@Cagy
Ich nehme die ganze Geschichte etwas anders wahr.
Zitat von Cagy: Mein Vorschlag wäre die Mutter deines ungeborenen Kindes tatsächlich in eure Patchworkfamilie zu integrieren, ihre Wünsche und Vorstellungen sachlich und ruhig mit ihr zu besprechen und ihr klar zu kommunizieren, daß ein großer Teil eures Konfliktes darauf beruht, daß DU Angst hast den Kontakt zu deinen Kindern zu verlieren wenn du deiner Partnerin ( die du liebst ? ) zuviel *Raum* in eurer Beziehung gibst.
Kurze Frage, findest Du Integration ist eine Hol- oder eine Bringschuld? Oder anders muss er sich bemühen (was er ja gemäss seinen Zeilen tat) oder muss sie sich vielleicht ebenfalls um Anschluss und Integration bemühen?
Ich stelle mir gerade die Situation bei meiner Partnerin und mir vor, wenn ich ständig hätte betteln müssen, dass meine Partnerin ein Interesse an meinen Kindern hat, boah da wäre mir die Läden aber zügig runtergegangen.
Und was ich las über die Freundin des TE, da schickt es sich nun mal nicht, auf der einen Seite nichts mit den Kindern richtig zu unternehmen und ohne die kleinste Form der Bindung den Tarif durchgeben wollen? Sorry, geht gar nicht. Sie ist erwachsen und die beiden Kinder sind das Wichtigste im Leben des TE, da müsste es auch in ihrem Interesse sein eine gute Bindung hinzubekommen... Sofern es denn um Liebe geht, aber ich habe den Eindruck bei der Freundin geht es darum "ich will jetzt ein Kind und von wem ist mir eigentlich schnuppe"
Zitat von Cagy: Auch solltest du vermitteln, daß du als Vater des Geschwisterkindes demnächst auch oft mit dem Baby und seiner Mutter---- die du liebst--- Zeit verbringen MÖCHTEST und MUSST.
Ja, so in dem Dreh. Oder eben auch wie Du meintest, als Quintett und den beiden Grösseren unbedingt kleine Verantwortlichkeiten mit an die Hand geben, das schafft Erfolg und schweisst zusammen.
Zitat von Cagy: ..und das du sie *schützen* musst . Vor deiner Partnerin , weil sie möchte das aufgestellte Regeln eingehalten werden....?
Hier nochmals. Fändest Du gut, wenn dein Partner kein echtes Interesse an deinen Kindern hat, gleichzeitig aber mit der Tür ins Haus fällt und gleich mal Regeln aufstellt?
Zitat von Cagy: Die Realität ist aber, daß du deine schwangere Partnerin --- der du die ** Misere* des Babys alleine anhaftest ( >> sie wollte das Kind ja....)....liebend gerne aufs Abstellgleis schieben möchtest damit DEINE MOMENTANE Welt bleibt wie sie ist.
Obs wirklich so ist, keine Ahnung. Kann sein. Ich lese ihn zwar eher fürsorglich, aber total naiv. Ich glaube er ist sich nicht bewusst, dass er sich derzeit auf eine Mission Impossible einlässt. Ich glaube er will sie auch gar nicht alleine lassen und hat ein organisatorisches Problem mit Job, 2 Kindern und einer schwangeren Freundin, die noch in Kürze umziehen sollte. Klarheit kann helfen. Klarheit gegenüber den Kindern, aber auch gegenüber der Freundin., die sich im Übrigen sehr anstrengend liest. Da fehlen mir auf viele Seite Ansprüche und auch Grenzen.
Was mich im Übrigen sehr stutzig macht, wie kann man so in eine Schwangerschaft gehen. Das gleicht einem Himmelfahrtskommando. Nichts geklärt, paar lockere Dinge besprochen und los geht's? Freunde kennt man nicht, das Zusammenwohnen so dürftig besprochen. Ich glaube, der TE nimmt es zu sehr auf die leichte Schulter und unterschätzt die Situation gewaltig.
Zitat von Cagy: Ich lese von DIR hier bisher nicht EINEN funktionierenden Kompromiss für eure Situation. Du beharrst auf DEINEN Regeln und bist gefangen in der ANGST deine Kinder *zu verlieren*, nur weil deine Partnerin Grenzen setzen möchte und respektiert werden möchte .
Von ihr schon? Da lese ich, wenns denn stimmt, nur Gemotze und Forderungen ohne einen Lösungsvorschlag. Regeln im Haushalt ohne darüber sprechen zu wollen, Wettbewerb mit den Kindern usw. Sie liest sich für mich eben auch nicht sehr erwachsen und der TE definitiv gutmütig aber völlig verträumt.