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Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

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@alleswirdbesser Sie hat im November die Wohnung gekündigt. Sie hat auch im November ein berufsbegleitendes Studium Freitag Abends / Samstags begonnen.

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alleswirdbesser
Zitat von AndiY:
Kurz zur Erklärung: Das Kind kommt im April. Sie hat im November für Ende Februar gekündigt. Sie möchte - um Geld zu sparen, bereits Ende Januar raus und sucht einen Nachmieter

UPS, das war mein Fehler, es ging um die Wohnung
entschuldige!

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A


Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

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alleswirdbesser
Zitat von AndiY:
@alleswirdbesser Sie hat im November die Wohnung gekündigt. Sie hat auch im November ein berufsbegleitendes Studium Freitag Abends / Samstags ...

Wer lesen kann… Sorry für die Verwirrung!

x 1 #333


A
Zitat von VictoriaSiempre:
@AndiY : Hand aufs Herz, wenn Du ohne schlechtes Gewissen wählen könntest: Was würdest Du wollen? Möchtest Du, dass sie bei Dir einzieht?

Liebst Du Ani, kannst Du Dir mit ihr ein Familienleben vorstellen, in dem auch Deine beiden Töchter künftig einen guten und sicheren Platz finden? Oder fühlst Du Dich verpflichtet - was Dich ja grundsätzlich irgendwie auch ehrt - das jetzt durchzuziehen, weil nun mal ein kleiner Krümel unterwegs ist? Glaubst Du wirklich, dass sich das alles schon „irgendwie“ einspielen wird oder gehst Du das Zusammenziehen mit mächtig Bauchschmerzen an?


Ja, ich liebe sie, so wie wir zusammen in der Zweierkonstellation sind. Und sie ist gut zu den Kindern, solange sie funktionieren und lieb zu ihr sind.

Ich habe meine eigenen Beiträge aus dem anderen Thread durchgelesen und muss gestehen, dass ich einige Vorfälle, Gespräche und die ihr Verhalten in Vergangenheit vergessen habe.

Zitat von AndiY:
Ich wollte Vertrautheit und Alltag und so sein wie ich bin – ohne Angst vor Zurückweisung. Sie wollte das auch und so hat sie im Sommer auch meine Kinder kennengelernt. Wir waren dann mal zusammen auf dem Spielplatz. Seitdem konnten wir uns auch in der Wechselwoche 1-2 mal sehen. Wir hatten auch mal ein gemeinsames Wochenende zusammen. Ich empfand diese Alltagssituation sehr schön und angenehm. Ani bemängelte später, dass ich in dieser Zeit keine Zeit für sie habe, sondern die Kinder im Fokus stehen, wir keine Paarzeit haben und sie sich fühlt wie das „4te Rad am Dreirad“.

Wir haben aktuell die Situation (die Ani mir auch immer wieder vorhält), dass Ani in der neuen Konstellation eine Distanz zwischen uns spürt. Dass ich damals aufmerksamer war, mehr bei ihr, mehr Nähe und dass sie sich in unserer Beziehung oft alleine fühlt. Sie möchte mehr „Wir“, mehr „Nähe, mehr „Vertrautheit“ und nicht das 4te Rad am Wagen sein. Gleichzeitig hat sie das Gefühl, dass die Kinder sie ablehnen und sie nicht dazugehört. Dafür gab es aber tatsächlich auch noch nicht die Zeit, dass es sich einspielen konnte. Entweder ist sie zu ungeduldig, oder ich zu zögerlich. Sie sagt, dass sie sich plötzlich zuhause alleine fühlt wenn wir zu Dritt in der Umgangswoche zusammen sind. Und wenn sie bei uns ist, fühlt sie sich abgelehnt.

Ich muss dazu sagen, dass wir meistens bei mir sind. Dabei erledige ich bei mir nebenbei auch mal irgendwas wenn sie da ist – also wie im Alltag. Ich glaube auch dann fühlt sie sich nicht richtig gesehen oder sie hat das Gefühl es geht mehr um mich als um sie. Allgemein ist es so, dass ich quasi wie ein offenes Buch bin, ihr alles erzähle was ich so erlebe und was passiert – auch in den Wechselwochen. Bei ihr habe ich das Gefühl, dass sie mich da viel raushält. Sie sagt immer, sie möchte mir nicht zu viel sein, und dass sie das Gefühl hat, dass ich ihr nicht zuhöre, wenn sie mir was aus ihren Leben erzählt. Was so nicht stimmt. Es kommt einfach wenig. Ich kenne ihre engsten Freunde nicht persönlich und weiß oft nicht was sie grade im Kopf hat.

Für mich kommt es so an, als erwartet sie, dass ich mir mehr Zeit für sie nehme, versuche mehr mit ihr und den Kindern zu machen (was sie dann aber, sobald es stattfinden, auch wieder blöd findet) und sie mehr einbeziehe, schöne Sachen plane, Zeit zu Zweit plane usw.
Es ist ihr nicht genug und sie sagt, sie weiß ja, dass es klappt – so wir am Anfang. Das kann und möchte ich aber emotional nicht leisten. Zum einen, da es ja auch im Sommer zur Trennung führte und auch, weil ich mich dabei nicht wie ich selbst fühle.

Ich hingegen versuche ihr immer wieder zu sagen, dass ich ihr aktuell nur das Wechselmodell anbieten kann und ich mich für sie nicht verbiegen kann, damit sie wieder diese Nähe spürt und sich nicht alleine fühlt.
Ich weiß natürlich, dass man in einer Partnerschaft Kompromisse machen muss. Aber ich habe Probleme damit, dass es so scheint, als würden wir die Kompromisse zulasten der Kinder und meiner eigenen Bedürfnisse machen, zu dem Zwecke dass sie sich nicht allein und abgelehnt fühlt..

Zitat von AndiY:
Ich glaube sie kann besser damit umgehen, wenn die Kinder funktionieren und sie akzeptieren. Sie kann auch schnell gestresst sein, wenn die Kinder laut und bockig und abweisend sind. Ihr fehlt irgendwie diese mütterliche, wohlwollende Art.
Letztens hatten wir auch einen schönen Tag zusammen. Sie fand es im Nachhinein trotzdem schade, dass wir für uns Zwei wenig Zeit haben. Sie sagt dann sowas wie Ja, ich hatte einen schönen Tag mit Kind1, hatte aber nicht das Gefühl, dass wir kein Wir hatten. Ich empfinde das komplett anders.
Ich gehe auch davon aus, dass es mit ihr zu tun hat. Ich kann sie da weder retten noch therapieren. Und habe das Gefühl, dass ich mit meinen Mitteln und meinem Charrakter es auch nicht hinkriege ihr dieses Gefühl zu geben.


So war es Ende 2024. Sie hatte deswegen auch Schluss gemacht, weil sie meinte ich lasse sie in den Kinderwochen am langen Arm verhungern und wenn sie bei mir mit den Kindern ist, fehlt ihr die Aufmerksamkeit.

Im Nachhinein verstehe ich überhaupt nicht, wieso sie sich der Situation nun täglich aussetzen möchte. Ich denke sie übersieht, dass wenn wir hier alles so ändern, dass es für sie zu 100% passt, sie die Kinder und mich damit in eine Situation bringt, sie uns unglücklich macht. Es scheint so, als müssten wir dann für sie funktionieren und keine Störfaktoren in ihrem neuen zuhause sein.

Ist vielleicht etwas sachlich, übertrieben und lieblos spekuliert. Fühlt sich aber so an...

Fazit: Ich denke mit einem Zusammenziehen vermeide ich die Streits und Konflikte nicht, sondern vergrößere die Reibungspunkte für mehr Auseinandersetzungen und bringe den Unmut zu mir und den Kindern nach Hause. Und es werden eher mehr Konflikte als weniger. Ich denke dann gelten meine Kinder tatsächlich als Störfaktoren in ihrem zuhause und sie wird unglücklich und wird mir die Schuld geben. Das ist doch k@cke. Langfristig werden die Kinder nicht mehr gern zu mir kommen. Ehrlich gesagt möchte ich diese Spirale nicht. Ich sehe hier eigentlich nur folgendes Szenarien:

- In den Kinderwochen bahnen sich Konflikte an, es gibt offene Streits oder passiv-aggressives Verhalten. Unsere 3(!) Kinder sind dem ausgesetzt, werden unglücklich und die Erwachsenen reiben sich auf und finden keine Paarebene
- Sie fühlt sich nicht geliebt, gesehen, beachten, mitgenommen.
- Sie wird mir vorhalten, dass mir meine Kinder wichtiger sind als das Baby.
- ich fühle mich hilflos und werde unglücklich

- Wir geben uns gegenseitig die Schuld an den Konflikten
- Die Kinder kommen nicht mehr gerne her
- Wir enden in einer unglücklichen Paarbeziehung, die Kinder wenden sich ab, Ani bleibt als Löwenmama dem Kind treu und hält mir vor, was ich alles falsch mache, dass ich nicht zu ihr stehe, dass ich mir keine Mühe gebe, usw.
- Sie beendet die Beziehung.
- Ich stehe mit 3 Wochenendkindern alleine da

Die Chance, dass es harmonisch klappt und alle glücklich sind, sehe ich unter der Vorgeschichte - die ich tatsächlich etwas verdrängt hatte - grade überhaupt nicht.

Ja, ich fühle mich verpflichtet für sie und das Baby da zu sein und für sie die besten Voraussetzungen zu schaffen. Aber nicht so hart zulasten meiner eigenen (emotionalen und im Umgang ertragbaren) Grenzen oder zu Lasten der Kinder, sie sich die Situation nun mal nicht ausgesucht haben.
Aber ganz ehrlich - ich fühle mich eher meinen Kindern dazu verpflichtet für sie da zu sein und um sie zu kümmern (sie sind abhängig von mir). Ani ist eine selbstständige Frau, hat sich die Schwangerschaft selbst ausgesucht, kann eigene Entscheidungen treffen - Sie ist nicht abhängig von mir. Punkt. Ich fühle mich nicht dazu verpflichtet mich um sie zu kümmern. Ich mache es freiwillig, weil ich sie liebe, solange sie es zulässt. Ich habe aber keine Vaterfunktion für sie.

Ich werde das Baby lieben und wenn es nach mir ginge, sofort in unsere Familie aufnehmen und mich um es kümmern so viel sie es zulässt. Ich schreibe gleich noch was zu meiner gefühlten Bindung zum Baby.

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A
Ich habe mir lange Gedanken gemacht, wieso die Verbindung und Vorfreude zum Baby nicht so da ist. (was mir hier ja auch vorgehalten wird). Zum einen werde ich tatsächlich in die Schwangerschaft nicht eingebunden. Die Termine sind an Tagen oder Uhrzeiten, die ich diese nicht wahrnehmen kann. Zum Teil erfahre ich erst später, dass sie stattgefunden haben. Ich werde auch nicht gefragt oder gebeten mitzukommen. Sie besorgt sich Sachen für das Baby im Alleingang (Kinderwagen, Autoschale, Babybett) und fragt weder ob es mir gefällt noch was ich darüber denke. Ich habe kein Mitspracherecht beim Namen des Kindes - sie hat einen ausgesucht. Wenn ich andere Namen vorschlage macht diese schlecht und hält mir vor, wieso ich das nicht auch so sehe. Ich frage sie jeden Tag wie es ihr geht, wie es unserem Baby geht, was es so macht, ob ich sie unterstützen kann. Da kommt wenig. Irgendwann kam mal Gestern hat das Baby getanzt und ich konnte es am Bauch spüren und sehen um mir dann vorzuhalten, dass ich mich dafür ha eh nicht interessiere und keinen Freudentanz aufführe und mich mit ihr freue.

Bei den anderen beiden Schwangerschaften war ich 100% involviert und habe meine Wünsche einbringen können und dürfen. Hier irgendwie gar nicht, ich komme aber auch nicht wirklich ran. Versteht ihr?

Ich glaube ihre Vorfreude ist auch eher verhalten und sie hat Angst vor der ungewissen Zukunft. Sie unterschätzt (aus meiner Sicht) wie sehr sich ihr Leben verändern wird, beschäftigt sich damit aber auch kaum. Ich glaube sie blendet es aus und denkt sich das wird schon, mal sehen was kommt. Sie meinte mal sie hat Angst in eine Wochenbettdepression zu fallen, keine Verbindung zum Baby aufbauen zu können und dann keine Unterstützung zu bekommen. Hat aber auch keinen Plan etwas dagegen zu tun. Sie baut da auf mich, vertraut aber nicht, dass ich das leisten kann. Und belässt es dabei.

Die Unterstützung hat sie natürlich von mir, ihrer Familie (ihre Mama wohnt im die Ecke und ist sehr liebevoll!), ihren 2 Schwestern (wohnen alle bei ihr um die Ecke, haben selbst Kinder, sind für sie da, wenn sie das zulässt), Hebamme, ihren Freundinnen. Sie hat wahrscheinlich Angst dann konkret um Hilfe zu fragen. . Bei mir zuhause wäre sie tatsächlich allein und ich sehe das Risiko, dass sie mich für ihr Unglück verantwortlich machen wird. Darüber hinaus vertraut sie mir nicht, dass ich ihr helfen kann. Ein Kumpel meinte sie stellt sich da zu sehr in die „schaut mal, ich bin so hilflos“ Opferecke, was mir aber zu weit geht.

Da sie auch denkt, dass ich meine Kinder falsch erziehe, hat sie wohl auch Angst, dass ich das bei unserem eigenem Kind ebenfalls so mache - und das möchte sie auch irgendwie nicht.

x 3 #335


HeavyDreamy
@AndiY

Schau Mal, wie sehr das alles negativ behaftet ist.

Du liebst eine Frau, ohne Kind, aber mit Kind, da kommst du selber einfach auch nicht mehr klar.
Auch wenn sie dich mit einbeziehen würde, das zusammenziehen - glaube das endet echt in einer Katastrophe.

Zieh die Reissleine, helfe ihr, dass sie wieder ihre Wohnung, oder ne andere bekommt, sei für das Baby da, finanziell und auch, wenn es darum geht, wegen Umgang.

Ich sehe, und du doch auch, dass das alles einfach kein gutes Fundament hat. Es sind zu viele Risse.

x 6 #336


D
@AndiY

mm nach verschiebst du eine Partnerschaft bis deine Kinder Volljährig sind, denn deine Vorstellungen werden mit keiner Frau klappen, die in deinem Haushalt lebt, die wird immer das fünfte Rad Wagen sein.

so wie ich das lese ist eine Partnerin nur recht um die Kinder zu bespassen, damit ist ihre Schuldigkeit getan und wenn die Kinder spass zu dritt verlangen ist sie Abgemeldet, wie oft bleibt ihnen Überlassen.

was die Betreuung betrifft, du gestehst deiner Partnerin nicht einmal das zu was in Schulen Kitas normal ist, du Erziehst und sie soll Schlucken.
unter diesen Umständen würde ich die Kinder niemals alleine Betreuen, wenn ich keine Grenzen setzen darf, denn das kann übel ausgehen

sorry, aber du wirst doch nicht Annehmen das sich das eine Frau gefallen lässt, das ist keine Partnerschaft sondern Lückenfüller.

x 8 #337


aequum
Zitat von HeavyDreamy:
Zieh die Reissleine, helfe ihr, dass sie wieder ihre Wohnung, oder ne andere bekommt, sei für das Baby da, finanziell und auch, wenn es darum geht, wegen Umgang.

Ich sehe, und du doch auch, dass das alles einfach kein gutes Fundament hat. Es sind zu viele Risse.

Genauso sehe ich es auch. Deine Freundin sollte in ihrer Wohnung bleiben und du in deiner.

So werdet ihr genügend Zeit haben, euch zu finden oder halt nicht.

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D
@AndiY

sie Spiegelt dich meiner Meinung mit ihrem Kind

x 6 #339


Violettsloth
Zitat von HeavyDreamy:
Zieh die Reissleine, helfe ihr, dass sie wieder ihre Wohnung, oder ne andere bekommt, sei für das Baby da, finanziell und auch, wenn es darum geht, wegen Umgang.

Der einzig gute Rat, den man dir geben kann. Sei für dein Kind da und warte ab, wie sich deine Beziehung zu Ani entwickelt. Ich vermute mal, positiver wird’s nicht mehr. Das Kind ist nicht einmal da und es ist jetzt schon mächtig Sand im Getriebe. Und ich finde dein Freund hat durchaus nicht ganz unrecht: Sie stellt sich immer irgendwie als Opfer da. Dazu das unreife Verhalten, die passive Aggressivität. Das sind keine guten Voraussetzungen für gelungenes Patchwork. Vielleicht magst du da nochmal genauer hinschauen.

x 6 #340


D
„Ich war da tatsächlich unvorsichtig. Ich war vor 2 Jahren beim Arzt und habe eine Vasektomie angefragt. Der Herr Doktor meinte nach einem Test nur trocken Machen sie sich mal keine Sorgen, die schwimmen alle im Kreis, den Eingriff können sie sich sparen. Damit hab ich das nicht weiter hinterfragt.
Darüber hinaus hat sie nach eigner Aussage über einen Zyklusapp mehr oder weniger aufgepasst.

Lieber @AndiY
wie kommt der Arzt auf so eine Aussage? Wie sind deine zwei anderen Kinder, die ja auch noch relativ klein sind, entstanden? Und wie kannst du dich auf diese Aussage entspannt „ausruhen“, schreibst noch „wir haben aufgepasst“ und „eigentlich wäre mir ein Leben ohne drittes Kind lieber gewesen“

Alles sehr sehr widersprüchlich und fragil.

Irgendwie redest du dir dein Chaos bunt. Sorry für meine direkten Worte, aber du hast dir ausdrücklich Klarheit gewünscht.

Bist du eigentlich schon geschieden?

Deine Freundin und gerade-werdende-Mutter hat(te) aus meiner Sicht unterbewusst einen ziemlichen Kinderwunsch. Sie zieht ja jetzt auch relativ schmerzfrei ihr Ding durch, wollte das Kind von Anfang an. Wenn etwas nicht passt, fährt sie nach Hause. Pünktlichkeit und Zusagen einhalten ist leider auch nicht gerade ihr Ding…. Sie ist eine Beziehung mit einem Mann und Vater eingegangen, der auch zwei kleine Kinder mitbringt.
Und ihr habt euch überwiegend getroffen, wenn deine Kinder nicht da waren. Zwischendurch hat sie die Beziehung auch schon mal beendet. Und jetzt würde sie sich einen Umzug in die Mitte wünschen (stimmt, du hast ja Kinder, ganz vergessen, übersehen).
Liest sich alles wenig verständnisvoll und einfühlsam, sorry.

Ich glaube nicht, dass eure beiden Verhaltensweisen in einen Haushalt passen. Von einem Zusammenziehen würde ich auch derzeit ziemlich abraten.

Du bist bestimmt ein sehr fürsorglicher und bemühter Vater.
Aber irgendwie kannst du nicht gut genau hinsehen, redest dir vielleicht manches schöner als es tatsächlich ist. Deine Grenzen werden wieder überschritten, war auch schon mit deiner Ex-Frau ein ziemliches Thema. Die Ursachen dafür sind in deiner Kindheit zu suchen.

Ich würde dir raten, dich mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass es so mit einer glücklichen Patchwork-Family in einem Haushalt derzeit nicht klappt.
Vielleicht klappt es besser mit zwei Haushalten und jeder macht mehr sein eigenes Ding. Die Zukunft wird es zeigen, wieviel euer derzeit wenig stabiles Model fürs das Abenteuer gemeinsame Lebensreise mit Baby aushält.

Vielleicht magst du dich für mehr Rückenstärkung und Klarheit noch weiter therapeutisch (vielleicht auch familientherapeutisch) begleiten zu lassen. Erstmal viel Kraft. Ich kann wirklich gut rauslesen, dass du dich sehr bemühst und auch ein guter Vater bist. Aber dein blinder Fleck, den du selber nur schwer wahrnehmen kannst, ist leider auch noch ziemlich groß.

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MissNextDoor
@DieDirekte

x 1 #342


AjnosXX
Zitat von AndiY:
Bei mir zuhause wäre sie tatsächlich allein und ich sehe das Risiko, dass sie mich für ihr Unglück verantwortlich machen wird

Dich damit immer mehr von Deinen Kinder zu isolieren. Der Zweck ist bewusst oder unbewusst Dich alleine zu haben. Sie und das Baby sind die hilflosen ohne Familiären halt, nur Du hast dafür zu Sorgen dass, das Baby und sie maximal umsorgt sind. Deshalb gibt sie Dir das Gefühl von nicht damit zurecht zu kommen. Sie will Deinen Vater Instinkt maximal wecken. Ich könnte mir vorstellen, dass sie eher bewusst schwanger geworden ist, um DEINE VOLLE AUFMERKSAMKEIT zu bekommen.

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J
Zitat von AndiY:
Als ich kam war die Mappe ausgepackt, sortiert. Problem: Die Mappe musste ausgewischt werden. Das kann das Kind nicht alleine. Und Ani hat es sich nicht zugetraut. Okay, kein Problem. Problem 2: Das Hausaufgabenheft sollte vorgetragen werden. Das Kind konnte sich erinnern, dass ein Projekttagt ansteht. Die Info habe nur ich in der Schulapp. Problem: Kind wusste nicht an welchen Tagen was passiert. Lösung: Wir warten auf Papa.

Ehrlich gesagt verstehe ich hier das Problem überhaupt nicht. Liest sich so, als hätte Ani nicht helfen wollen, weil sie es sich nicht zugetraut hat (obwohl ich nicht verstehe, was am Mappe auswischen so schwer ist), bzw. können, weil sie die Infos nicht hatte. Und hinterher macht sie dir Vorwürfe. Hä?

Hast du eigentlich das Gefühl, dass sie deine Kinder mag?

Ich hatte übrigens auch mal einen übermäßig konsequenten Partner. Da wurde darauf bestanden, dass das Kind in seinem eigenen Bett schläft, bis es vor Weinen gekotzt hat. Das war mir too much, finde ich unmenschlich. 100% Übereinstimmung in Erziehungsfragen ist vermutlich eher selten, aber ich habe inzwischen den Eindruck, ihr liegt da ziemlich weit auseinander. Und dann passt es mMn nicht, wenn man nicht die gleichen Werte vertritt.

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CanisaWuff
@AndiY Du bekommst ganz schön Feuer, aber es ist nicht alles Deine Schuld...OK, ich sehe die Partnerwahl ansich als schwierig, da hätte ich gedacht, dass Du bemerkst, dass sie als Freundin für einen Mann mit zwei kleinen Kindern nicht passt.
Aber selbst da hast Du ja schon beschrieben, dass es durchaus gepasst hat.
Deine Kinder kannst Du nicht ändern, aber vielleicht positiv beeinflussen, nur scheint die Situation schon sehr vertrackt, da Du ja leider ein weiteres, schwangeres, bockiges Kind auch noch irgendwie bespaßen musst.

Würde sie relaxter mit Deinen Kindern umgehen, oder mit dem Verhalten Deiner Kinder, dann wäre es einfacher.

Wäre es eine Option, wenn sie mit Kind A Klamotten einkaufen geht...also was Schönes macht und Du machst solange mit Kind B Hausaufgaben.
Man muss ja nicht immer mit allen Mann zusammen glucken.

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A


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