Mann will keine Kinder mehr, ist aber unfruchtbar und kümmert sich daher gar nicht um Verhütung.
Frau konnte sich bislang mit keinem ihrer Lover ein Kind vorstellen und hat daher noch keine.
Sie verhütet aktuell halbherzig, weil sie eh mit einem sterilen Mann schläft.
Einen konkreten Kinderwunsch hat sie nicht und hat kein Problem damit, dass Mann ausdrücklich kein drittes Kind will.
Frau wird schwanger.
Mann ärgert sich und will eigentlich, dass die Frau abtreibt, SAGT aber nichts.
Frau nimmt die Situation an, will keine Abtreibung und lässt den Mann wissen, dass sie sich ein Kind mit ihm zusammen, aber auch alleinetziehend vorstellen kann.
Und daraus macht ihr eine Frau, die einem unschuldigen Mann ein Kind unterschiebt und sich weigert, sich auskratzen und sterilisieren zu lassen?
Nicht jede Frau ohne Kinderwunsch ist im Fall der Fälle zur Abtreibung bereit.
Nicht jede Frau, die mit einem sterilen Mann schläft und noch keine Kinder hat, muss sich einer Sterilisation unterziehen, um IHM zu beweisen, dass sie SEINEN Wunsch, keine weiteren Kinder zu bekommen, an seiner Statt umsetzt.
So ein bisschen Eigenverantwortung hat jemand, der kein Kind will, dann schon.
Sie soll eine große Bauch OP FÜR IHN machen, obwohl er sicher nicht ihr letzter Liebhaber im Leben sein wird.
Aber dass er Kond. mit Spermizid benutzt, ist zu viel verlangt?
Wie sehr wollt ihr denn noch Andi in Schutz nehmen und Ani SEINE Eigenverantwortung rüberschieben?
Zitat von alleswirdbesser: Du meinst, dass man Opa, Oma, Tanten, Onkels keine Fahrzeiten ab und an zumuten könnte, den Kindern und Andi einen solchen Alltag aber schon?
Ich meine, dass es Andi überhaupt nicht zusteht, über die Fahrtzeiten von dritten Personen bestimmen zu wollen.
Sein "Sollen die doch, weil ich mag nicht"-Lebenskonzept ist reine Egozentrik.
Und das dritte Kind wird damit schon Mal ab Geburt schlechter gestellt als die Töchter.
Zitat von alleswirdbesser: Ich weiß nicht was das mit Entziehen der Aufmerksamkeit zu tun hat,
Er hat sie am Anfang "gelovebombed", weil er das von seiner Ex so noch im System hatte. Er hat selbst geschrieben, dass er sein Verhalten geändert hat, als er gemerkt hat, dass er sich wie bei seiner Ex-Frau verhält. Den Zusammenhang mit den Kindern hast Du da reingedichtet.
Zitat von alleswirdbesser: Und dennoch habe ich den Eingriff bei mir vornehmen lassen, anstatt den Ex zur Vasektomie zu schicken.
Und damit setzt Du den Standard, den jetzt alle Frauen erfüllen sollen?
Insofern sind Andi und Du euch ähnlich. Zum einen soll euer Maßstab für dritte gelten, ohne wenn und aber. Und ihr zieht die Kinder allem anderen vor.
Dann ist aber Schlafen mit einem noch fruchtbaren Partner genauso tabu wie Patchwork mit zusammenziehen. Da bist Du wenigstens konsequent. Andi ist das nicht und wälzt seine Wünsche ständig auf Ani ab. Er nennt es aber, "es ihr freistellen", damit er 0% der Verantwortung (für das Entstehen einer Schwangerschaft oder Anis absehbaren Schwierigkeiten bei ihm vor Ort) übernehmen muss.