehen, dass sie ähnliche Priorität wünscht und nicht bei einem kleinen Kuss vor deinen Töchtern abgewiesen wird.

Noch kann ich nicht so wirklich sagen, ob deine Freundin grundsätzlich ein Problem mit der Priorisierung deiner Töcher bzw. der alone-time von euch Drei hat, mit tatsächlicher krankhafter Eifersucht, oder ob es wirklich nur daher rührt dass sie sich so weggeschoben fühlt als deine schwangere Freundin.
Ich würde mich mit ihr an einen Tisch setzen und reden wie genau das gemeinsame Zusammenleben aussehen soll, wirklich viel zu verlieren hast du bei einem richtig offenen Gespräch meiner Ansicht nach nicht, denn so wie es momentan dahinplätschert wird es früher oder später völlig zugrunde gehen…

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Zylinderella
Wenn man zusammen zieht, muss sich jeder zusammenreißen. Das wird nicht immer reibungslos klappen, wenn es zum Beispiel Unstimmigkeiten, was das Händewaschen angeht, vor dem Essen oder nach dem Heimkommen. Da müsstet ihr zusammenarbeiten. Da sollte es nur noch eine Regel geben nach Möglichkeit. Und d.h. dann für beide Erwachsenen in der Familie. Es gilt Händewaschen vor dem Essen und nach dem nach Hause kommen. Solche Sachen müsstet ihr besprechen. Damit die Kinder euch nicht aufspalten und mit unnötigen Kriegsschauplätzen beschäftigen. Das kostet sonst unnötig Energie.

x 4 #232


Zylinderella
Ich bin jetzt mit dem Faden noch nicht ganz durch aber es gibt doch bestimmt auch Literatur, die sich mit Patchwork- Familien beschäftigt. Ratgeber für eine Zusammenlegung.

x 2 #233


Zylinderella
Meine AutoKorrektur macht mich heute wahnsinnig.

x 1 #234


Zylinderella
Zitat von bero:
Deine Partnerin verhält sich meiner Meinung nach in vielen Situationen unreif und konflikteskalierend. Sie zieht sich zurück, kommuniziert ihre Bedürfnisse nicht klar, reagiert passiv-aggressiv und formuliert Vorwürfe oft erst im Nachhinein, wenn du keine reale Möglichkeit mehr hast, darauf zu reagieren.
Eine echte Kooperation zwischen euch ist währenddessen kaum möglich, obige

Das hab ich ehrlich gesagt auch gedacht. Es ist allerdings natürlich so, es ist ihr erstes Kind und in diese ganzen Kommunikations-Sachen müsste sie jetzt eigentlich rein wachsen, damit sie so reagieren kann, wie eine Frau die Familie hat und eben schon zwei Kinder. Das ist oft ein ganz anderes Standing, als wenn man so als Neuling in eine neue Familiensituation kommt. Gott in der Haut des TE möchte ich auch echt nicht stecken. Ich glaube, die sollten sich überall Zettel hinschreiben, dass sie möglichst viel Nachsicht miteinander haben, bis sich alles zurecht geregelt hat.

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B
Zitat von Zylinderella:
Da sollte es nur noch eine Regel geben nach Möglichkeit. Und d.h. dann für beide Erwachsenen in der Familie. Es gilt Händewaschen vor dem Essen und nach dem nach Hause kommen. Solche Sachen müsstet ihr besprechen.

Das finde ich sehr wichtig und genau richtig.
Als Team auftreten und vor den Kindern gemeinsame Grundregeln vertreten, auf welche beide sich geeinigt haben.
Es ergibt ja schlicht keinen Sinn wenn er da kompromisslos bleiben möchte weil es nunmal seine Erziehung ist und die Partnerin dann vor den Kindern in keinster Weise ernst genommen wird, weil ihr Wort eh nie gilt.
Wie jetzt bestimmte Einzelsituationen gehandhabt werden in welchen man auch spontan reagieren muss ist wieder eine ganz andere Sache, aber ein paar gemeinsame Grundregeln fürs Zusammenleben, auf welche beide sich im Vorfeld geeinigt haben, die dann auch beide vor den Kindern vertreten.
Ich weiß nicht, wie die Töchter seine Freundin sonst überhaupt ernst nehmen sollen.

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J
Zitat von bero:
Dass deine Kinder die Priorität sind finde ich absolut richtig, allerdings trägt deine Freundin ein weiteres Kind von dir im Bauch und demnach kann ich auch verstehen, dass sie ähnliche Priorität wünscht und nicht bei einem kleinen Kuss vor deinen Töchtern abgewiesen wird.

Eben. Und auch das dritte Kind wünscht sich Priorität. Es tut mir irgendwie jetzt schon leid. Da sind die beiden Wunschkinder aus erster Ehe - und auf der anderen Seite das dritte ungewollte Kind, um das er sich nicht so kümmern kann/will, weil da ja die ersten beiden sind? Puh. Andi, sei doch bitte ehrlich zu dir. Du willst diese Frau als Partnerin, aber willst du sie auch als Mutter deines Kindes? Eigentlich möchtest du dieses Kind nicht und eigentlich möchtest du nicht zusammenziehen. Das weiß/spürt deine Partnerin. Du wiederum hast das Gefühl, dass deine Amstrengungen (oder Opfer?) wie Wohnung einrichten von ihr nicht anerkannt werden, wo du doch alles tust. Aber tust du wirklich alles? Das Eine ist das praktische Handeln, das Andere das emotionale Dahinterstehen. Und das fehlt bei dir, glaube ich.

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D
@AndiY

du musst dir Überlegen was du willst, mm müsst ihr euch Absprechen, denn dieKinder spielen euch gegenseitig aus, du der Verständnisvolle Typ der alles durchgehjen lässt und deine Partnerin, die auf Verlorenen Posten steht, weil sie nicht einmal Durchsetzen kann, was du den Kindern Anschaffst.

gerade bei deiner Ex solltet ihr zusammen stehen, denn ich bin sicher die treibt einen Keil nach dem anderen Rein, wenn du es Zulässt, über die Kinder.
unsere Kinder sind Erwachsen, war aber bei uns auch nicht anders, das den Kindern Erklärt wurde meine LG hätte nichts zu Reden, bis ich mit den Kindern ein ernstes Wort gesprochen habe und was sie nicht wussten alles war immer Abgesprochen und danach wurde gehandelt

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Zylinderella
Zitat von MissNextDoor:
Zwar verstehe ich das Argument auch nur halb - denn das wäre bei Geschwistern von derselben Mutter ja nicht anders! Sind zwei Kinder größer und man bekommt ein Baby - nun, klar muss man sich dann dennoch um die beiden älteren weiterhin kümmern und kann sich nicht nur ausschließlich um das Baby kümmern. Völlig normal.
Verstehe nicht so ganz, wie manche/r sich das vorstellt...

Nur ist die Frau ja nicht in diese Rolle rein gewachsen. Auch wenn man das von der Logik versteht, sieht sie sich damit Sicherheit abgegrenzt und sich alleine mit dem Kind. Plötzlich sozusagen Teil an Kontakt an die beiden Kinder geben zu müssen. Ich sage nicht, dass sie da Mutter Ersatz sein soll, aber irgendwie wird’s schon so laufen müssen. Die sind ja nun mal irgendwie im Kontakt miteinander alle. Kann sein, dass das der Freundin des TE auch langsam bewusst wird. Und sie deswegen plötzlich gefühlt zurück, rudert oder sich zurückzieht.

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MissNextDoor
@Zylinderella ich meinte den Vater... er muss sich um alle seine drei Kinder kümmern... egal von wievielen Müttern diese sind.
Drei Kinder sind drei Kinder sind drei Kinder.
Egal wie man es dreht und wendet!
ER hätte das Problem auch, wenn er schon zwei größere hätte und jetzt mit derselben Frau noch ein Baby bekommen würde - das kostet alles Zeit und Comittment! Ist auch kein Pappenstiel wenn alle von derselben Mutter sind.
In der Realität bleibt oftmals auch eins der Kinder auf der Strecke, oder je nach Präferenz, wenn's einen Liebling gibt, zwei. Auch wenn sie dieselbe Mutter haben. Kenne da durchaus einige Fälle...

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A


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