Zitat von Flower1:@AndiY Hallo, ich vermute sehr stark, dass deine Freundin eifersüchtig auf deine Kinder ist. Sie fühlt sich nicht als die Nummer 1 an deiner Seite, wenn die Kinder bei dir sind. Ich denke dies liegt daran, dass sie selbst noch keine Mutter ist. Ich habe dieses Gefühl selber mal empfunden und hab mich dafür echt ...
Danke für deinen Beitrag. Ich sehe das auch so, würde mich aber nie trauen das gegenüber ihr so zu sagen...
Zitat von Hedwig11:Du hast zugelassen, dass sie ihre Wohnung kündigt und willst jetzt einen Rückzieher machen? Die schwangere Frau quasi obdachlos stehen lassen? Ich kann die Frau verstehen. Ich würde von dir auch erwarten, dass du sie jetzt erstmal priorisierst. Sie ist schwanger und du lässt sie alles alleine in ihrer Wohnung ...
So wie du es schreibst klingt es natürlich verantwortungslos von mir. Ich hatte das aber von Anfang an so kommuniziert - Ich kann mich nicht wie in einer normalen Beziehung so einbringen wie man es in der Bilderbuch - 2 Eltern, ein Kind - Familie erwarten würde. Es kollidiert mit Arbeitszeiten, Umgangszeiten, Alltag, Kinderbetreuung. Sie hatte das am Anfang auch gar nicht eingefordert. In den kinderfreien Wochen bin ich natürlich für sie da, trotzdem merke ich eine kommende Distanz. In den Kinderwochen erwarte ich tatsächlich, dass sie einfach auch hier bei mit mit den Kindern ist. Die Kinder sind ja irgendwann im Bett. Sie kann hier schlafen. Ich habe eher das Gefühl sie entzieht sich.
Und dann beschwert sie sich, dass sie nicht mit einbezogen wird.
Sie gibt mir zu verstehen es liegt an dem anstehenden Umzug, Papierkram, Termine (Arzt, Hebamme, Klinik, usw.) und dass es auch für sie viele Aufgaben sind. Durch die Schwangerschaft fühlt sie sich schwach und energielos.
Zitat von HeavyDreamy:Ja, das wäre dann doch etwas entspannter. Hab ich echt voll gar nicht mehr im Blickfeld gehabt. Trotzdem hab ich das Gefühl, dass beide, als TE und sie, unsicher sind, den Schritt mit zusammenziehen zu wagen. Bin gespannt, was der TE noch berichten wird.
Genau, im Wechselmodell haben wir dann ja 7 Tage für uns zu Dritt, wo ich gar kein Problem im Zusammenleben sehe.
Was schwierig ist - Wenn wir was zusammen mit den Kindern bereden habe ich aufgrund der Vorkommnisse mittlerweile echt Angst offen zu reden. Oder eigene Wünsche zu haben. Ich habe Angst, dass wenn ich das Falsche sage oder sie eine Ausgrenzung interpretiert (z.B. Zeit zu Dritt), gibt es im Nachhinein Streit.
Zitat von aequum:@AndiY Für mich ist deine Situation wie folgt zu erklären. Innerhalb von inzwischen zwei Jahren hast du und auch deine Freundin es versäumt, deine Kinder in eure Beziehung einzubringen. Ist es dir wirklich nie in den Sinn gekommen, dass deine Kinder langsam und behutsam an die neue Realität deines Lebens ...
Das versuche ich, wie oben beschrieben. Ich sehe von ihr da aktuell nur wenig Interesse. Ich habe auch das Gefühl, dass sie sich in den Besuchsphasen mit den Kindern hier grade nicht wohl fühlt. Ich denke es liegt daran, dass ich da nur wenig Zeit für sie habe. Ja, es ist tatsächlich so, dass wir im Alltag, nach der Schule, Kita, Job Abends vielleicht 3-4 Stunden zusammen haben. Mit Spielen, Hausaufgaben, Abendessen, Abendprogramm usw. Da bleibt wenig bis garkeine Paarzeit. Und Abends fährt sie dann heim. Ich sehe sie hier ebenfalls in der Verantwortung mitzumachen und sich aktiv Zeit zu nehmen oder aktiv danach zu fragen.