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3275

Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

D
@Nalf

starker Beitrag 👍👍

x 6 #496


Cagy
@Nalf

ich bin völlig bei dir.

x 5 #497


A


Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

x 3


A
Zitat von Nalf:
Und Ani hat Dir gesagt, dass sie sich gemeinsam erziehende oder Alleinerziehend mit Dir als Besuchsvater vorstellen kann. Hast Du ihr da nicht ...

Ich merke, dass du meine Einstellung nicht teilst, was ich nachvollziehen kann.

Siehst du denn überhaupt kein Risiko in dem gemeinsamen Zusammenleben?
Oder bist du der Meinung, dass das alles gut klappen könnte, wenn ich einfach mache was sie möchte und meine Wünsche und Wünsche für meine Kinder ihr Zuliebe hinten anstelle?

Was ist dein konkreter Lösungsvorschlag für die Situation und was ist aus deiner Sicht von meiner Seite notwendig?

x 3 #498


N
Zitat von AndiY:
Siehst du denn überhaupt kein Risiko in dem gemeinsamen Zusammenleben?
Oder bist du der Meinung, dass das alles gut klappen könnte, wenn ich einfach mache was sie möchte und meine Wünsche und Wünsche für meine Kinder ihr Zuliebe hinten anstelle?

Was ist dein konkreter Lösungsvorschlag für die Situation und was ist aus deiner Sicht von meiner Seite notwendig?

Und das ist EXAKT die manipulative Gesprächsführung, an der alles, was Du mit dieser Frau vorhast, scheitern wird.

1. Habe ich mehrfach geschrieben, dass sie am besten ihre Wohnung behält und Du ihr am besten dabei hilfst.
2. Bei den Risiken des weiteren Zusammenlebens sind sich hier seit über 30 Seiten ALLE einig. Also reine Nebelkerze von Dir.
3. Niemand hat hier irgendwas von "Andi macht alles, was Ani will" geschrieben. Da setzt Du ein absurdes Extrem in schwarz-weiß-Manier meinem Rat, der Frau mal wenigstens zuzuhören, entgegen, um den Rat vom Tisch zu wischen.
4. Und jetzt kommt das Totschlagargument, dass es entweder nach Deinen Vorstellungen läuft oder die Wünsche Deiner Kinder stets hinten angestellt werden. Friß oder stirb. Wer Ani zuhört, gefährdet das Kindeswohl.
5. Mein konkreter Lösungsvorschlag steht im letzten Absatz. Aber weil Dir der nicht schmeckt, hast Du ihn einfach überlesen und wirst mich jetzt so lange nach "konkreten Lösungsvorschlägen" fragen, bis ich entnervt Deinen Thread verlasse.

Nochmal:
1. Wohnung für Ani sicherstellen
2. Unterhaltspflichten freiwillig im gesetzlichen Maß anbieten
3. Ihr die Wahl des gemeinsam oder allein Erziehens noch vor Geburt lassen und unterstützen

Bevor Du ihr diese Unterstützung und Sicherheit nicht gibst, brauchst Du Dir über Augenhöhe oder Beziehung zu ihr oder Co-Elternschaft keine Gedanken zu machen.

x 10 #499


B
@AndiY
Ich antworte mal, vorab, es geht nicht darum, dich in die Pfanne zu hauen.
Ich bitte Dich, @Nalf s Beitrag nicht als Angriff zu werten, sonder ein Sichtweise aus einer anderen Perspektive
Zunächst einmal: du denkst binär. Heißt entweder werden deine Wünsche erfüllt, oder aber du musst dich ihren Wünschen beugen.

Dabei sollte es weder um das eine noch um das andere gehen. Sondern um das Finden von Kompromissen. Im Zusammenleben des Patchwork müssen gemeinsame Regeln gelten und wie schon ein anderer schreibt: Geh Händewaschen ist nichts, was eine Grundsatzdiskussion entfachen sollte. Denn wenn ihr mit Baby und Ani zusammen lebt, kann es nicht sein, dass Du sagst : Du hast Meinen Kindern nichts zu sagen. Doch hat sie, nicht als stiefmama, sondern als gleichberechtigte erwachsene Mitbewohnerin.

Die Sache mit dem Wohnort wurde mehrfach erläutert, Du möchtest es nicht annehmen. Klar Dein Recht, aber dann wird es echt schwer, Lösungen oder Wege zu einer Lösung zu finden.

Niemand schreibt hier auch, dass es mit Ani leicht ist oder dass die Vetantwortung bei dir liegt.
Eine Lösung für Euch bedarf ein verdammt großes Bekenntnis zu Euch als Paar.
Auch von Ihrer Seite, keine Frage.

Du fragst nach einer Lösung: Die habe ich nicht. Denn ich kann deine Sichtweise nachvollziehen.
Zunächst braucht es für Euch beide ein wechselseitiges Verständnis für die Wünsche des anderen.
Und natürlich auch das wechselseitige Verständnis der Kinder und euch. Dabei würde ich von folgendem Aspekt ausgehen; Kinder sind pragmatisch und kooperativ. Was sie aber unbedingt brauchen ist die Sicherheit, angenommen zu sein.
Das bedeutet nicht, dass sie alles dürfen, bzw. nur dich als Respektsperson akzeptieren.
Und genau deswegen habe ich wiederholt auf eine Aufstellung hingewiesen. Dies ist ein mächtiges Instrument um die Beziehungsmatrix, Bedürfnisse und Wünsche und das Verstehen, auch auf emotionaler Ebene zu erkennen.

Dabei ist das nur der erste Schritt, im zweiten muss unter Mediation eruiert werden, ob und wie man das Geflecht auflöst, damit niemand das Gefühl hat, über den Tisch gezogen zu sein.
Ganz konkret für dich: Stelle deine feste Meinung einmal zurück und werte Anis Ansichten nicht ab. Sehe ihre Meinung als legitim an und lasse sie stehen.

Nochmals, das ist noch nicht die Lösung, maximal die Grundlage, um eine Lösung zu finden.

Umgekehrt muss sie, damit die Sache fliegt, ebenso sich einbringen.

In Bezug auf das Baby: Da wäre mein Ratschlag an dich: lass es auf dich zukommen.

x 6 #500


B
@Nalf
Puh, ich glaube ja an das Gute im Menschen und bin darüber hinaus der Meinung, das ein Kind Vater und Mutter braucht. Insofern sind deine Vorschläge zwar gangbar, aber das Baby fällt hinten runter, bloß weil die Erwachsenen es nicht gebacken kriegen. Sehr traurig, es kann nämlich nichts dafür, dass seine ne Eltern die Verhütung ver ka.ckt haben.

x 1 #501


A
Zitat von Nalf:
Und das ist EXAKT die manipulative Gesprächsführung, an der alles, was Du mit dieser Frau vorhast, scheitern wird. 1. Habe ich mehrfach ...

Okay, einverstanden, das habe ich falsch verstanden. Ich habe meine offenen Fragen ganz nüchtern als Nachfragen gestellt um Klarheit zu haben. Da war keine manipulativen Hintergedanke dabei.

1. Habe ich ihr angeboten. Möchte sie nicht. Möchte sie alleine klären.
2. Habe ich gemacht. Finanzielle Unterstützung ist kein Thema, war es nie.
3. Die Wahl hat sie. Ich dränge mich weder auf noch lasse ich sie alleine. Wie ich dazu stehe habe ich mehrfach geschrieben.

x 2 #502


N
Ich sehe eher, dass das Baby hinten runter fällt, wenn Andi weiter mit seiner Ex so umgeht.

Ihre natürliche Reaktion wäre nämlich, sich genauso auf ihre Rechte und Bedürfnisse und die Richtigkeit ihrer Vorstellungen zu versteifen wie Andi. Sie muss ihm ja was entgegen setzen, um.nicht völlig vom Tisch gewischt zu werden.

Indem er ihr Mal echte Hilfe anbietet (Wohnung) und echte Flexibilität der Gestaltung (gemeinsames oder alleiniges Sorgerecht), hat sie erstmals die Möglichkeit, sich nicht wehren zu müssen, sondern über ihren tatsächlichen Willen nachzudenken.

Und Andi kann zeigen, ob er als verantwortungsvoller Vater verstanden hat, dass das Umgangsrecht nicht vom Sorgerecht abhängt oder gar vom Unterhalt. Dass das Sorgerecht im Grunde nur die Machtposition ist, eine Sperrminorität bei "Name, Wohnort, Religion und Schule" zu haben. Wer darauf verzichten kann, ohne sich weniger als Vater oder Mutter zu fühlen und das Kind weniger häufig betreuen zu wollen, zeigt, dass er dem anderen Elternteil vertraut und verstanden hat, dass "Mitreden" und "Bestimmen" kein Selbstzweck ist.

@AndiY
1. Also traut sie Dir nicht zu, ihr etwas abzunehmen, ohne dass sie es hinterher bereut. Kein gutes Zeichen.
2. Sie hat einen Titel gegen Dich in der Hand? Oder hast Du einfach nur gesagt, "Natürlich komme ich für das Kind auf."? Riesenunterschied!
3. Bislang hast Du nur geschrieben, dass Du Dir die Residenz bei Dir oder ein Wechselmodell vorstellen kannst. Von vorgeburtlichen Sorgerechtsvereinbarungen beim Notar oder anderen handfesten Vereinbarungen hast Du nichts geschrieben. Wäre dann ja auch widersprüchlich.
Punkt 4 und 5 überlesen oder keine Meinung dazu?

Und das, was Du als "offene Fragen" und "nüchterne Nachfragen" bezeichnest, kannst Du gerne Mal mit einem Kommunikationscoach besprechen. Du wirst erstaunt sein.

x 2 #503


A
Zitat von Brightness2:
@AndiY Mein Eindruck ist, du rennst hier gerade für dich selbst in einen Rechtfertigungsmodus, in dem du dich selbst verhaspelst und verlierst. ...

Danke für deine Sicht. Das stimmt wohl. Wir haben uns hier in Themen verrannt die mit der Kernfrage nicht mehr viel zu tun haben.

Die Kernfrage ist und bleibt:

Ich habe eine Freundin mit Charaktereigenschaften Xyz. Ich habe ein paar Beispiele aus dem Zusammenleben genannt und gebeten von Außen einen Blick drauf zu werfen um für mich werten zu können was da passiert.
Bin auf die Vorgeschichte eingegangen und das was wir vor haben. Und wollte mit Menschen darüber sprechen die dazu Erfahrung haben und abschätzen können wie sich das in der Konstellation entwickeln kann. Ob es besser wird, oder sich Konflikte verhärten. Ob wir dann besser zusammenfinden oder uns aufreiben. Ich hab dazu keine Erfahrung und weiß es einfach nicht, weshalb ich hier das Thema aufgemacht habe.
Die Resonanz war - zieht nicht zusammen - und sucht euch bitte externe Unterstützung für den weiteren Weg.

Alle anderen Diskussionen - Erziehungsstil, ob ich ein guter Vater bin, ob ich Ani wirklich liebe. - zahlen doch darauf gar nicht mehr auf das Thema ein. Ich lege selbst auch gar nicht den Fokus darauf, sondern antworte auf Nachfrage, habe aber das Gefühl es lenkt von der Kernfrage ab.

Ich kann Anis Gefühle(!) zu 100% verstehen(!). Wie gesagt, vieles von dem was @Nalf schreibt könnte aus ihrer Feder stammen. Ich kann aber ihr Verhalten(!) aus den Alltagssituationen - auch jetzt nach dem Gespräch - nicht nachvollziehen.
Ich finde es gibt einen großen Unterschied zwischen Gefühlen und Verhalten und möchte hier jemanden aus dem Forum zitieren:

„Dass Menschen Gefühle entwickeln, bestreitet niemand. Aber Gefühle entbinden nicht von Verantwortung für das eigene Handeln. Ich muss mich nicht jedem Impuls hingeben, und ich muss Grenzüberschreitungen auch nicht im Nachhinein entschuldigen oder relativieren.
Für mich gehört zu einer Beziehung, gerade nach vielen gemeinsamen Jahren, dass man über Bedürfnisse, Zweifel und Veränderungen spricht, bevor man handelt - nicht erst danach.“

Ich stimme hier 100% zu.

Ich sehe bei ihr oft, dass sie fühlt, dann (grenzüberschreitend) handelt, und im Nachgang erst spricht und ihr Handwln damit erklärt - und mir vorwirft ich habe ihre Gefühle ausgelöst und bin ja an ihrem Handeln selbst schuld. Versteht ihr was ich meine?

Ich hatte gehofft, dass wir das im Zusammenleben ändern können, weil das überschnelle „Handeln“ - auch vor den Kindern - ein Problem ist.
Ich hatte mich im Zuge dieses Themas gefragt, ob sich sowas mit einem Zusammenziehen verändert. Die Resonanz ist „Nein, es wird schlimmer“. Das möchte ich nicht.

Ich werde das ganze erstmal eine Weile sacken lassen, hier still mitlesen und mich auf Ani konzentrieren. Und demnächst berichten wie es weiterging.

Danke für eure Beiträge. Wir lesen uns

x 5 #504


HeavyDreamy
@AndiY

Alles gute für dich und/oder euch Smile Bis dann

x 3 #505


Cagy
Hallo Andy..
Zitat von AndiY:
Was ist dein konkreter Lösungsvorschlag für die Situation und was ist aus deiner Sicht von meiner Seite notwendig?

Mein Vorschlag wäre die Mutter deines ungeborenen Kindes tatsächlich in eure Patchworkfamilie zu integrieren, ihre Wünsche und Vorstellungen sachlich und ruhig mit ihr zu besprechen und ihr klar zu kommunizieren, daß ein großer Teil eures Konfliktes darauf beruht, daß DU Angst hast den Kontakt zu deinen Kindern zu verlieren wenn du deiner Partnerin ( die du liebst ? ) zuviel *Raum* in eurer Beziehung gibst.
Deinen Kindern solltest du kindgerecht erklären das sie demnächst ein Geschwisterchen bekommen und dann beide helfen können--- und dürfen--- das es ihm gut geht und ihr euch alle wohl fühlt.
Auch solltest du vermitteln, daß du als Vater des Geschwisterkindes demnächst auch oft mit dem Baby und seiner Mutter---- die du liebst--- Zeit verbringen MÖCHTEST und MUSST.
Anstatt 3erZeit zu bestimmen ,wäre es doch schön gewesen wenn ihr ALLE den Kinderwagen und andere Ausstattung für das kommende Geschwisterkind ausgesucht hättet.
Deine Denkweise zu deiner Situation läuft völlig in eine andere Richtung. Du willst an der Gegenwart festhalten und siehst dich eigentlich nur als Vater deiner momentanen 2 Kinder..und das du sie *schützen* musst . Vor deiner Partnerin , weil sie möchte das aufgestellte Regeln eingehalten werden....?
Die Realität ist aber, daß du deine schwangere Partnerin --- der du die ** Misere* des Babys alleine anhaftest ( >> sie wollte das Kind ja....)....liebend gerne aufs Abstellgleis schieben möchtest damit DEINE MOMENTANE Welt bleibt wie sie ist.
Und du dich als der arme Mann präsentierst , der ALLES versucht hat um die Situation zum retten..
Ich lese von DIR hier bisher nicht EINEN funktionierenden Kompromiss für eure Situation. Du beharrst auf DEINEN Regeln und bist gefangen in der ANGST deine Kinder *zu verlieren*, nur weil deine Partnerin Grenzen setzen möchte und respektiert werden möchte .

x 6 #506


B
Zitat von Nalf:
Ich sehe eher, dass das Baby hinten runter fällt, wenn Andi weiter mit seiner Ex so umgeht.

Ähnliches Ex? Mit Ani sehe ich es so, dass ohne Änderung der Zwerg hinten runterfällt. Es fällt hinten runter, wenn die zwei nichts ändern und beide (!) nicht einen Schritt zurück gehen, durchatmen um dann gemeinsam eine Lösung anstreben.

#507


D
Zitat von AndiY:
Siehst du denn überhaupt kein Risiko in dem gemeinsamen Zusammenleben?

Für sie schon.

x 1 #508


Fenjal
Was mich immer wieder aufs Neue überrascht, die 2 kennen sich über 2 Jahre, was genau zieht eine taffe Frau zu solchen Kerlen ? Noch dazu, warum muss sie unbedingt Genweitergabe fabrizieren.

Um Längen besser wäre es, jede Paardiskussion zu vermeiden, denn als Beziehungsmenschen kommen solche Männer nicht in Frage, sie offenbaren ihre Botschaft doch auf Anhieb.
Vater wird er nunmal, hier muss Balance gefunden werden, das ist richtig.

Die Frau erkennt, dass der Typ einer verflogenen Fährte hinterhergeht und er erwartet, dass sie es gleichfalls tut?
Obwohl sie die Fährte sauber lesen kann, dieser Typ steht völlig quer im Wind.
Ich glaub das alles oft nicht, also ganz ehrlich.

#509


Jane_1
Zitat von Nalf:
Und das ist EXAKT die manipulative Gesprächsführung, an der alles, was Du mit dieser Frau vorhast, scheitern wird.

oh wow, ich habe das überhaupt nicht als manipulativ empfunden.
Zitat von AndiY:
Okay, einverstanden, das habe ich falsch verstanden. Ich habe meine offenen Fragen ganz nüchtern als Nachfragen gestellt um Klarheit zu haben. Da war keine manipulativen Hintergedanke dabei.

Nämlich genau so. 🤷‍♀
Zitat von BernhardQXY:
Die Sache mit dem Wohnort wurde mehrfach erläutert, Du möchtest es nicht annehmen. Klar Dein Recht, aber dann wird es echt schwer, Lösungen oder Wege zu einer Lösung zu finden.

Puuh. Also, ich kann Andy total verstehen. Ich habe mich damals getrennt und mir war super wichtig, dass mein Kind so wenig wie möglich unter den Konsequenzen meiner Entscheidung zu leiden hat. Also habe ich mich (mit viel Glück) um eine Wohnung gekümmert, von wo aus er seinen Papa, die Schule und seine Freunde erreichen konnte.
Wäre da ein Partner gekommen und hätte um einen Umzug gebeten, hätte ich das auch ganz klar verweigert. Ich hätte einfach nicht gewollt, dass mein unschuldiges Kind (erneut!) die Konsequenzen meiner Entscheidungen (meines Liebeslebens) tragen muss.

Ani ist aber erwachsen und es ist ihre Entscheidung gewesen, diese Beziehung einzugehen. Ich finde es natürlich, dass sie dann auch die Konsequenzen (die nicht gering sind, das stimmt) zu tragen hat und nicht zwei Mädchen, die echt schon genug durchgemacht haben.
Zitat von Nalf:
Wer darauf verzichten kann, ohne sich weniger als Vater oder Mutter zu fühlen und das Kind weniger häufig betreuen zu wollen, zeigt, dass er dem anderen Elternteil vertraut und verstanden hat, dass "Mitreden" und "Bestimmen" kein Selbstzweck ist.

Äh...irgendwer hat weiter vorne davon geschrieben, dass die beiden sich eigentlich noch kennenlernen. Das denke ich, ist auch der Fall. Ich würde an seiner Stelle auch das Sorgerecht haben wollen, kann er sie wirklich zu 100% einschätzen und ihr in allen Belangen vertrauen? Realistisch gesehen, würde ich sagen: nee.

Man ist mit so vielen Sachen konfrontiert, von Impfung bis zu Auslandsreisen.Ich fände es schwierig, jegliche Entscheidungsmöglichkeiten abzugeben.
Zitat von Nalf:
Also traut sie Dir nicht zu, ihr etwas abzunehmen, ohne dass sie es hinterher bereut. Kein gutes Zeichen.

Kann man so interpretieren.Zahlreiche andere Interpretationen sind aber auch möglich.

x 7 #510


A


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