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Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

Fenjal
Zitat von MissNextDoor:
Ich nicht. Weil es vollkommen normal und richtig ist, dass Kinder grundsätzlich priorisiert werden.
Und wer damit ein Problem hat, der sollte sich am besten einen Partner ohne Kinder suchen.

Oder der Herr, der 2 Töchter hat und keine weiteren Kinder haben möchte, lässt sich vasektomieren, einfacher Eingriff, sichere Sache.
Allerdings hat hier die Frau ebenfalls Verhütung nicht ernst genommen, wenn sie denn kein Kind wollte, wäre sie jetzt nicht schwanger,... nein, blubb, da gibt es kein Vertun, ich bin selbst Frau genug um sagen zu können, ich bleibe kinderlos und, dann bleibt man das!
Diese Frau hier wollte selbst ein Kind, tja, Konfrontation ist nicht jedermanns Stärke, Harmoniesucht schon eher.

Mein Rat,... getrennte Wohnung,... sie ist alleinerziehend, du zahlst und bist der Besuchsvater.
Warum man, wenn man 2 Kinder hat und der Kinderwunsch damit bedient ist, als 40 jähriger Typ nicht in der Lage ist folgerichtig zu handeln und damit unnötige Provokation, Unruhe in ein Familienverbund bringen muss, versteh ich genauso wenig, wie die Frau hier, die vermutlich von der abgeschlossenen Genweitergabe ihre Freundes wusste und es trotzdem auf Schwangerschaft angelegt hat, denn niemand erzählt mir, dass eine gestandene Frau nicht weiß wie Verhütung geht.
Wie so oft, ..kein gemeinsames Nest, kein solider Typ, ... Hauptsache schwanger....läuft dann schon....
Das ist in meinen Augen verantwortungsloses Handeln, welcher konsequent denkende Mensch startet die Lebensplanung für einen neuen Erdbewohner unter derartigen Voraussetzungen?
Naja, Jugendamt, Gesellschaft sind zur Stelle,.... ein Unding für mich.
Dem Te alles Gute.

Zitat von AndiY:
Ich hatte insgeheim gehofft, dass sie das Kind nicht behalten möchte, was ich ihr jedoch nicht gesagt habe. Sie hat sich jedoch - ohne mit mir darüber so richtig zu sprechen - dafür entschieden, zur Not auch ohne meine Unterstützung. Sie ist 34 und meint es ist wahrscheinlich ihre einzige Chance auf ein eigenes Kind

Tja, da wurde der Te hingehängt,..... die Uhr tickte!
Aber, wer nonchalant mit einer gebärfähigen Frau schläft, der kann zumindest seine Geldbörse öffnen und das völlig zu Recht!

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A
Zitat von Fenjal:
Oder der Herr, der 2 Töchter hat und keine weiteren Kinder haben möchte, lässt sich vasektomieren, einfacher Eingriff, sichere Sache. Allerdings hat hier die Frau ebenfalls Verhütung nicht ernst genommen, wenn sie denn kein Kind wollte, wäre sie jetzt nicht schwanger,... nein, blubb, da gibt es kein Vertun, ich ...

Ja, ja - Copy and paste bei dir.

#62


A


Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

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Fenjal
@Akelei76 und? Immer wieder derselbe Fehler, ungünstige Voraussetzungen für eine SS, trotzdem legt man es darauf an.
Wer kann ein derartiges Handeln denn nachvollziehen, schamlos sage ich dazu nur.

#63


MissNextDoor
Zitat von Fenjal:
versteh ich genauso wenig, wie die Frau hier, die vermutlich von der abgeschlossenen Genweitergabe ihre Freundes wusste und es trotzdem auf Schwangerschaft angelegt hat, denn niemand erzählt mir, dass eine gestandene Frau nicht weiß wie Verhütung geht.

Sie sagte, schrieb der TE, dass das möglicherweise ihre einzige/letzte Chance auf ein Kind sei. Demzufolge muss ich dir Recht geben.
Es ist traurig, dass sie angesichts der selbst gewählten Situation (die Beziehung ging bereits zwei Jahre und sie wusste worauf sie sich einließ) so unzufrieden mit der Situation scheint.

Wenn ich als Frau ein Kind mit einem Mann bekäme, der eigentlich gar keins mehr wollte, würde ich tatsächlich nicht erwarten, dass er alles für mich stehen und liegen lässt- zudem finde ich es dreist den Anspruch zu haben, dass sie komplett (das schrieb der TE) über die Erziehung seiner Töchter mitentscheiden kann.

Ja, das klingt harsch, doch mir tun die Kinder schrecklich leid. Missgünstige Stiefeltern können kleinen Kindern für den Rest des Lebens Schaden zufügen, und sie haben keine Möglichkeit, sich selbst davor zu schützen!

Ich würde einem wirklich liebenden Partner in einer sehr guten Beziehung zur Wahl stellen, Erziehungsfragen mit mir gemeinsam zu entscheiden, wenn er ein gutes Verhältnis zu den Kindern hätte und ihnen sehr zugetan wäre.
Wäre es jemand, der sich in Konkurrenz mit meinen Kindern sehen würde, dann niemals im Leben, allerdings wäre jemand, der das so sieht gar nicht erst mein Partner. Familie muss für alle passen (soweit kleine, minderjährige Kinder involviert sind, bei erwachsenen Kindern mag es nochmal anders aussehen)... nicht nur für einen oder zwei.

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H
@Fenjal hilft dem TE jetzt auch nicht weiter. Diese Standpauke könnte dann angebracht sein, wenn sich keiner um das Kind kümmern wollen würde. Das ist hier absolut nicht so. Sie wollen Verantwortung übernehmen, müssen eben noch den richtigen Weg finden!

P.S. Selbst wenn ich absolut nicht schwanger werden wollte als Frau, bergen sämtliche Verhütungsmittel ein Restrisiko. Nur als allgemeine Info am Rande.

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A
Ihr seid so lieb und Danke für eure Fragen, die mich zum nachdenken anregen. Ich merke, dass einiges noch unklar und ich versuch mal auf die Beiträge einzugehen.

Ich möchte nochmal klarstellen, dass wir im Vorfeld viel über das Thema Kinder gesprochen haben und für uns beide klar war, dass wir uns mit einem 3. Kind in eine schwierige Situation bringen. Ihr war das absolut bewusst. Sie wusste ebenfalls, was ich davon halte, dass ich mit meiner Situation aus Ort, Kindern, Exfrau und Job stark in meinem Alltag eingebunden bin und nicht einfach freie Kapazitäten (sowohl Zeit als auch Emotional) habe. Ich hatte ihr auch mal gesagt, dass wenn sie ein eigenes Kind, eine Familie oder sonstiges plant, ich nicht der Richtige für sie bin. Sie meinte, dass es ihr egal ist um welche Kinder sie sich mal kümmern wird.

Ich bin ein Freund von Eigeninitiative und Eigenverantwortung, auch in einer Beziehung. Sie hat oft betont, dass ich nicht dafür da bin sie zu bespaßen oder mich um sie zu kümmern, das ist ihr wichtig. Natürlich haben wir eine gute Zeit in der zweier Paarbeziehung. Es wirkt manchmal wie eine Blase, wir sind beide etwas introvertiert und kommen damit ganz gut zurecht. Wir unternehmen regelmäßig etwas, es wird einfach meistens durch mich angestoßen. Ihre adhs und Depressionen (beides mit Medikamenten eingestellt) wollte ich in dem Thread nicht ansprechen, sind aber da und ich weiß, dass ich mir da keinen einfachen Charakter ausgesucht habe. Ich habe mir den Part, dass ich für uns beide unsere gemeinsame Zeit plane nicht ausgesucht. Nur sie lebt halt in den Tag hinein und hat nicht viel Verantwortung für Andere und hat ein ganz mieses Zeitmanagement.
Aus Eigeninitiative für gemeinsame Zeit kommt da wenig bis gar nichts. Seit September ist sie von der Frauenärztin krank geschrieben und hat sich eigentlich nur um sich selbst zu kümmern. Wir sind im Alltag ohne Kinder tatsächlich mal bei mir und mal bei ihr.
Ich habe versucht sie in den Kindeswochen in das Familienkonzept frühzeitig einzubinden. Ich wollte von Anfang an, dass wir das üben. Die Kinder kennen sie seit über einem Jahr und wissen mittlerweile, dass sie meine neue Partnerin ist und wir ein Kind erwarten. Habe immer wieder angeboten, dass sie Zeit im Alltag unter der Kinderwoche mit uns verbringt - was sie selbst nicht wirklich aktiv genutzt hat. Es war eher so, dass ich sie fragen oder gar bitten musste. Aus Eigeninitiative kommt da wenig. Ich muss ja meine Tage trotzdem organisieren und da ergeben sich zwangsweise freie oder verplante (Oma-Tag, Hobbies der Kinder, Ausflugziele) Tage.

Wir wissen von der Schwangerschaft seit der 3. Woche. Die Konsequenzen für ein Wir behalten es war uns beiden klar und wir haben darüber gesprochen, dass es für sie eine starke Veränderung bedeutet. Ich möchte als Papa für unser Kind da sein, weiß aber, dass ich mich nicht wie in einer normalen Beziehung gleichberechtigt kümmern kann. Ich habe es verglichen mit Papas die berufsbedingt viel reisen - Außendienst, Montage, Soldaten. Ich habe ja quasi meinen eigenen Außendienst. Für sie was das okay. Wir haben dann über das Thema zu mir ziehen gesprochen und wir waren uns einig, dass eine Haushaltsführung uns vom Pendeln und carearbeit entlastet. Ich weiß, dass, wenn ich wegziehe, meine Exfrau das als Grund sieht beim Jugendamt Alarm zu schlagen, weil dann eine Gewisse Entfernung überschritten ist und sie gute Karten hätte das Umgangsmodell ändern zu lassen. Das möchte ich nicht und das weiß meine Partnerin.
Das war ihr im Prozess des Schwangerseins aber irgendwann ein bisschen egal. Ich glaube manchmal se würde es sich sogar wünschen, dass die Kinder mehr bei der Mama sind, damit ich mehr Zeit für sie habe.
Sie ist glaube ich ungern fremdbestimmt und wenn wir über das Baby sprechen, wirkt es eher so als ob sie sich als alleiniges Elternteil sieht und ich bin halt auch da, soll mich aber nicht so viel einmischen.


Jedenfalls hat sie sich sehr früh dafür ausgesprochen, dass sie das Baby haben möchte, mit oder ohne mich.
Ich hatte ihr bis zuletzt freigestellt in ihrer Wohnung zu bleiben, ich habe sie nicht gezwungen her zu kommen. Es war ihre Entscheidung die Wohnung zu kündigen, mit allen Konsequenzen.

Zu den Wünschen und Regeln der Kinder:

Ich finde sie reagieren da ganz gut und machen mit. Wir haben nicht viele Regeln zuhause - Hände waschen , Haare kämmen, Aufräumen und den nächsten Tag vorbereiten vor dem Fernsehen, am Tischen sitzen bleiben. Ganz normal. Am Ende des Tages ist auch immer alles erledigt. Manchmal brauchen sie eine freundliche Extraaufforderung oder sie testen ihre Grenzen aus oder das Energielevel ist grade nicht da. Ich habe dafür Verständnis und wir machen ab und zu mal einen Kompromiss. Meine Partnerin ist da eher ungeduldig und streng - aus meiner Sicht zu streng. Wenn es sie stört, müssen die Kinder das JETZT erledigen und nicht später. Wenn das Kind neben mir auf der Couch sitzt, obwohl es aufräumen soll, fordert sie es auf das jetzt zu erledigen. Sowas halt.

Wir haben für den Umzug die ganze Wohnung umgeräumt. Mein Arbeitszimmer ist Geschichte, die Kinder haben nur noch ein kleines Schlafzimmer und eine Spielecke im Wohnzimmer, anstatt ihrer zwei vorherigen Kinderzimmer. Dafür ist ihr altes Kinderzimmer jetzt ein großes Elternschlafzimmer mit Babybett, Wickeltisch usw.
Ich habe viel Geld für neue Möbel ausgegeben, damit die Wohnung für alle funktioniert. Meine Partnerin hat mit ausgesucht und mit entschieden. Einkaufen, Aufbauen, Bezahlen hab ich dann irgendwie doch alleine gemacht .- ihr ging es zu dem Zeitpunkt körperlich nicht gut, hat viel gelegen. Für die Kinder ist diese Veränderung aber okay. Sie haben alte Babysachen vom Dachboden geholt und aus ihren Kinderzimmern von Mama Babyspielzeug gesammelt. Meine Kinder machen das toll. Sie haben mit dem Baby an sich kein Problem.

Die Kindern wünschen sich im neuen Leben zwei Sachen. 1 - weiterhin Zeit zu Dritt. 2 - Papa setzt die Regeln um. Die Partnerin soll nicht Papas Regeln in Frage stellen, neu auslegen oder zu streng sein. Dahinter steckt ihre Verlustangst. Sie haben gesehen, wie ich ihre Mama verlasse und haben Angst, dass ich sie ebenfalls verlassen könnte. Das Gefühl möchte ich Ihnen nicht geben.

In meiner Welt:
- Uns war die Ausgangslage und Freiheitsgrade von Anfang an bewusst
- Wir haben darüber viel gesprochen
- Uns sind die Konsequenzen für eine Elternschaft bewusst
- Sie hat sich aktiv für unser Baby mit allem Drum und Dran entschieden

Ich sehe sie in der Eigenverantwortung für ihre Entscheidungen auch die Konsequenzen zu akzeptieren und mitzutragen. Oder ist das zu sachlich gedacht?

Ich schreibe gleich noch mehr und lese mal welche Fragen damit vielleicht noch nicht beantwortet sind.

x 2 #66


MissNextDoor
Zitat von Hailey12:
wenn sich keiner um das Kind kümmern wollen würde. Das ist hier absolut nicht so. Sie wollen Verantwortung übernehmen,

Für mich klingt es tatsächlich eher so als ob dem TE einfach bewusst wäre, dass er Verantwortung übernehmen muss (er hätte sich immerhin gewünscht, dass die Schwangerschaft beendet wird...) - und ich denke seine Partnerin hatte sich erhofft, dass sie schwanger mehr Aufmerksamkeit bekommt und in der Prioritätenliste steigt.
Sie konkurriert aber nicht mit der Partyszene, den besten Freunden oder den Schwiegereltern sondern mit leiblichen Kindern...
Ich habe den Eindruck, dass hier mehrere Rechnungen nicht aufgegangen sind.

Gute Lösungen wären der gesamten Familie, vor Allem den Kindern sehr zu wünschen. Die Tipps mit den Familienberatungsstellen wären hier auf jeden Fall sehr wichtig.

x 8 #67


A
Zitat von Fenjal:
@Akelei76 und? Immer wieder derselbe Fehler, ungünstige Voraussetzungen für eine SS, trotzdem legt man es darauf an. Wer kann ein derartiges Handeln denn nachvollziehen, schamlos sage ich dazu nur.

Ich war da tatsächlich unvorsichtig. Ich war vor 2 Jahren beim Arzt und habe eine Vasektomie angefragt. Der Herr Doktor meinte nach einem Test nur trocken Machen sie sich mal keine Sorgen, die schwimmen alle im Kreis, den Eingriff können sie sich sparen. Damit hab ich das nicht weiter hinterfragt.
Darüber hinaus hat sie nach eigner Aussage über einen Zyklusapp mehr oder weniger aufgepasst.

Und falls hier der Gedanke aufkommen sollte. Nein. Das Kind ist von mir Muss es. Sie kennt meine Vergangenheit. Fremdgehen steht außer Frage. Das würde sie nicht tun.

x 3 #68


MissNextDoor
Zitat von AndiY:
Ich sehe sie in der Eigenverantwortung für ihre Entscheidungen auch die Konsequenzen zu akzeptieren und mitzutragen. Oder ist das zu sachlich gedacht?

Ja, das ist leider viel zu sachlich gedacht für diese hochkomplizierte Lage, in die du dich und die gesamte Familie damit bugsiert hast.
ADHS und Depressionen werden am Rande erwähnt... es wäre möglich, dass die ideale Einstellung der Medikation in der Schwangerschaft unter dem Einfluss der gesamten körperlichen Veränderungen nicht mehr die gewünschte Wirkung bringt... ich hoffe, ihr habt das beide auf dem Schirm. Deine Partnerin trägt damit auch ein ganz schönes Paket - und das mit einem sehr nüchternen Mann an ihrer Seite, der sie weitestgehend sich selbst überlässt. Puh.
Ihr habt es euch beide nicht leicht gemacht, da kann man dir nur zustimmen...

x 4 #69


H
@MissNextDoor klar muss er. Er ist der Vater ‍️
Er hatte ihr auch nichts davon gesagt, dass er sich gewünscht hätte, dass sie das Kind nicht bekommt (soweit ich mich erinnere).
Es nützt nun alles nichts. Die Situation ist wie sie ist. Jetzt müssen sie schauen wie sie den Weg gehen.
Und jeder muss Kompromisse eingehen.

x 4 #70


MissNextDoor
Zitat von Hailey12:
Es nützt nun alles nichts. Die Situation ist wie sie ist. Jetzt müssen sie schauen wie sie den Weg gehen.
Und jeder muss Kompromisse eingehen.

Das ist absolut richtig...

x 3 #71


A
@Caecilia Für mich fühlt es sich wie Verliebt sein an. Für sie auch. Im Moment ist dieses Gefühl für mich grade weniger da. Ich habe gelernt Zurückweisung (die ich ja von ihr grade erfahre) nicht persönlich zu nehmen und mich auf mich zu konzentrieren. Ich möchte sie in meinem Leben. Ich möchte aber keinen - wie schon gesagt - miesgelaunten Teenager, den man es nicht rechtmachen kann. Ich liebe die Frau, die wir in der Paarbeziehung sind.


Zitat von Nalf:
Meine erste Frage wäre, ob der Noch-Vermieter Deiner Freundin schon einen Nachmieter hat oder sie einfach mit ihm das Mietverhältnis fortsetzen könnte. Das hielte ich im Moment für alle 5 für das Beste. Warum eigentlich? Um Dir die Fahrerei zu ersparen? Wieviel Homeoffice oder Elternzeit hast Du, um ihr viel ...


Sie hat noch keinen Nachmieter und wir könnten den Plan rückgängig machen oder verschieben.

Ich sehe es nicht so wie du mit der benevolent patriarch. Mir ist es wichtig, dass sie klar sagt was ihr wichtig ist und wir Kompromisse finden. Ich finde es aber grundverkehrt, wenn man plötzlich Dinge einfordert, die im Vorfeld als nicht veränderbar klar formuliert wurden.
Aktuell ist es eher so ich will das so und so - und wenn ich das nicht bekomme, bin ich sauer und unzufrieden und du bist schuld

x 3 #72


Hedwig11
Ich denke, deine Partnerin muss noch sehr viel lernen und ich hoffe, sie erkennt das auch selbst. Das Baby wird sie indirekt dazu zwingen. Auch mit Adhs kann man an sich arbeiten.

Ich habe mit Anfang 30 auch erfahren, dass ich ADS habe. Das mit ihrem schlechten Zeitgefühl kann ich gut nachvollziehen und auch ihre unwillige Reaktion, wenn Zeiten und Pläne plötzlich verändert werden. Das geht mir immer wieder auch so. Ich bin zum Beispiel meistens überpünktlich, weil ich Zeit so schlecht einschätzen kann. Ich versuche, gelassener zu werden, wenn sich Pläne ändern etc. Das gelingt natürlich in Situationen, wo grosser Stress herrscht nicht immer, aber wie gesagt, man kann daran arbeiten.

Wenn man einen guten Therapeuten findet, lohnt es sich, gezielt solche Dinge anzugehen - auch das Thema Geduld, Überreizung etc. Medikamente nehmen einem diese Arbeit an sich selbst nicht ab. Ich erkenne mich in vielem wieder, was du da über sie schreibst.

Ich kann euch nur die Daumen drücken, dass es ein pflegeleichtes Baby wird und ihr gut alle zusammenfindet.

x 2 #73


A
Zitat von Fenjal:
Immer wieder derselbe Fehler, ungünstige Voraussetzungen für eine SS, trotzdem legt man es darauf an.

a) wer hat es darauf angelegt? Das ist eine Unterstellung von dir (mal wieder). Menschen machen Fehler - auch du Fenjal, auch du.

Und b) das Kind ist im Bauch, das wieder mal durchzukauen und wie verantwortungslos das (deiner Meinung ist) ist, ist eine schlichte Themaverfehlung.

Mögest und du und die, die deiner Meinung sind, das immer wieder durchkauen: Jetzt geht es um Pragmatismus und nicht um die Heulerei oder - in eurem Fall - elendige Bewertung von Dingen, die in der Vergangenheit liegen.

x 4 #74


A
Zitat von AndiY:
Ich war da tatsächlich unvorsichtig.

Du bist ein Mensch. Du machst Fehler, wie WIR ALLE HIER!

Ich bin ja, Eso der ich bin, bin ich der Meinung keine Seele inkarniert hier umsonst. Das sollte wohl so sein.

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