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Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

A
Zitat von AndiY:
Ich werde das ganze erstmal eine Weile sacken lassen, hier still mitlesen und mich auf Ani konzentrieren. Und demnächst berichten wie es weiterging.

Ich finde du gehst einen guten Weg ,
dir wünsche ich viel Kraft .

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M
@Cagy
Ich nehme die ganze Geschichte etwas anders wahr.

Zitat von Cagy:
Mein Vorschlag wäre die Mutter deines ungeborenen Kindes tatsächlich in eure Patchworkfamilie zu integrieren, ihre Wünsche und Vorstellungen sachlich und ruhig mit ihr zu besprechen und ihr klar zu kommunizieren, daß ein großer Teil eures Konfliktes darauf beruht, daß DU Angst hast den Kontakt zu deinen Kindern zu verlieren wenn du deiner Partnerin ( die du liebst ? ) zuviel *Raum* in eurer Beziehung gibst.

Kurze Frage, findest Du Integration ist eine Hol- oder eine Bringschuld? Oder anders muss er sich bemühen (was er ja gemäss seinen Zeilen tat) oder muss sie sich vielleicht ebenfalls um Anschluss und Integration bemühen?

Ich stelle mir gerade die Situation bei meiner Partnerin und mir vor, wenn ich ständig hätte betteln müssen, dass meine Partnerin ein Interesse an meinen Kindern hat, boah da wäre mir die Läden aber zügig runtergegangen.

Und was ich las über die Freundin des TE, da schickt es sich nun mal nicht, auf der einen Seite nichts mit den Kindern richtig zu unternehmen und ohne die kleinste Form der Bindung den Tarif durchgeben wollen? Sorry, geht gar nicht. Sie ist erwachsen und die beiden Kinder sind das Wichtigste im Leben des TE, da müsste es auch in ihrem Interesse sein eine gute Bindung hinzubekommen... Sofern es denn um Liebe geht, aber ich habe den Eindruck bei der Freundin geht es darum "ich will jetzt ein Kind und von wem ist mir eigentlich schnuppe"

Zitat von Cagy:
Auch solltest du vermitteln, daß du als Vater des Geschwisterkindes demnächst auch oft mit dem Baby und seiner Mutter---- die du liebst--- Zeit verbringen MÖCHTEST und MUSST.

Ja, so in dem Dreh. Oder eben auch wie Du meintest, als Quintett und den beiden Grösseren unbedingt kleine Verantwortlichkeiten mit an die Hand geben, das schafft Erfolg und schweisst zusammen.

Zitat von Cagy:
..und das du sie *schützen* musst . Vor deiner Partnerin , weil sie möchte das aufgestellte Regeln eingehalten werden....?

Hier nochmals. Fändest Du gut, wenn dein Partner kein echtes Interesse an deinen Kindern hat, gleichzeitig aber mit der Tür ins Haus fällt und gleich mal Regeln aufstellt?

Zitat von Cagy:
Die Realität ist aber, daß du deine schwangere Partnerin --- der du die ** Misere* des Babys alleine anhaftest ( >> sie wollte das Kind ja....)....liebend gerne aufs Abstellgleis schieben möchtest damit DEINE MOMENTANE Welt bleibt wie sie ist.

Obs wirklich so ist, keine Ahnung. Kann sein. Ich lese ihn zwar eher fürsorglich, aber total naiv. Ich glaube er ist sich nicht bewusst, dass er sich derzeit auf eine Mission Impossible einlässt. Ich glaube er will sie auch gar nicht alleine lassen und hat ein organisatorisches Problem mit Job, 2 Kindern und einer schwangeren Freundin, die noch in Kürze umziehen sollte. Klarheit kann helfen. Klarheit gegenüber den Kindern, aber auch gegenüber der Freundin., die sich im Übrigen sehr anstrengend liest. Da fehlen mir auf viele Seite Ansprüche und auch Grenzen.

Was mich im Übrigen sehr stutzig macht, wie kann man so in eine Schwangerschaft gehen. Das gleicht einem Himmelfahrtskommando. Nichts geklärt, paar lockere Dinge besprochen und los geht's? Freunde kennt man nicht, das Zusammenwohnen so dürftig besprochen. Ich glaube, der TE nimmt es zu sehr auf die leichte Schulter und unterschätzt die Situation gewaltig.

Zitat von Cagy:
Ich lese von DIR hier bisher nicht EINEN funktionierenden Kompromiss für eure Situation. Du beharrst auf DEINEN Regeln und bist gefangen in der ANGST deine Kinder *zu verlieren*, nur weil deine Partnerin Grenzen setzen möchte und respektiert werden möchte .

Von ihr schon? Da lese ich, wenns denn stimmt, nur Gemotze und Forderungen ohne einen Lösungsvorschlag. Regeln im Haushalt ohne darüber sprechen zu wollen, Wettbewerb mit den Kindern usw. Sie liest sich für mich eben auch nicht sehr erwachsen und der TE definitiv gutmütig aber völlig verträumt.

x 7 #512


A


Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

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B
Zitat von Jane_1:
Wäre da ein Partner gekommen und hätte um einen Umzug gebeten, hätte ich das auch ganz klar verweigert. Ich hätte einfach nicht gewollt, dass mein unschuldiges Kind (erneut!) die Konsequenzen meiner Entscheidungen (meines Liebeslebens) tragen muss.

Es geht hier um das Suchen von Lösungen. Ohne denkverbot.
Der Punkt ist: es geht gar nicht darum, dass die Kinder, aus ihrer ihrer Umgebung gerissen werden. Sondern er ist der kinderchauffeur und will nicht weiter als bislang fahren. Im übrigen werden Kinder groß, können Öffis und das Fahrrad nehmen. Ich verstehe die Intension, manchmal geht es aber nicht anders. Im übrigen finde ich eine Trennung eh schon krass, da ist ein Umzug wesentlich einfacher.
Natürlich von München nach winseln an der aller ist es ein anderer Schnack als von lu Gartenstadt nach Mutterstadt

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T
@Mann1989 👍🎯

x 4 #514


M
Zitat von BernhardQXY:
aber das Baby fällt hinten runter, bloß weil die Erwachsenen es nicht gebacken kriegen.

Zitat von AndiY:
Ich möchte das gut kommunizieren und vermitteln.

Das ist doch genau das, was Du die ganze Zeit schon tust. Die Wogen glätten, alles richtig zu machen und alles unter einen Hut zu bringen und am Ende steht dann Streit.Weil sie sich kategorisch übergangen fühlt und Du mit ihrer Zeit spielst. Toleranz und Gutwilligkeit kannst Du von ihr nicht erwarten, denn das wird mit Kind noch schwerer.

Die 9-Jährige mag keine Stiefmütter wegen der Märchen? Nein, sie mag die Frau nicht sonderlich - und das andere Kind wohl auch nicht. Woran das wohl liegen mag? Sie findet es eklig, wenn Du sie küsst. Kindliche Eifersucht oder vielleicht auch, weil sie die Frau nicht ab kann?

Ihr kommuniziert, aber wahrscheinlich beide in Fremdsprachen die der andere nicht versteht. Ich sehe hier nur eine mega-anstrengende Beziehung, in der Du Dich weiter durchlavierst, um beiden Seiten gerecht zu werden. Deinen Kindern und der Partnerin, die auch nicht eben souverän ist.

Zusammenziehen ist meiner Ansicht nach keine gute Idee, denn ein Kind verstärkt die Konflikte meistens noch, so dass sie noch deutlicher zu Tage treten. Und Deine Kinder werden es auch nur schwer akzeptieren, dass jetzt noch ein Geschwisterchen dazu kommt.

Tja, das neue Kind kriegt dann den Ballast der Erwachsenen aufgeladen. Es kann doch nicht so schwierig sein, wenn beide Seiten das ihrige dazu tun. Aber manchmal scheinst Du auch mit der Brechstange zu kommunizieren und dann fühlt sie sich zurückgesetzt. Die Schwangerschaft tut dann noch das Ihrige dazu, denn in der Zeit wollen die Frauen Vertrauen, Verlässlichkeit und auch ein wenig Nachsicht.

Ein Zusammenzug wird Euch beide nicht glücklich machen und dann kriegt das arme Baby schon die Konflikte der Eltern mit, weil sich jeder im Recht sieht und keiner nachgibt. Und Du wolltest dieses Kind nicht. Super Vorzeichen, dass es an zweiter Stelle steht, denn Du hast ja schon Deine Ursprungsfamilie. Sie nicht und daher will sie das Kind. Kann ich verstehen, sie ist über 30 und wenn sie mit Dir zusammenbleibt, kommt nicht so bald ein passender Partner um die Ecke gebogen.
Aber eine harmonische Partnerschafft sehe ich da nicht.

Vielleicht einfach mal den Mund halten und nicht rumdiskutieren.

x 2 #515


B
@Mann1989 @MissNextDoor
Oberflächlich betrachtet habt ihr beide recht. Etwas tiefer hingeschaut geht es ihm um den rein sachlichen emotionslosen Ansatz und bei ihr kommt es über die emotionale Ebene zu diesen Auswüchsen. Das ist nicht okay, keine Frage, Aber wenn jeder auf seinen Standpunkt beharrt wird es keine Lösung geben.

x 1 #516


Fenjal
Zitat von Mann1989:
und die beiden Kinder sind das Wichtigste im Leben des TE

Immerhin hat er noch ein 3. gezeugt?
Diese Kinder können allerdings keine Erwachsene vorführen, sie markieren den Te als Territorium und tanzen Ani auf der Nase rum, der Te toleriert das Ganze, er gibt seiner Gefährtin keine Deckung.
Grenzen darf sie ihnen keine aufzeigen, denn das macht nicht mal Papa.
EIn 34 jährige Frau soll sich von 9 Jährigen vorführen lassen? Denn wenn Ani, sie mal senkeln würde, dann läuft sie zu Mama oder Papa mit buhuhuhu, und ich persönlich gehe jede Wette ein, dass dann der Te hier, Ani hinterfragen wird, denn Seiner Tochter werden keine Grenzen gesetzt, Orientierungslosigkeit führt zur Frechheit, das vergisst er allerdings.

x 2 #517


T
Zitat von Margerite:
Sie nicht und daher will sie das Kind. Kann ich verstehen, sie ist über 30 und wenn sie mit Dir zusammenbleibt, kommt nicht so bald ein passender Partner um die Ecke gebogen.

Kann ich nicht verstehen.
Inmitten einer on-off-Partnerschaft und wenn nicht einmal das Zusammenleben klappt mit Mitte 30 auf Teufel komm raus ein Kind bekommen..?
Mitte 30 ist noch nicht Mitte 40 - da gibt es durchaus noch Optionen!
Das ist tatsächlich keine gute Entscheidung... und in der Tat - die Kinder tun mir hier sehr leid.
Für die wird es keine wirkliche gute/faire Lösung geben. Für alle drei nicht.

x 3 #518


T
Zitat von Fenjal:
EIn 34 jährige Frau soll sich von 9 Jährigen vorführen lassen?

Eine 34 jährige Frau (die sich offenbar für eine 44 jährige Frau hält "letzte Gelegenheit für ein Kind" mit einer on-off Beziehung, die eigentlich kein Kind mehr wollte) sollte sich vor Allem reif und erwachsen benehmen.
Dann hätte sich das Thema mit dem vorgeführt werden gleich erledigt.

#519


M
Zitat von Fenjal:
Diese Kinder können allerdings keine Erwachsene vorführen, sie markieren den Te als Territorium und tanzen Ani auf der Nase rum.
Grenzen darf sie ihnen keine aufzeigen, denn das macht nicht mal Papa.
EIn 34 jährige Frau soll sich von 9 Jährigen vorführen lassen?

Wo und wie wird sie von den Kindern vorgeführt?

Zitat von Fenjal:
Seiner Tochter werden keine Grenzen gesetzt, Orientierungslosigkeit führt zur Frechheit, das vergisst er allerdings.

Das machst Du woran fest?

Zitat von Fenjal:
Denn wenn Ani, sie mal senkeln würde, dann läuft sie zu Mama oder Papa mit buhuhuhu, und ich persönlich gehe jede Wette ein, dass dann der Te hier, Ani hinterfragen wird, denn

Na aber hoffentlich hinterfragt er sie dann, das täte ich auch. Denn nirgendwo habe ich gelesen, das eines der Kinder frech gewesen wäre und zusätzlich hat Ani die beiden Mädels mit dem wenigen Effort ihrerseit sicherlich nicht zu senkeln.

Weisst Du, wer erziehen und mitgestalten will, hat auch ein grosses Stück Verantwortung. Sich nicht abgeben wollen, gleichzeitig aber über die Kinder herrschen, das liest sich für mich wie ein Albtraum. Sie kann und soll mitbestimmen, aber nur dann, wenn sie sich auch wirklich einbringen möchte.

Es gibt sicherlich Gründe, weswegen die Mädels sie nicht mögen. Kinder haben feine Antennen und merken, wenn etwas nicht stimmt oder wenn ihnen jemand nicht wohlgesonnen ist. Da würde ich mal zuerst beim Mindset von Ani ansetzen bevor ich die Mädels hinterfragen würde.

x 6 #520


T
Zitat von Mann1989:
Wo und wie wird sie von den Kindern vorgeführt?

Gar nicht... zumindest geht das nicht einmal im Ansatz aus den Schilderungen des TE hervor.

Zitat von Mann1989:
Kinder haben feine Antennen und merken, wenn etwas nicht stimmt oder wenn ihnen jemand nicht wohlgesonnen ist.

👍
So ist es.

x 5 #521


M
Zitat von BernhardQXY:
Etwas tiefer hingeschaut geht es ihm um den rein sachlichen emotionslosen Ansatz und bei ihr kommt es über die emotionale Ebene zu diesen Auswüchsen.

Das ist es genau und das meinte ich mit den "Fremdsprachen", die beide sprechen und nicht verstehen. Recht haben beide, aber sie finden keine Übereinstimmung.

#522


S
Zitat von MissNextDoor:
mit Mitte 30 auf Teufel komm raus ein Kind bekommen..?


Finde das nicht ok, -jetzt nicht Du allein persönlich, kam ja schon öfter-, dass das hier als klingt, als hätte sie Samenraub begangen.

Er hat doch kommuniziert ( und wohl auch gedacht) zeugungsunfähig zu sein. Da ist es jetzt ja nicht so
unglaublich fahrlässig, die Verhütung, in einer Beziehung, nicht so streng zu sehen.

Und dann hat sie sich entschieden, das Kind zu behalten, an dem beide beteiligt waren.

Das ist ihr gutes Recht ( selbst wenn er mitgeteilt hätte, dass er es nicht will), selbst wenn sie nicht vorher schon unbedingt eines wollte, ihre Uhr tickt, oder sie es als letzte Ausfahrt sieht....denn die Alternative ist Abtreibung und es soll Menschen geben, die sich damit nicht so leicht tun, sondern sich dann für, auch ungeplante, Kinder entscheiden.

x 9 #523


Fenjal
@MissNextDoor sie ist reifer als der te, denn sie setzt Kindern Grenzen, etwas das völlig in Ordnung ist.
Und, sie verabschiedet sich von Seifenblasen, denn die sind schön anzuschauen, aber sind schnell zerplazt.
Jedenfalls würde ich genauso handeln, was sage ich, derartige Männer kommen für ernsthafte Beziehungen nicht in Frage, denn wenn dich eine Breitseite trifft, gegen sie 10 Meter zurück, anstatt sich vor dich zu stellen.

Zitat von Mann1989:
Sie kann und soll mitbestimmen, aber nur dann, wenn sie sich auch wirklich einbringen möchte.


Wenn sie der Fährte des Te's folgt, möchtest du sagen, dann darf sie mitmischen.
Ihre Sichtweise ist nicht gefragt, denn der Te nickt seine Kinder in allem ab, das verspricht ihm Bindung, vs der Exfrau.
Entsetzlich.

x 1 #524


T
Zitat von Margerite:
Recht haben beide

Kann ich hier nicht sehen.

Ein Alleinerziehendet Vater erklärt seine Grenzen - diese werden von der neuen Partnerin nicht respektiert... ein Kind darf's dann aber trotzdem sein, offenbar im Endeffekt von beiden gewollt - trotz on-off und obwohl das Zusammenleben nicht funktioniert.

Maximale Inkonsequenz auf beiden Seiten zu Lasten aller dreier unschuldiger Kinder.

Die beiden Erwachsenen sitzen nun in ihrem selbst gewählten Elend - und die Kinder im fremdverursachten.

Ich weiß auf jeden Fall wem hier mein ganzes Mitgefühl gilt.

x 5 #525


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