AndiY
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AndiY
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alleswirdbesser
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Zitat von AndiY:Kurz zur Erklärung: Das Kind kommt im April. Sie hat im November für Ende Februar gekündigt. Sie möchte - um Geld zu sparen, bereits Ende Januar raus und sucht einen Nachmieter
alleswirdbesser
Mentorin
Zitat von AndiY:@alleswirdbesser Sie hat im November die Wohnung gekündigt. Sie hat auch im November ein berufsbegleitendes Studium Freitag Abends / Samstags ...
AndiY
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Zitat von VictoriaSiempre:@AndiY : Hand aufs Herz, wenn Du ohne schlechtes Gewissen wählen könntest: Was würdest Du wollen? Möchtest Du, dass sie bei Dir einzieht?
Liebst Du Ani, kannst Du Dir mit ihr ein Familienleben vorstellen, in dem auch Deine beiden Töchter künftig einen guten und sicheren Platz finden? Oder fühlst Du Dich verpflichtet - was Dich ja grundsätzlich irgendwie auch ehrt - das jetzt durchzuziehen, weil nun mal ein kleiner Krümel unterwegs ist? Glaubst Du wirklich, dass sich das alles schon „irgendwie“ einspielen wird oder gehst Du das Zusammenziehen mit mächtig Bauchschmerzen an?
Zitat von AndiY:Ich wollte Vertrautheit und Alltag und so sein wie ich bin – ohne Angst vor Zurückweisung. Sie wollte das auch und so hat sie im Sommer auch meine Kinder kennengelernt. Wir waren dann mal zusammen auf dem Spielplatz. Seitdem konnten wir uns auch in der Wechselwoche 1-2 mal sehen. Wir hatten auch mal ein gemeinsames Wochenende zusammen. Ich empfand diese Alltagssituation sehr schön und angenehm. Ani bemängelte später, dass ich in dieser Zeit keine Zeit für sie habe, sondern die Kinder im Fokus stehen, wir keine Paarzeit haben und sie sich fühlt wie das „4te Rad am Dreirad“.
Wir haben aktuell die Situation (die Ani mir auch immer wieder vorhält), dass Ani in der neuen Konstellation eine Distanz zwischen uns spürt. Dass ich damals aufmerksamer war, mehr bei ihr, mehr Nähe und dass sie sich in unserer Beziehung oft alleine fühlt. Sie möchte mehr „Wir“, mehr „Nähe, mehr „Vertrautheit“ und nicht das 4te Rad am Wagen sein. Gleichzeitig hat sie das Gefühl, dass die Kinder sie ablehnen und sie nicht dazugehört. Dafür gab es aber tatsächlich auch noch nicht die Zeit, dass es sich einspielen konnte. Entweder ist sie zu ungeduldig, oder ich zu zögerlich. Sie sagt, dass sie sich plötzlich zuhause alleine fühlt wenn wir zu Dritt in der Umgangswoche zusammen sind. Und wenn sie bei uns ist, fühlt sie sich abgelehnt.
Ich muss dazu sagen, dass wir meistens bei mir sind. Dabei erledige ich bei mir nebenbei auch mal irgendwas wenn sie da ist – also wie im Alltag. Ich glaube auch dann fühlt sie sich nicht richtig gesehen oder sie hat das Gefühl es geht mehr um mich als um sie. Allgemein ist es so, dass ich quasi wie ein offenes Buch bin, ihr alles erzähle was ich so erlebe und was passiert – auch in den Wechselwochen. Bei ihr habe ich das Gefühl, dass sie mich da viel raushält. Sie sagt immer, sie möchte mir nicht zu viel sein, und dass sie das Gefühl hat, dass ich ihr nicht zuhöre, wenn sie mir was aus ihren Leben erzählt. Was so nicht stimmt. Es kommt einfach wenig. Ich kenne ihre engsten Freunde nicht persönlich und weiß oft nicht was sie grade im Kopf hat.
Für mich kommt es so an, als erwartet sie, dass ich mir mehr Zeit für sie nehme, versuche mehr mit ihr und den Kindern zu machen (was sie dann aber, sobald es stattfinden, auch wieder blöd findet) und sie mehr einbeziehe, schöne Sachen plane, Zeit zu Zweit plane usw.
Es ist ihr nicht genug und sie sagt, sie weiß ja, dass es klappt – so wir am Anfang. Das kann und möchte ich aber emotional nicht leisten. Zum einen, da es ja auch im Sommer zur Trennung führte und auch, weil ich mich dabei nicht wie ich selbst fühle.
Ich hingegen versuche ihr immer wieder zu sagen, dass ich ihr aktuell nur das Wechselmodell anbieten kann und ich mich für sie nicht verbiegen kann, damit sie wieder diese Nähe spürt und sich nicht alleine fühlt.
Ich weiß natürlich, dass man in einer Partnerschaft Kompromisse machen muss. Aber ich habe Probleme damit, dass es so scheint, als würden wir die Kompromisse zulasten der Kinder und meiner eigenen Bedürfnisse machen, zu dem Zwecke dass sie sich nicht allein und abgelehnt fühlt..
Zitat von AndiY:Ich glaube sie kann besser damit umgehen, wenn die Kinder funktionieren und sie akzeptieren. Sie kann auch schnell gestresst sein, wenn die Kinder laut und bockig und abweisend sind. Ihr fehlt irgendwie diese mütterliche, wohlwollende Art.
Letztens hatten wir auch einen schönen Tag zusammen. Sie fand es im Nachhinein trotzdem schade, dass wir für uns Zwei wenig Zeit haben. Sie sagt dann sowas wie Ja, ich hatte einen schönen Tag mit Kind1, hatte aber nicht das Gefühl, dass wir kein Wir hatten. Ich empfinde das komplett anders. Ich gehe auch davon aus, dass es mit ihr zu tun hat. Ich kann sie da weder retten noch therapieren. Und habe das Gefühl, dass ich mit meinen Mitteln und meinem Charrakter es auch nicht hinkriege ihr dieses Gefühl zu geben.
AndiY
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HeavyDreamy
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Dudo
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aequum
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Zitat von HeavyDreamy:Zieh die Reissleine, helfe ihr, dass sie wieder ihre Wohnung, oder ne andere bekommt, sei für das Baby da, finanziell und auch, wenn es darum geht, wegen Umgang.
Ich sehe, und du doch auch, dass das alles einfach kein gutes Fundament hat. Es sind zu viele Risse.
Dudo
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Violettsloth
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Zitat von HeavyDreamy:Zieh die Reissleine, helfe ihr, dass sie wieder ihre Wohnung, oder ne andere bekommt, sei für das Baby da, finanziell und auch, wenn es darum geht, wegen Umgang.
DieDirekte
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MissNextDoor
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AjnosXX
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Zitat von AndiY:Bei mir zuhause wäre sie tatsächlich allein und ich sehe das Risiko, dass sie mich für ihr Unglück verantwortlich machen wird
justawoman
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Zitat von AndiY:Als ich kam war die Mappe ausgepackt, sortiert. Problem: Die Mappe musste ausgewischt werden. Das kann das Kind nicht alleine. Und Ani hat es sich nicht zugetraut. Okay, kein Problem. Problem 2: Das Hausaufgabenheft sollte vorgetragen werden. Das Kind konnte sich erinnern, dass ein Projekttagt ansteht. Die Info habe nur ich in der Schulapp. Problem: Kind wusste nicht an welchen Tagen was passiert. Lösung: Wir warten auf Papa.
CanisaWuff
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