Zitat von AndiY: Sie hat das als Zurückweisung und Kränkung empfunden und gemeint, dass wir mit dem gemeinsamen Baby auch gemeinsame Regeln brauchen und dass sie, wenn sie hier wohnt, ein paar Standards einführen möchte, die ihr wichtig sind. Ohne die Schwangerschaft wäre das Zusammenziehen auch kein Thema.
Zitat von AndiY: Wir saßen mit den Kindern Abendbrottisch und haben zusammen überlegt wie ein Zusammenleben funktionieren kann und was sich jeder wünscht. Die Kinder fragten, ob wir dann – wenn sie hier wohnt – auch noch Zeit zu Dritt haben, was ich aus dem Affekt bejahte.
Zitat von AndiY: Sie war da recht ruhig. Im Nachgang hatten wir (ohne die Kinder) einen langen Streit darüber, dass ich sie nicht ausquartieren kann wie es mir gefällt, sie sich, wenn sie hier wohnt, nicht verstecken kann und das Baby ja auch Priorität haben muss.
Das Baby ist das kleinste Wesen von euch Allen.
Sowas können auch größere Halbgeschwister lernen.
Zitat von AndiY: Meine Kinder sagen mir ebenfalls, dass ich mich in ihrer Gegenwart anders verhalte - ich werte das aber als Trick der Kinder, damit meine Partnerin nicht so oft kommt. Sie wollen mich für sich allein.
Scheint geklappt zu haben.
Zitat von AndiY: Ich fühle mich hingegen so, dass ich mehr für sie da sein müsste. Mehr Zeit für sie als schwangere Frau, mehr Zeit für gemeinsame Babyentscheidungen, für das packen ihrer Sachen bei sich zuhause, usw.
Ja, solltest du.
Zitat von AndiY: Ihre Wohnung ist gekündigt und es ist geplant, dass sie in 3 Wochen hier einzieht.
Dann hat sie 3 Wochen Zeit, das zu ändern.
Ich wünsche ihr, dass es klappt und sie sich und ihrem Kind ein gutes Leben aufbaut.
Und meist können Menschen mit Adhs sowas sehr gut - in extremen Situationen laufen die zur Höchstform auf.
Du wirst - so vermute ich - aufgrund deiner Ängste bezüglich deiner Exfrau und deiner Kinder immer Ani und dein drittes Kind hintenan stellen.
So sollte kein Kind aufwachsen.
Zitat von AndiY: Ich denke ihr den Vorschlag zu unterbreiten nicht mit einzuziehen, sondern getrennte Wohnungen zu behalten, wird sie als massive Zurückweisung empfinden. Und es ist auch kein gutes Konzept für ein Baby.
Tja.
Zitat von AndiY: Ich möchte halt Rücksicht auf die Kinder nehmen und natürlich nicht, dass sie irgendwann mal sagen "bei Papa gefällt es uns nicht mehr, er hat keine Zeit mehr für uns, es verändert sich alles, Papa hat uns nicht mehr lieb" und sie sich dann hier nicht mehr wohl fühlen oder gar nich
...
Zitat von AndiY: Bezüglich der Kinder möchte ich vorausschicken, Dass ich für die kleine quasi die Bezugsperson bin und sie würde eigentlich gerne noch viel öfter bei mir sein. Die Große liegt im Neuro diversen Spektrum (ADHS und Autismus Symptome) und braucht im Alltag Stabilität, Sicherheit, emotionale Nähe.
Es gäbe Lösungen wenn du danach suchen würdest.
Und auch dein drittes Kind "sehen" würdest und nicht nur die Belastungen, die es deiner Meinung nach mit sich bringt.
Zitat von AndiY: Innerlich glaube ich aber, dass sie es als Chance sieht den Kindern unterschwellig zu vermitteln, dass Papa jetzt eine neue Familie hat und dass "die Neue" halt Veränderungen mit sich bringt.
Hast du Angst?
Zitat von AndiY: Ich habe mich auch nicht beschwert, dass sie mir nicht beim Möbelaufbauen hilft, das stört mich gar nicht
Sie ist schwanger...
Zitat von AndiY: Und es spricht nichts dagegen zu Dritt einen Ausflug zu machen oder geplant zu Dritt zuhause zu sein, wenn die Partnerin ihrem Hobby nachgeht, zur Familie oder Freuden fährt usw
Das wird mit dem Baby aber nicht immer so klappen wie geplant.
Zitat von AndiY: Ich denke auch, dass meine Große Probleme damit hätte, wenn das Baby schreit und niemand aus der Situation raus kann.
Das ist für mich der Schlüsselsatz.
Zitat von AndiY: Ani ist eine selbstständige Frau, hat sich die Schwangerschaft selbst ausgesucht, kann eigene Entscheidungen treffen - Sie ist nicht abhängig von mir. Punkt.
Zitat von AndiY: Die Termine sind an Tagen oder Uhrzeiten, die ich diese nicht wahrnehmen kann. Zum Teil erfahre ich erst später, dass sie stattgefunden haben. Ich werde auch nicht gefragt oder gebeten mitzukommen. Sie besorgt sich Sachen für das Baby im Alleingang (Kinderwagen, Autoschale, Babybett) und fragt weder ob es mir gefällt noch was ich darüber denke.
Selbständig und trifft eigene Entscheidungen.
Ich find sie gut.
Macht ihr Ding und kümmert sich um ihr Baby.
Zitat von AndiY: Bei den anderen beiden Schwangerschaften war ich 100% involviert und habe meine Wünsche einbringen können und dürfen. Hier irgendwie gar nicht, ich komme aber auch nicht wirklich ran.
Bei den anderen Schwangerschaften haben du und deine Exfrau zusammen gelebt.
Zitat von AndiY: Er hat meine Mutter nie für ihren Erziehungsstil kritisiert, obwohl meine Schwester dann ganz anders erzogen wurde.
Sollte das so passieren wird es wohl spannend.
Wenn die älteren Kinder den anderen Erziehungsstil sehen.
Zitat von AndiY: Ich sehe den Stressfaktor in der Anwesenheit der Babymutter mit meinen 2 Mädels.
Puh....
Zitat von AndiY: ein zusammenziehen wäre ohne Baby kein Thema gewesen
Das wusste sie von Anfang an, das war klar kommuniziert und für sie auch immer okay,
Ja.
Aber jetzt ist sie schwanger trotz deiner sich im Kreis drehenden...
Zitat von AndiY: Plötzlich hieß es „naja, die 3er Zeit kann ich dir leider doch nicht ermöglichen, ich kann mich ja nicht in Luft auflösen“. Ich sehe das anders - man kann seine regelmäßigen Besuche bei Familie, Hobbies, Aktivitäten entsprechend planen. Sie möchte aber ihre Flexibilität nicht aufgeben und sich an keinen starren Tagesablauf halten. Ich finde Planbarkeit und gemeinsame Zeiteinteilung in Familienkonstrukten schon eher wichtig.
Ah ja.
Das Baby soll planbar im Verhalten sein.
Lass sie am besten in Ruhe.
Sie wird das gut machen für sich und ihr Kind ohne sich fragen zu müssen, ob sie jetzt existieren darf, ob es gerade allen Anderen passt.