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Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

Cagy
hallo nochmal..
Zitat von AndiY:
Zum einen werde ich tatsächlich in die Schwangerschaft nicht eingebunden. Die Termine sind an Tagen oder Uhrzeiten, die ich diese nicht wahrnehmen kann. Zum Teil erfahre ich erst später, dass sie stattgefunden haben. Ich werde auch nicht gefragt oder gebeten mitzukommen.

....nicht KANN oder nicht will...?

Ich werde auch nicht gefragt oder gebeten mitzukommen. .....und das wundert dich.?

Deine Partnerin sagt dir seit geraumer Zeit das sie sich nicht wirklich gehört, gesehen und respektiert fühlt aber du lebst dein *Leben und Leben lassen* und den *Schutz* deiner Kinder weiter nur so ,wie DU es für richtig hälst.
Ich finde es schon sehr eigenartig das du ernsthaft meinst deine Kinder ( vor deiner Partnerin die dein nächstes Kind von dir erwartet) irgendwie *schützen* zu müssen. Beziehung ja.-. ERziehung nein....Alles nur nach DEINEN Regeln.
Du kommst für mich so rüber wie jemand der in der festen Überzeugung lebt das es nur 2 * Wahrheiten* gibt ..: seine und die falsche.
Was tust du den wirklich und konkret um deiner schwangeren Partnerin ein guter Partner, eine Stütze und Hilfe zu sein...?
Dir SZENARIEN zum SCHUTZ deiner Kinder ausdenken...?
Wenn du mitgehen möchtest einen Kinderwagen aussuchen dann sag ihr das doch ....so wie du euer momentanes Zusammensein hier beschreibst wird sie sicher denken, daß dein einziges Interesse dem *Schutz* deiner Kinder gilt.
Du hörst ihr nicht zu. Für dich sind ihre Argumente Unsinn.Und das spürt sie vermutlich.
Mir fehlt in deinen ganzen Beschreibungen hier das Gefühl, die Liebe und der Wille DICH wirklich einzubringen.
Ich befürchte das Ganze endet in einer Katastrophe.

x 9 #346


Sonnenschein85
Zitat von Cagy:
hallo nochmal.. ....nicht KANN oder nicht will...? Ich werde auch nicht gefragt oder gebeten mitzukommen. .....und das wundert ...

Ein bisschen ähnlich geht es mir beim Lesen auch.

Liebst du deine Partnerin von ganzem Herzen? Möchtest du die Zukunft mit ihr und dem Baby? Möchtest du das Zusammenführen deiner Kinder mit ihr? Manchmal wirkt es so als würde sie dich in vielerlei Hinsicht auch eher stören.

Es gibt kein richtiges Miteinander, kein hinter ihr stehen. Kritik statt Anregung wie sie es besser machen kann. Sie muss vielleicht erst hinein wachsen in dem Umgang mit Kindern. Ist da vielleicht auch unbeholfen und nicht sensibel genug. Vielleicht braucht sie da noch Unterstützung. Und emotionalen Zuspruch.

Ich frage mich woher diese Konkurrenzkampf/Konkurenzdenken von ihr kommt. Gab es einen Auslöser zu Beginn? Oder war sie immer eher negativ eingestellt der Kinder gegenüber?

x 4 #347


A


Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

x 3


F
Zitat von AndiY:
Ani ist eine selbstständige Frau, hat sich die Schwangerschaft selbst ausgesucht, kann eigene Entscheidungen treffen - Sie ist nicht abhängig von mir. Punkt.

Weil sie nicht abgetrieben hat?

Und dann wunderst Du Dich, dass Du nicht mit in die Schwangerschaft einbezogen wirst?

x 6 #348


A
Ich würd noch gern was loswerden. Ich selbst bin Scheidungskind und war mit Mama allein, bis mein Stiefvater eingezogen ist als ich 8 oder 9 war. Das war für uns überhaupt kein Thema, für mich hat sich tatsächlich wenig zuhause verändert. Er war ein Kumpeltyp für mich, war entspannt, hat sich nicht in meine Erziehung eingemischt. Es war auch für mich ziemlich entspannt. Zu meinem Vater hatte ich keinen Kontakt, war aber viel bei Oma väterlicherseits.

Mit 13 sind wir zusammen in ein neues Haus gezogen, mit Orts- und Schulwechsel und allem. Ich war danach nicht mehr viel bei Oma. Meine Eltern haben das gut begleitet und ich kam damit ganz gut zurecht.
Mit 14 haben mein Stiefvater und meine Mutter dann ein eigenes Kind bekommen. Niemand hat sich an irgendwem gestört. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sich meine Eltern mit der Geburt meiner Halbschwester weniger um mich gekümmert hätten. Mein Stiefvater hatte eine gute Beziehung zu mir, hat mich aber nicht erzogen. Er hat einfach mit meiner Mutter als Partner zusammengelebt, sein Ding gemacht, war Arbeiten und hat sich um meine Schwester gekümmert. Er hat meine Mutter nie für ihren Erziehungsstil kritisiert, obwohl meine Schwester dann ganz anders erzogen wurde.

In meiner Wahrnehmung waren alle sehr glücklich damit. Natürlich weiß ich nicht wie das meine Eltern im Alltag tatsächlich gelöst haben. Sie sind aber auch heute noch zusammen und glücklich.

Ich hatte meinen Stiefvater mal gefragt wie er das empfunden hat und er meinte nur „naja, du warst halt mit da, wir waren cool miteinander, hatten ja aber auch nicht viel miteinander abzumachen“.
Ich hatte nie das Gefühl, dass ich ihn im Alltag störe oder er mich gestört hat. Und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass meine Mutter sich weniger um mich gekümmert hatte seit er da war.

x 9 #349


E
Zitat von AndiY:
Worauf sie sagt „naja, das weiß ich auch nicht, das musst du doch sagen“

Und was passiert danach? Findest du das gerecht? Sagst du es ihr auch? Ich würde ihr ganz klar sagen, dass sie nicht erwarten kann, dass ich weiß, was sie möchte, wenn sie es nicht deutlich kommuniziert. Und dass ich ohne das zu wissen, ihre Interessen nicht berücksichtigen kann. Dass es ihre Aufgabe ist, deutlich zu kommunizieren, was sie will.

x 2 #350


Zylinderella
Ich finde schon, dass der TE sich schon mega bemüht, alle unter einen Hut zu kriegen.
Und er liest sich auch nicht wie ein sozial unterentwickelter und kommunikativ desolater Mann.
TE du gibst dir schon ordentlich Mühe finde ich.

x 10 #351


E
Zitat von Zylinderella:
Ich finde schon, dass der TE sich schon mega bemüht, alle unter einen Hut zu kriegen. Und er liest sich auch nicht wie ein sozial unterentwickelter ...

Das finde ich auch. Was mir aber manchmal fehlt ist, dass er Tacheles redet. Deutlich artikuliert, wo seine Grenzen sind. Seine persönliche Grenzen. Betreffend den Kindern kann er das, etwas rigide meiner Meinung nach, aber er zieht sie klar und deutlich.

Was seine Meinung und Empfindung betreffend Ani angeht, bleibt ihr verborgen. Unter diesen Umständen ist eine beglückende Partnerschaft schwierig. Als Liebelei ok, aber keine Basis für die Gründung einer Familie.

Ein Patchwork ist such dann schwierig, wenn die 2 Erwachsene voll dahinterstehen. Hier tut es keiner meiner Empfindung nach.

x 1 #352


B
Zitat von AndiY:
Fazit: Ich denke mit einem Zusammenziehen vermeide ich die Streits und Konflikte nicht, sondern vergrößere die Reibungspunkte für mehr Auseinandersetzungen und bringe den Unmut zu mir und den Kindern nach Hause. Und es werden eher mehr Konflikte als weniger. Ich denke dann gelten meine Kinder tatsächlich als Störfaktoren in ihrem zuhause und sie wird unglücklich und wird mir die Schuld geben. Das ist doch k@cke. Langfristig werden die Kinder nicht mehr gern zu mir kommen. Ehrlich gesagt möchte ich diese Spirale nicht. Ich sehe hier eigentlich nur folgendes Szenarien:

- In den Kinderwochen bahnen sich Konflikte an, es gibt offene Streits oder passiv-aggressives Verhalten. Unsere 3(!) Kinder sind dem ausgesetzt, werden unglücklich und die Erwachsenen reiben sich auf und finden keine Paarebene
- Sie fühlt sich nicht geliebt, gesehen, beachten, mitgenommen.
- Sie wird mir vorhalten, dass mir meine Kinder wichtiger sind als das Baby.
- ich fühle mich hilflos und werde unglücklich

- Wir geben uns gegenseitig die Schuld an den Konflikten
- Die Kinder kommen nicht mehr gerne her
- Wir enden in einer unglücklichen Paarbeziehung, die Kinder wenden sich ab, Ani bleibt als Löwenmama dem Kind treu und hält mir vor, was ich alles falsch mache, dass ich nicht zu ihr stehe, dass ich mir keine Mühe gebe, usw.
- Sie beendet die Beziehung.
- Ich stehe mit 3 Wochenendkindern alleine da

Die Chance, dass es harmonisch klappt und alle glücklich sind, sehe ich unter der Vorgeschichte - die ich tatsächlich etwas verdrängt hatte - grade überhaupt nicht.

Tja mein lieber @AndiY, deine Analyse teile ich und einige Schreiber hier. Nur. Was machst du nun damit, wie schaut der Plan aus? Wann habt ihr das letzte Mal gesprochen, ist sie immer noch der Meinung, sie sollte zu dir ziehen? Wenn nicht, kann sie ihre Wohnung behalten, solange sie keine Nachmieter hat oder ist das bereits Geschichte? Ihr müsst reden. Tacheles. Nicht erst irgendwann, Anfang nächster Woche. Ihr alle braucht Ruhe und Sicherheit, insbesondere sie. Du brauchst einer Entscheidung. Die du irgendwie ja schon getroffen hast. Dich nur nicht traust, auszusprechen. Aber. Besser wird's nicht. Das Ding ist ganz tief in die Grütze gefahren. Unverwundet kommt da niemand raus. Je länger du wartest, dest mehr wirst du zu dem miesen, verantwortunglosen Typen mutieren, in den Augen derer, die dich so sehen wollen.

Was wirst u tun? Und wann?

x 2 #353


alleswirdbesser
Zitat von Cagy:
hallo nochmal.. ....nicht KANN oder nicht will...? Ich werde auch nicht gefragt oder gebeten mitzukommen. .....und das wundert ...

Was meinst du warum die Frau immer noch mit dem TE zusammen ist, wenn er sie so schrecklich behandelt?

x 1 #354


F
Zitat von alleswirdbesser:
Was meinst du warum die Frau immer noch mit dem TE zusammen ist, wenn er sie so schrecklich behandelt?

Ich finde es viel interessanter, das ihn zu fragen.
Ich lese ganz latent, dass er für sich bereits eine Entscheidung getroffen, sich aber nicht traut, auszusprechen.

x 3 #355


A
So. Es ist passiert.

Sie ist weg.

Wir haben gesprochen, ich war da sehr rational und optimistisch unterwegs und sie eher emotional. Aber ganz von vorne.

Unsere gemeinsame Zeit über das Wochenende hat ja mit dem ungünstigen Start des zu spät Kommens und dem Streit über die Mappe begonnen. (naja, es war eigentlich kein richtiger Streit - sie hat mir vorgehalten, wie verletzt sie sich gefühlt hat und ich habe mich entschuldigt und versucht ihr meine Wahrnehmung zu vermitteln. Damit war sie trotzdem unzufrieden und es war für sie nicht geklärt) Wir waren in meiner Wohnung. Es gab von ihrer Seite kaum Nähe oder Gesprächsthemen und Nähe von mir hat sie nicht zugelassen. Wir haben uns nicht wirklich über wichtige Themen unterhalten. Ich habe mich nicht getraut, weil ich Angst hatte etwas anzusprechen was ihr aufstoßen könnte - und sie hat auch kein Interesse an den Veränderungen in der Wohnung oder was die Woche über so war. Insgesamt war die Atmosphäre recht lieblos und oberflächlich. Wir sind mehr oder weniger um uns herum geschlichen.

Heute habe ich Gespräch gesucht und eingeleitet mit „hey, ich habe das Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt und frag mich, ob es dir auch so geht. Ich merke, dass ich unsicher das anzusprechen. Ich bin mir unsicher zwischen Raum lassen und aktiv auf dich zugehen. Mir ist Verbindung wichtig, gleichzeitig will ich dich nicht drängen. (analoq QueenA Vorschlag). Ich merke, dass sich über die letzten Wochen zwischen uns etwas verändert hat, kann aber überhaupt nicht sagen woran das liegt. Geht es dir auch so?
Ihre Antwort war mehr oder weniger, dass es ja diese offenen Konflikte aus der Vergangenheit gibt die wir nicht gelöst haben und dass sie das beschäftigt und ihr Sorge bereitet. Sie hat dann wiederholt, dass sie Probleme anspricht und sie ärgert es, dass ich diese gar nicht als Problem wahrnehme. Sie keine Kompromissbereitschaft von mir sieht, weil ich keine Lösungsansätze bringen. Und sie das Problem alleine nicht lösen kann. Knackpunkt hier: Sie kann uns nicht versprechen, dass wir noch 3er Zeit haben, weil sie sich ja nicht in Luft auflösen kann, wenn sie hier wohnt. Und wenn sie hier ist, wird sie ja zwangsweise mit den Mädels zu tun haben, da ist es ihr wichtig, dass sie auf sie hören und ich ihr den Rücken freihalte, wenn sie den Kindern was sagt. Also genau die beiden Punkte die mir wichtig sind möchte sie kippen. Klar, dass es da keine Einigung gibt. Ich entgegnete, dass mir konkret Lösungsansätze fehlen wie ich mich aus ihrer Sicht anders verhalten soll. Sie meinte ich soll rücksichtsvoller sein, mehr für sie da sein, sie mehr in Entscheidungen einbinden bzw. meine Kommunikation mit den Kindern mit ihr abgleichen. Und nicht einfach glauben, dass man aus den Situationen lernt und es das nächste dann besser machen kann.
Ich meinte, dass mir aufgefallen ist, dass diese Konflikte sich vermehrt haben, seitdem wir mehr Zeit mit den Kindern verbringen, und die Konflikte und Streits mit den Kindern zu tun haben, was sie bejahte. Dass wir von einem Streit in den nächsten rutschen und sich dadurch unsere Paarbeziehung verändert. Ja, sieht sie auch so. „Wir nehmen uns halt keine Zeit diese Problem zu lösen“. Ich: „Wir reden sehr viel darüber, zum Teil tagelang, nur haben wir zu machen Dingen einfach eine andere Haltung. Und einige Dinge möchte ich zu Liebe der Kinder nicht ändern, weil ich glaube, dass es schlecht für sie wäre“

Ich war dann ganz ganz vorsichtig und habe folgenden Satz begonnen:
„Mir ist aufgefallen, dass diese Konflikte angefangen haben, seit wir über das Thema zusammenziehen sprechen. Und dass wir damit sehr viele Aufgaben und Projekte haben, die uns zeitlich ganz schön einnehmen und uns Paarzeit rauben. Wie siehst du das? “ Ja, sie verspürt auch Druck „Aber so ist das nunmal, wenn wir zusammenziehen, dann MUSS das ja irgendwie funktionieren. Sie weiß aber auch noch nicht wie das klappen soll.

Ich habe sie denn ganz vorsichtig gefragt, ob es für uns beide nicht sinnvoll ist, in der aktuellen Situation noch mal darüber nachzudenken, ob wir den Wohnungswechsel nicht etwas nach hinten verschieben können. Das würde uns mehr Zeit für die Aufgaben (Umzug planen, Schränke aufbauen, usw.) geben, vielleicht nochmal Paarzeit verbringen, über die Konflikte zu sprechen, Lösungsansätze zu finden und auch einfach das Zusammensein mit den Kindern zu üben. Und wenn es zum Streit und zum Konflikt kommt, hat jeder einen Rückzugsort und wir streiten nicht vor den Kindern.
Und dass ich aktuell in der Situation der Konflikte und der Distanz und den Streits ein Risiko für unsere glückliche Paarbeziehung und auch die Beziehung zu den Kindern sehe, wenn es beim Zusammenziehen weitere Konflikte gibt.

Zu meiner Überraschung sagte sie dann, dass sie das Thema vor Monaten angesprochen hat. Aber das Gefühl hat da nicht zu mir durchgekommen zu sein. Ich muss dazu sagen, dass ich mich an dieses eine(!) Gespräch erinnern kann, sie das zusammenziehen am Ende aber trotzdem wollte. Sieeinen Haushalt viel besser findet als zwei getrennte Haushalte und das pendeln doof findet. Sie meinte aber auch, dass sie seit längerem das Thema noch mal ansprechen wollte, da sie sich ebenfalls nicht so richtig mit der Idee wohl fühlt. (Veränderung Lebensmittelpunkt, sie finden meinen Ort ganz schrecklich, ist hier allein, usw.)

Sie fing an zu weinen und sagte, dass sie das Gespräch grade als große Verletzung und Ablehnung empfindet. Dass es jetzt dafür jetzt viel zu spät ist. Dass sie mit ihrem Vermieter sprechen muss. Dass sie es unfair findet, dass ich das Thema jetzt erst anspreche. Ich sagte, dass es wichtig ist, darüber zu sprechen und wir gemeinsam eine Lösung finden und wir gemeinsam auch beschließen können, dass wir es dabei belassen. Und einfach das Beste für uns möchte und nicht unser Zusammenziehen grundsätzlich in Frage stelle. Und erneut habe ich ihr gesagt, dass ich sie liebe, dass ihr unsere Paarbeziehung wichtig ist, habe sie in den Arm genommen, geküsst. Sie bleib kalt.

Nach hin und her hat sie gesagt, dass sie jetzt gehen möchte. Dass sie findet, dass unsere Paarbeziehung gerade in einer echten Krise steckt. Ich meinte darauf hin, dass ich das absolut nicht so schwarz-weiß sehe. Dass ich mit dem Gespräch etwas Gutes bewirken wollte und nicht unsere Zukunft in Frage stellen wollte.
Sie hat daraufhin ein paar Sachen eingepackt und ist nach Hause gefahren, möchte alleine sein und grade keine Unterstützung von mir. Sie hat mir geschrieben, dass sie es unfair findet wie ich jetzt „die Reißleine gezogen habe“ und „sie jetzt alleine klarkommen muss“. Sie fühlt sich alleine gelassen. Sie sagt später wird sie keinen Umzug mehr mitmachen und dann ist sie auch anderweitig (mit Baby) beschäftigt, sodass eine Annäherung mit den Kindern nicht mehr möglich sein wird. Sie möchte das mit dem Baby jetzt alleine machen und sieht keine Perspektive in einem späteren Zusammenwohnen. Sie meint ab jetzt wird es keinen gemeinsamen Alltag mehr geben. Ihr fehlte sowieso schon die Nähe, Zusammensein, Kompromisse, Anteilnahme. Sie hatte gehofft, dass das durch das Zusammenziehen wiederkommen würde. Für sie ist das Ziel „zusammenwohnen“ gestorben.

Ich würde sagen – Haters gone hate – und ich erwarte die Rückmeldung zum Thema „du ars***, wieso setzt du denn jetzt eine Schwangere Frau, die auch noch Depressionen hat, vor die Tür und lässt sie allein. Du liebst sie doch. Tu was“

Ich kann ihre Reaktion verstehen, wenn ich wirklich gesagt hätte „Du, das mit dem Zusammenziehen ist eine dumme Idee. Du bringst hier Probleme mit, ich möchte das nicht, lassen wir das“.
Das habe ich nicht und wollte es nicht. Ich wollte sie mit einbinden, ihre Sichtweise hören und einen Kompromiss finden.

Aber ehrlich – es muss doch in einer Beziehung möglich sein ein ergebnisoffenes Gespräch zu suchen. Es sollte Raum dafür geben ohne dass man sich angegriffen fühlt und direkt schwerwiegende Konsequenzen daraus entstehen. Hätte sie nicht sagen können, dass sie das anders sieht und wir hätten gemeinsam einen Nenner gefunden ? Ich mag dieses Schwarz-Weiß irgendwie nicht.

x 3 #356


M
Zitat von AndiY:
So. Es ist passiert. Sie ist weg. Wir haben gesprochen, ich war da sehr rational und optimistisch unterwegs und sie eher emotional. Aber ganz von ...

Ich bin der Meinung das schwarz-weiß denken bei adhs mit zum Krankheitsbild gehört, oder ist das falsch?

Es ist schade, das ihr keine lösung finden konntet, aber vielleicht legt sich der Sturm ja wenn sich die Gemüter beruhigt haben.

x 1 #357


M
Zitat von AndiY:
So. Es ist passiert. Sie ist weg. Wir haben gesprochen, ich war da sehr rational und optimistisch unterwegs und sie eher emotional. Aber ganz von ...

Ich kann zu alldem sagen das ich meine Kommunikation mit meinem Partner bezüglich meines Sohnes sehr häufig abgleiche.
In erziehungsdingen sind wir uns nicht immer einig, aber wir treffen uns in der Mitte.
Wir fahren mit dieser Entscheidung und dem lebensstil sehr gut.

#358


B
@AndiY Ich finde gut, dass es endlich ausgesprochen ist. Ihr wart beide nicht happy in der Situation. Du solltest für dich ganz tief durchatmen und ihr erstmal Raum geben. Das sollte sacken dürfen. Bei euch beiden.

x 2 #359


Violettsloth
Zitat von AndiY:
Aber ehrlich – es muss doch in einer Beziehung möglich sein ein ergebnisoffenes Gespräch zu suchen. Es sollte Raum dafür geben ohne dass man sich angegriffen fühlt und direkt schwerwiegende Konsequenzen daraus entstehen.

Ja, sowas ist auch möglich, aber nicht mit dieser Frau, wie du nun ja gemerkt haben solltest. Sie kann keine Kritik annehmen, sich selbst reflektieren und Lösungen finden. Sie fühlt sich direkt angegriffen und kann nur mit dem Maschinengewehr zurückballern und alles kurz und klein schießen. Solche Menschen gibt es, da machst du auch nichts . Es liegt an ihr, das zu erkennen und ändern zu wollen.

x 2 #360


A


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