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Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

C
Zitat von MissNextDoor:
Da kenne ich tatsächlich andere Fälle. Allerdings: Das sind sehr, sehr glückliche Beziehungen, wo es auf der Paarebene wirklich extrem passt. Keine halbgaren on-off-Geschichten und sonstige Problemfälle.

Ja - ich würde nicht ausschließen, dass manche Menschen das schaffen, also, emotional keinen Unterschied zwischen den eigenen und den Patchwork-Kindern zu machen. Ich denke, ich selbst hätte das in keiner Situation hinbekommen - ich glaube, auch dann nicht, wenn wirklich alles optimal gewesen wäre.

Zumindest eine good enough-Situation kann man meiner Erfahrung nach aber erreichen, wenn man sich, vor allem als Next, sehr viel reflektiert, ggf. auch mit externer Hilfe - insbesondere auch die eigenen Emotionen zulässt und lernt, sie auf eine erwachsene Art einzuordnen und mit ihnen umzugehen, sich auch mal zurückzunehmen, wenn es notwendig ist u.s.w.. Wenn man es schafft, dass man die Patchworkkinder grundsätzlich mag, sich freut, wenn sie kommen, einen offenen und fröhlichen Umgang mit ihnen hat, sie einen auch mögen ... dann ist schon viel gewonnen, finde ich.

Ganz allgemein wichtig für ein möglichst gutes Gelingen von Patchwork ist meiner Erfahrung nach vor allem, dass bei solchen Entscheidungen wie Kennenlernen, gemeinsame Unternehmungen, Zusammenziehen, ... behutsam vorgegangen wird und diese erst durchgeführt werden, wenn alle Beteiligten dazu bereit sind. Keine Brechstange. Keine Umbrüche in Zeiten, in denen es eh schon viele Umbrüche gibt (Baby). Nicht (noch) mehr Patchworkzeit (gemeinsame Wohnung), wenn diese eh schon schwierig ist. U.s.w..

Daher rate ich dem TE dringend, aktuell (noch) nicht zusammenzuziehen.

x 3 #316


Fenjal
Das ist irgendwo lächerlich, eine Erwachsene soll sich von einem Kind vorführen lassen und Papa gibt da Rückendeckung?
Völlig respektlos, ich persönlich würde da eine klare Ansage des Vaters erwarten, er muss den Kindern klar machen, wer welche Aufgaben übernimmt.
Sich zurückzuziehen signalisiert der Kleinen nur, dass sie gewonnen hat.
Der te muss klare Grenzen setzen und seinen Kindern aufzeigen, dass man so nicht miteinander umgeht.

Die Sache mit der Mappe,.. er hätte sagen können, ich helfe kurz, danach machst du den Rest. Ende.
Keine Koalition gegen Ani.
Dieses Kind markiert Territorium Papa, sowas sollte man nicht durchgehen lassen mAn.
Ich kenne das aus Revierstreitigkeiten.

x 7 #317


A


Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

x 3


VictoriaSiempre
Zitat von Nalf:
Bei Dir wurde Selbständigkeit belohnt und Oma konkurriete nicht mit Opa um die Gunst der Enkelin, damit sie bei ihr mehr oder gleich viel Zeit verbringt wie bei Opa.

Opa taucht eh nie auf, genauso wenig wie Mama und Papa

Ich sehe es so: Respekt kann man (und frau) nicht erwarten und abfordern, Respekt muss man sich verdienen. Jedenfalls das, was ich unter Respekt verstehe und was nicht zu verwechseln ist mit Autorität durch Macht und Angst.

Darüber hinaus finde ich es wichtig, das Kinder auch „Nein!“ sagen dürfen. Liebevoll und zugewandt erzogene Kinder lernen, wann ein Nein angebracht ist (dass sie es auch anwenden möchten, wenn es nicht angebracht ist, steht auf einem anderen Blatt. Da halte ich es aber als Aufgabe der Erwachsenen, das auseinander zu dröseln). „Wenn ich nicht da bin, machst Du was Oma/Opa/Nanny/Ani/Erzieher sagt!“ hätte ich niemals so rigoros zu meinem Kind gesagt. Für mich kann das Tür und Tor öffnen für Dinge, an die ich gar nicht denken möchte.

Das schließt selbstverständlich nicht aus, dass z. B. bei Oma auch Omas Regeln gelten. Nur sind die bei mir gut bekannten Menschen meist nicht völlig abweichend von meinen.

Der andere Thread von ihm informiert über einige Dinge: Andis aktuelle Beziehung läuft nicht seit 2 Jahren gesund und stabil. Es war über die längste Zeit eine On/Off-Geschichte, wobei die Off-Zeiten meist deshalb von Ani ausgelöst wurden, weil sie Probleme mit den Kinderzeiten und -Umgang von Andi hatte. Ganz ohne evtl. „mildernde Umstände“ durch Hormone/Schwangerschaft.

Ani wusste, dass es 2 kleine Kinder gibt, die er im Wechselmodell betreut. Sie wusste, dass er sich ortsgebunden (zumindest) fühlt. Sie wusste - genau wie er! - dass sie nicht gut damit umgehen kann. Der Punkt ist doch eher der, warum beide an dieser Beziehung festgehalten und es immer wieder versucht haben.

Ich habe wenig Verständnis dafür, wenn im Jahr 2025 ein Paar noch ungewollt ein Kind zeugt. Das kann man sowohl Ani als auch Andi ankreiden - nützt aber nix, das Baby ist nun mal unterwegs. Die Erwachsenen müssen gucken, wie sie mit dieser Situation klar kommen, die Kinder wurden nicht gefragt.

Nach der ganzen Vorgeschichte - und warum sollte ich anzweifeln, was der TE schreibt? Weil er ein Mann ist? - sehe ich eher schwarz für eine glückliche Patchwork-Zukunft. Und das liegt für mich nicht an den noch kleinen Töchtern.

@AndiY : Hand aufs Herz, wenn Du ohne schlechtes Gewissen wählen könntest: Was würdest Du wollen? Möchtest Du, dass sie bei Dir einzieht?

Liebst Du Ani, kannst Du Dir mit ihr ein Familienleben vorstellen, in dem auch Deine beiden Töchter künftig einen guten und sicheren Platz finden? Oder fühlst Du Dich verpflichtet - was Dich ja grundsätzlich irgendwie auch ehrt - das jetzt durchzuziehen, weil nun mal ein kleiner Krümel unterwegs ist? Glaubst Du wirklich, dass sich das alles schon „irgendwie“ einspielen wird oder gehst Du das Zusammenziehen mit mächtig Bauchschmerzen an?

x 14 #318


Fenjal
Kinder müssen Regeln befolgen mit Respekt als Grundsatz.
Ani darf keine Zielscheibe für diese Mädchen werden, dafür hat der Te Sorge zu tragen.
Respekt muss man sich nicht verdienen, er ist Grundvorschrift in einem Familienverband, ganz einfach.
Ani verdient Unterstützung statt Abwertung, der Te hier versagt in seiner Führungsarbeit mehr als tragbar ist.
Disziplinfokus sagt ihm absolut nichts, an Anis Stelle würde ich ein Ei drüber schlagen, mein Ding durchziehen und die Zügel in meine Hände nehmen, dann fährt die Kutsche zielsicher, ansonsten führt sie in eine Sackgasse.

x 2 #319


FloraVita
Alter Schwede...

x 5 #320


Cagy
Guten Morgen...Andy
Zitat von AndiY:
Wenn Situation XY mit Kind 1 oder Kind 2 eintritt, was machen wir dann.


Zitat von AndiY:
Welche Alltagsroutinen möchten wir haben. Wer geht einkaufen. Und wann?


Zitat von AndiY:
Oder sich in Szenarien reindenken und diese durchgehen.


Zitat von AndiY:
kann aber nicht alle meine Prinzipien dafür aufgeben oder den Kindern ihren Schutz nehmen.

Deine Partnerin erwartet euer Kind. Sie wird zum ersten Mal Mutter und hat im Moment sicher andere Gedanken im Kopf als sich *in Szenarien reindenken und diese durchgehen. ..*..
Sie hat (vermutlich) ihre Wohnung gekündigt -- da der Umzug ja ansteht -- und ist nun erstmal in eine abhängige Situation gerutscht.Zudem wird sie ja mit der zunehmend gespannten Atmosphäre konfontriert und soll *Lösungen* zu Problemen durchdenken und benennen die sie überhaupt nicht überblicken kann und wo ihr jegliche Erfahrung fehlt.
Du denkst immer an *den SCHUTZ deiner Kinder *, was ist denn mit dem SCHUTZ des kommenden Kindes ? Hast DU das mal richtig durchdacht..? Du willst Exklusive Freizeiten weiter mit den Kindern die jetzt schon da sind..und erwartest von deiner Partnerin das sie das alles mitmacht, managed und dein * Leben und Leben lassen* unterstützt..
Was ist denn wenn das Baby krank wird, und die Mutter...? Wer unterstützt sie denn dann wenn deine Kinder weiter an deiner exklusiven Zuneigung klammern..? Und du ihnen weiter suggerierst dass das alles auch richtig so ist .
Beziehung ja...ERziehung nein ? Für DEINE jetzigen Kinder soll sich nichts ändern ....und wenn was geändert wird bestimmst alleine du.... ?
Euer ganzes Leben WIRD sich ändern und das schon bald.
*Sie kann sich hier frei bewegen*..ist eine Beschreibung die für mich nichts mit liebevoller Zugewandheit zu tun hat.
Sry.
Vielleicht solltest du mal *deine Prinzipen* überdenken und den *Schutz* deines ungeborenen Kindes in dein Denken einbauen. Und das seiner Mutter.
Alles Gute.

x 9 #321


C
Zitat von Nalf:
Ich bekomme hier den Eindruck, als sei es ein Entgegenkommen von ihm, sie bei sich einziehen zu lassen.

Ich glaube, weniger Entgegenkommen, sondern @AndiY fühlt sich moralisch dazu verpflichtet.
Zitat von Cagy:
Sie hat (vermutlich) ihre Wohnung gekündigt -- da der Umzug ja ansteht -- und ist nun erstmal in eine abhängige Situation gerutscht.

Irgendwo weiter oben steht, dass das mit der Wohnung noch rückgängig gemacht werden könnte. Deswegen fände ich es ganz wichtig, dass @AndiY zeitnah mit Ani redet - wenn sie nämlich tatsächlich aus ihrer jetzigen Wohnung raus müsste, dann bliebe ja realistisch wirklich nur noch sofortiges Zusammenziehen, es gäbe de facto keine andere Option mehr.

x 4 #322


alleswirdbesser
Zitat von Cagy:
Sie hat (vermutlich) ihre Wohnung gekündigt

Sie hat auch ihren Job gekündigt, obwohl sie seit September einen Beschäftigungsverbot hat, dann im Mutterschutz wäre und dann in Elternzeit. Kannst du dir das erklären? Ich verstehe das nicht. Hätte sie Angst vor der Abhängigkeit wäre sie doch jetzt nicht auch noch arbeitslos. Denn ohne der Kündigung hätte sie sogar noch ein Einkommen, dazu die Möglichkeit nach der Elternzeit wieder nahtlos arbeiten zu gehen, zumal sie zu 100% im HO gearbeitet hat. Wobei mich der komplette Beschäftigtigungsverbot sowieso sehr verwundert, da sie ja mit nichts in Kontakt kommt, was sie gefährden würde. Nicht wie Laboranten im Labor zum Beispiel, Erzieherinnen in der KiTa usw.

x 3 #323


Birkai
Zitat von Caecilia:
Irgendwo weiter oben steht, dass das mit der Wohnung noch rückgängig gemacht werden könnte.

Zitat von AndiY:
Sie hat im November für Ende Februar gekündigt. Sie möchte - um Geld zu sparen, bereits Ende Januar raus und sucht einen Nachmieter, den sie aber noch nicht hat. Sie könnte aktuell noch die Wohnung einfach behalten, das wäre kein Problem-

Gekündigt ist die Wohnung zu Ende Februar. Ob der Vermieter den Rückzug der Kündigung zustimmt kann, ohne ein Gespräch mit diesem, doch gar nicht beurteilt werden.

@AndiY in deinem anderen Thread hast du geschrieben, dass du Anfang Januar einen Termin bei der Elternberatung hattest. Kannst du das nicht auch mit Ani in Anspruch nehmen? Vielleicht hilft euch das weiter.

Man muss ja auch sagen, dass du und deine Ex keine gut funktionierende Wechselmodel-Elternbeziehung habt. Das ist per se schon schwierig für Eltern und Kinder, wenn nicht alle am gleichen Strang ziehen. Jetzt hast du das nächste Thema auf dem Tisch.

x 3 #324


aequum
Ich sehe die gesamte Konstellation der Beziehung und die Voraussetzungen für das Projekt Patchwork Family unter keinem guten Stern.

Keiner von beiden Beziehungspartnern scheint zu 100% hinter dem Entschluss, zusammen zu ziehen, dahinter zu stehen.
Zitat von alleswirdbesser:
Sie hat auch ihren Job gekündigt, obwohl sie seit September einen Beschäftigungsverbot hat, dann im Mutterschutz wäre und dann in Elternzeit. Kannst du dir das erklären? Ich verstehe das nicht.Denn ohne der Kündigung hätte sie sogar noch ein Einkommen.

Das ist auch mir vollkommen unverständlich und so garnicht nachvollziehbar.

x 4 #325


A
Zitat von Nalf:
Stand das so da? Könnte AndiY ja aufklären. Woraus liest Du das? Kannst Du zitieren? Wenn ich richtig gelesen habe, gibt Ani ausschließlich AndiY die Schuld und wendet sich auch nur an ihn. Das stand inho nirgends, dass sie die Töchter angemault hätte, sondern dass sie sich in diesen immer wiederkehrenden ...

Ihr wollt es wirklich ganz genau wissen, was ?

Ja, in der Mappensituation hat Ani mir die Schuld gegeben. In der Wahrnehmung des Kindes war alles in Ordnung und wahrscheinlich schonwieder vergessen.
Nochmal: Ich habe sie gebeten - nach den Ferien die Mappe auszupacken, zu sortieren, das Hausaufgabenheft vorzuschreiben und wieder einzuräumen.
Die Aufforderung war Ich bin einkaufen. Wenn ihr fernsehen schauen wollt, muss vorher alles erledigt sein. Auch die Mappe - Für das Kind war klar - Erst Mappe - dann Fernsehen. Und nicht Mappe muss fertig sein, wenn Papa zuhause ist.
Als ich kam war die Mappe ausgepackt, sortiert. Problem: Die Mappe musste ausgewischt werden. Das kann das Kind nicht alleine. Und Ani hat es sich nicht zugetraut. Okay, kein Problem. Problem 2: Das Hausaufgabenheft sollte vorgetragen werden. Das Kind konnte sich erinnern, dass ein Projekttagt ansteht. Die Info habe nur ich in der Schulapp. Problem: Kind wusste nicht an welchen Tagen was passiert. Lösung: Wir warten auf Papa.

Als ich kam wurde mir die Situation erklärt. Ich verstand. Ich habe mit Kind zusammen die Tasche ausgewischt und ihr gezeigt wie es geht - das nächste mal kann sie es alleine. Super.
Wir haben zusammen in die Schulapp geschaut ob ein Projekttat ansteht. Nein. Super. Das Kind hat danach das Hausaufgabenheft alleine fertig gemacht. Wir haben zusammen nochmal kontrolliert ob alles für den Schultag in der Mappe ist. Das ist ja sowieso meine Aufgabe.
Konsequenz für das Kind - es war zu spät für Fernsehen, was dann aber okay war.
Situation erledigt.
Ani wirft mir vor, dass ich ihr nicht den Rücken gedeckt habe, dem Kind Zuspruch für ihr ablehnendes Verhalten gegeben habe und nicht streng genug war.

Ja, ich hätte vielleicht im Vorfeld die Situation anders einschätzen können, hatte aber selbst Auswischen und Projekttag nicht auf dem Schirm und war in Eile, weil der Laden an dem Tag halt auch schon früh zumachte.

Zitat von Nalf:
Was für fürchterliche Regeln will sie denn aufstellen, dass damit den Kindern der Schutz genommen würde?


Nicht die Regeln. Sondern ich möchte meine Kinder davor Schützen die Streits, bockigen Phasen und passiv-aggressives Verhalten gegenüber mir mitzuerleben. Das richtet sich ja gegen mich und das können wir dann auch nicht mehr vor den Kindern verstecken.


Zitat von alleswirdbesser:
Sie hat auch ihren Job gekündigt, obwohl sie seit September einen Beschäftigungsverbot hat, dann im Mutterschutz wäre und dann in Elternzeit. Kannst ...

Nein nein, sie hat ihren Job nicht gekündigt. Sie ist seit September im Beschäftigungsverbot, die Ärztin meinte aufgrund Alter und Vorgeschichte wäre das besser. Sie kann nach der Elternzeit in ihren alten Job zurück. Sorry, wenn das so rüberkam.


@Fenjal: Ich glaube wir haben hier ein Missverständnis oder einfach eine andere Haltung.

x 2 #326


Jane_1
Mir wird schon schwummerig, wenn ich das alles lese (inklusive einiger Beiträge aus deinem alten Thread). Ich möchte echt nicht in deiner Haut stecken. Und auch nicht in der Haut von irgendwem anderen der Beteiligten.

Wenn ihr nicht schnell was macht, hat das Ganze Potential euch allen gewaltig um die Ohren zu fliegen.

Du hast im alten Threadnoch im Dezember was von Therapie gesprochen. Das heißt, du hast da Kontakte. Sprecht miteinander, geht da zusammen hin, dröselt auf was ihr aufdröseln könnte, aber bekommt bitte etwas Klarheit rein. Für alle.
Dabei sind das hier die mE wichtigsten Fragen für dich:
Zitat von VictoriaSiempre:
Liebst Du Ani, kannst Du Dir mit ihr ein Familienleben vorstellen, in dem auch Deine beiden Töchter künftig einen guten und sicheren Platz finden? Oder fühlst Du Dich verpflichtet - was Dich ja grundsätzlich irgendwie auch ehrt - das jetzt durchzuziehen, weil nun mal ein kleiner Krümel unterwegs ist? Glaubst Du wirklich, dass sich das alles schon „irgendwie“ einspielen wird oder gehst Du das Zusammenziehen mit mächtig Bauchschmerzen an?

x 3 #327


T
@AndiY

Habt ihr mittlerweile miteinander über alles gesprochen?

Du steckst echt in einer vertrackten Situation. Wenn ihr räumlich getrennt bleibt, wird es Stress und Eifersüchteleien geben und wenn ihr zusammenzieht, wird es genauso sein. Ich denke, dass es dann allerdings eher schlimmer wird, weil sie zur Löwenmama mit Revierverhalten mutieren wird. Zumindest kann ich mir das aufgrund Deiner Schilderungen gut vorstellen.

Was wäre die Entscheidung, die Du am liebsten Treffen würdest? (Das musst Du nicht hier schreiben, vielleicht nur für Dich selbst überlegen)

#328


A
Zitat von Nalf:

Nicht so toll finde ich, wenn die Next zur Lückenbüßerin für ihn wird. Sie soll die Kinder fahren und mit bekochen, aber ihnen nicht vorschreiben, wann sie was zu machen haben.


Zitat von Nalf:
Ich bekomme hier den Eindruck, als sei es ein Entgegenkommen von ihm, sie bei sich einziehen zu lassen. Dabei wäre es das Beste für SIE, wenn sie in der eigenen Wohnung bleibt und ER nur zu Besuch kommt. Sie geht doch von völlig falschen Voraussetzungen aus, weil AndiY ihr nie richtig gesagt hat, dass ER niemals akzeptieren wird, dass sie gleichberechtigtes Mitglied der Familie wird. Und eine WG wird er auch nicht akzeptieren, sondern Dienstleistungen zu Gunsten der Töchter als Liebesbeweis an ihn erwarten. ...


Auch hier möchte ich klar verneinen. Next ist weder Lückenbüsserin noch Haushaltshilfe. Ich finde diese negative Wortwahl schwierig, weil ich nicht so denke. Dienstleistungen zu Gunsten der Töchter als Liebesbeweis ? Ich kümmere mich weiter um meine Töchter, das möchte ich. Sie MUSS garnichts. Sie ist gleichberechtigt bei Entscheidungen zuhause, Ich habe aber eher das Gefühl, sie möchte in einigen Dingen alleinberechtigt sind, und enn sie damit meine vorher besprochenen Grenzen bewusst überschreitet, beschwert sie sich, dass ich nicht kompromissbereit bin.

Entgegenkommen? Ich weiß nicht. Wir hatten im Vorfeld darüber gesprochen und ich meinte ganz klar, dass wenn wir zusammen ziehen die Kinderwünsche (Tage zu Dritt, Erziehungsstil bleibt) zu beachten sind. Das hatte sie am Anfang noch bejaht. Sonst wären wir die Überlegung ja gar nicht gegangen. Es war auch ihre freigewählte, selbstständige, eigenverantwortliche Entscheidung. Es ist nur schwierig, wenn sie sich nun plötzlich doch daran stört, Kritik übt, das im nachhinein verändern möchte und mir vorhält, dass ich keine Kompromisse eingehen möchte.

x 3 #329


alleswirdbesser
Zitat von AndiY:
Nein nein, sie hat ihren Job nicht gekündigt. Sie ist seit September im Beschäftigungsverbot, die Ärztin meinte aufgrund Alter und Vorgeschichte wäre das besser. Sie kann nach der Elternzeit in ihren alten Job zurück. Sorry, wenn das so rüberkam.

Du hast irgendwo erwähnt, dass sie im November gekündigt hätte und ihr Studium nachholen möchte.

#330


A


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