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Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

HeavyDreamy
Zitat von Blindfisch:
Ich bin immer noch nicht überzeugt, das Andi überhaupt der biologische Vater ist

Es ist, trotz Vasektomie, immer noch möglich, schwanger zu werden, auch wenn es gering ist, dass es passieren kann.

#706


Lukrethia
Ich lese hier ehrlich gesagt nirgends heraus, dass Andy sich nicht um das Baby kümmern und es außen vor lassen möchte. Ich lese auch nirgends, dass die Familie am besten geteilt sein sollte in Andy/Töchter und Ani/Baby und Ani und das Baby sich permanent nach den Wünschen von Andy und seinen Töchtern richten muss.
Andy und seine Töchter wünschen sich auch mal Zeit zu dritt. Da steht nirgendwo, dass das jeden Tag sein muss oder 4x die Woche. Die Kinder sind doch auch die Hälfte der Zeit gar nicht da, während Ani und das Baby dann immer da sind. Und auch in Nicht-Patchworkfamilien ist es normal, wenn ein Baby da ist, dass mit den großen Kindern dann mal etwas alleine unternommen wird. Ein Baby kann nun mal nicht ins Kino mit. Vielleicht machen Andy und seine Töchter auch mal zu viert etwas mit dem Baby und Ani kann die Füße hochlegen. Aber das sind ungelegte Eier über die man noch nicht redet, denn das Baby ist noch gar nicht da. Das sollte sich eben aus dem Zusammenleben alles ergeben. Stattdessen wird halt vorher schon Drama gemacht nach dem Motto "Ich muss mich dann in Luft auflösen." Nein, das muss man natürlich nicht. Es ist ein legitimer Wunsch, es ist normal - man kann das natürlich als Ablehnung sehen, aber man kann es auch so sehen, dass es für alle eine Umstellung ist und man den Kindern auch einmal die Gewissheit gibt, dass manche Dinge sich NICHT ändern werden. Denn was wäre die Alternative? "Papa, können wir auch weiterhin einmal nur zu dritt etwas unternehmen?" "Nein, das geht dann jetzt leider nicht mehr, wenn das Baby da ist, wir werden dann nur mehr zu fünft sein." Also das ist weltfremd, natürlich sagt man tröstend "aber klar werden wir auch Zeit zu dritt verbringen' - und schon wird wieder gestritten, weil sich jemand übergangen fühlt. Es ist nun mal so, dass natürlich emotional Andy jetzt mehr an seinen Kids hängt als am ungeborenen Baby. Das ist weder komisch noch lieblos, das empfinde ich als normal. Ani ist schwanger und hat natürlich schon einen anderen Bezug zum Baby. Andy wollte das Kind nicht, kann sein, dass sie das spürt, aber auch hier muss man die Alternative bedenken: soll er ihr ins Gesicht sagen, dass er das Baby eigentlich nicht möchte und ihm eine Abtreibung lieber wäre? Das finde ich schon extrem hart, ich verstehe, dass er sie da nicht verletzen wollte. Und er akzeptiert ihren Wunsch, das Baby zu behalten, ja mit allen Konsequenzen und wird für das Kind da sein. Dass sie spürt, dass er mit den Konsequenzen hadert- auch menschlich. Man müsste hier vorsichtig über die eigenen Gefühle sprechen, aber ich stelle mir das sehr schwer vor, wenn jemand sich schnell abgelehnt fühlt.

Auch ist klar, dass derjenige, der umzieht, mehr aufgibt als derjenige, der bleiben kann. Das liegt in der Natur der Sache und das war von Anfang an als nicht verhandelbar eingestuft. Aus nachvollziehbaren Gründen und nicht aus Lust und Laune. Da von einem "Opfer" zu schreiben, finde ich stark übertrieben. Es ist eine Entscheidung und nicht mehr oder weniger. Sie hat sich so entschieden, sie hätte sich auch entscheiden können, in ihrer Stadt zu bleiben. Ich würde auch zu meinem Partner ziehen wollen, wenn ich ein Kind erwarte, weil es den Alltag einfach erleichtert. 30km ist jetzt kein Ding, wenn man jemanden besucht, auch nicht mit Baby.

Ich finde jetzt bei beiden nicht, dass sie sich extrem daneben benehmen, sie kommunizieren aber aneinander vorbei. Kommunikation ist ein Riesending, wenn das nicht klappt, dann ist der Drops gelutscht. Ich glaube, es geht weniger ums nicht zuhören, es geht einfach ums nicht verstehen. Den anderen Standpunkt nicht nachvollziehen können. Was missverstanden kann, wird missverstanden, davon kann man mal ausgehen. Und hier passieren Kränkungen und Missverständnisse am laufenden Band - das hält auf die Dauer doch keiner aus.

x 18 #707


A


Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

x 3


Blindfisch
Zitat von HeavyDreamy:
Es ist, trotz Vasektomie, immer noch möglich, schwanger zu werden, auch wenn es gering ist, dass es passieren kann.

Er hatte keine Vasektomie. Wäre "nicht mehr nötig" gewesen. Allerdings ist diese Aussage schon eine Weile her und von daher wäre ich (meine persönliche Sicht) nach Bekanntwerden der Schwangerschaft zum Arzt gegangen und hätte mich untersuchen lassen.

x 1 #708


HeavyDreamy
Zitat von Blindfisch:
Er hatte keine Vasektomie. Wäre "nicht mehr nötig" gewesen. Allerdings ist diese Aussage schon eine Weile her und von daher wäre ich (meine persönliche Sicht) nach Bekanntwerden der Schwangerschaft zum Arzt gegangen und hätte mich untersuchen lassen.


Und warum unterstellst du jetzt dann der Frau, dass das Kind gar nicht von ihm wäre?
Finde ich auch nicht korrekt.

Und wenn er meint, dass er kein Kind zeugen kann, es aber keine Vasektomie gab, dann is doch klar, dass man sich darauf einfach nicht verlassen sollte, so oder so. Also weder er noch sie.

x 1 #709


HeavyDreamy
Et es, wie et jetzt es

x 1 #710


HeavyDreamy
Zusammenziehen, obwohl Unsicherheit aus bestimmten Gründen, ist immer falsch.

Lieber hat dann jeder sein eigenes Reich und der Umgang mit dem neuen Baby und seinen Kindern wird sich dann schon finden.

x 3 #711


Winza
@alleswirdbesser

Zitat von alleswirdbesser:
Andi der einzige Mann,


Zitat von AndiY:
Sie hat sich jedoch - ohne mit mir darüber so richtig zu sprechen - dafür entschieden, zur Not auch ohne meine Unterstützung. Sie ist 34 und meint es ist wahrscheinlich ihre einzige Chance auf ein eigenes Kind und ich sei der erste Partner in ihrem Leben mit dem sie sich das vorstellen kann.


Also der erste.

Und zur Not macht sie es auch alleine. Zieht sich jetzt zurück weil sie sich das Hin und Her nicht mehr antun will.

x 3 #712


B
Zitat von HeavyDreamy:
Und wenn er meint, dass er kein Kind zeugen kann, es aber keine Vasektomie gab, dann is doch klar, dass man sich darauf einfach nicht verlassen sollte, so oder so. Also weder er noch sie.

Genau in einem solchen Fall macht der Vaterschaftstest doch Sinn. Die gesamten Umstände laden dazu ein.
Einige Indizien sind merkwürdig. Sie ist 34 und meint es ist wahrscheinlich ihre einzige Chance auf ein eigenes Kind und @AndiY sei der erste Partner in ihrem Leben mit dem sie sich das vorstellen kann. Parallel dazu geht sie auf Distanz, sobald sie schwanger ist.
Zitat:
Zitat von AndiY: Sie selbst macht kaum Vorschläge für gemeinsame Aktivitäten und kommt dann eher mal auf mein Fragen oder Planen zu mir. Kein „hey, was machst du grade, ich hab Lust dich besuchen zu kommen“ oder so. Zuletzt haben wir uns sogar in den kinderfreien Wochen zum Teil nicht gesehen, weil sie einem Gespräch über „wer kommt zu wem und was machen wir zusammen“ aus dem Weg gegangen ist und selbst es nicht zu Sprache gebracht hat. So kam es, dass jeder für sich zuhause saß und sein Zeug erledigt hat.

Hm, als zahlender Vater des Kindes gern, als Partner irgendwie nicht so wirklich gefragt. In das von @AndiY erwähnte große Haus, in dem alle ihre Freiräume hätten, will sie nicht einziehen, überhaupt, alles doof.

Jeder hat sein eigenes Leben. Nach zwei Jahren keiner Schnittmenge, noch nicht einmal Bekanntschaften. Das kann viele Gründe haben. Dazu die vage Aussage des Urologen, es solle sich keine Sorgen machen. Jeder einzelne Punkt für sich, nicht so wirklich überzeugend. Eine Ansammlung an schrägen Fakten, die mir keine Sicherheit geben würden. Hier stehen finanzielle Verpflichtungen für mindestens 2 Jahrzehnte im Raum. Ich finde es unter diesen Umständen legitim, genau hinschauen zu wollen.

x 3 #713


tauris
Lieber AndiY,

Analytisch wurde Deine Situation glaube ich genug aufgedröselt- daher lasse ich das und berichte aus der Praxis.

Wir sind auch zusammengezogen - Patchwork - jeder hatte zwei Kinder.

Problem das ich mit der Wohnsituation sehe: wenn sie zu Dir zieht - wird es immer Dein Zuhause bleiben- das wirkt sich auf das Gefühl der Verantwortlichkeit aus. Beispiel : Du hast diese Wohnung eingerichtet- entschieden welche Möbel und wo diese platziert werden- du hast entschieden wie die Butterdose aussieht und wie die Leuchten in der Wohnung verteilt sind ( was ja erstmal normal ist) jetzt zieht sie in dieses fertige Konstrukt- es muss also irgendwie auch zu ihrem zu Hause werden- sonst bleibt sie der ewige Gast ( was sich auch im verhalten auswirkt). Wo ist ihr Platz? Um es zu einer gemeinsamen Wohnung zu machen müsstet ihr gemeinsam Neu planen. Welche Möbel von wem behalten wir- was kann soll muss sich wie verändern damit sie sich dort ZUHAUSE fühlt. Das hat ehrlicherweise bei uns nicht funktioniert und wir sind dann in eine neue Wohnung zusammengezogen - die dann wirklich auch UNSERE Wohnung war.

Familienleben
Hätte hätte Fahradkette- an dem Punkt gebe ich allen Recht- Integration in das Leben des jeweiligen anderen hätte vorher passieren müssen- weil nun kommt: sie muss ihre Rolle finden - denn sie ist noch nicht als Stiefmutter gesettelt, das Baby wird einen Platz ( der sehr Zeitintensiv ist) brauchen in dieser Konstellation- einen Platz bei dem auch Deine Kinder zurückstecken müssen - wäre bei einem leiblichen Geschwisterkind nicht anders- eure Partnerschaft verändert sich den ihr werdet Eltern. Läßt sich jetzt nicht mehr ändern. Im Umfeld und auch bei uns hat gut funktioniert: wir sind eine Familie! Wir als Patchworkpaar sind wenn die Kinder da sind gleichberechtigte Erziehungspersonen ( das birgt viel Konfliktpotential ja- und viel Abstimmung über Erziehung) bei uns als Familie gelten diese und jene Regeln - Punkt! Und das hat funktioniert ! Beispiel: seine Kinder waren es gewöhnt das jeder irgendwann isst und bei gemeinsamen Mahlzeiten wurde der Tisch verlassen wenn man fertig war, abgeräumt haben die Eltern. Das ging für mich nicht- dahinter steht aber auch ein Wert ( welche Werte sind ihr in Familie wichtig?) Wir haben gelebt: gemeinsame Mahlzeiten haben einen hohen Stellenwert, Eltern sind keine Angestellte- der Tisch wird gemeinsam gedeckt und abgeräumt. Als sie kleiner waren wurde Aufgestanden wenn alle Kinder fertig waren - später in zweierteams. Wir hatten wirklich viele Aushandlungsprozesse über diese Erziehungsfragen- aber vor den Kindern waren wir eine EINHEIT!

Paar
Wir haben gegenüber den Kindern von Anfang an klar und damals Kindgerecht vertreten ( Einheit) das auch Eltern das Recht darauf haben glücklich zu sein- das ein glückliches Elternteil ein besserer Vater/Mutter ist. Wir haben auch mal vor den Kindern gestritten ( keine Erziehungsfragen) hatten aber untereinander die Vereinbarung ( Einheit) das wir uns vor den Kindern wieder versöhnen. Wir hatten als Paar Rituale die unsere Kinder ( sind alle Erwachsen) nun für ihre eigenen Partnerschaften übernommen haben. Bei uns gab es ELTERNZEIT - Zeit die wir für uns genutzt haben ( kuscheln etc.) und das den Kindern so kommuniziert haben.
Andererseits durften die Kinder wenn was war zu uns ins Bett und früh zum Kuscheln sowieso! Kinder waren damals (6,7,8,9) Wir haben gemeinsam überlegt wer mit den jeweiligen Stiefkindern was übernehmen kann um die Bindung zu stärken!

Ich gehe mit den meisten hier mit- es ist problematisch das sie bisher kein Kind hat- die priorisierende Denkweise auf die Kinder bezogen kann so schlecht nachempfunden werden- aber- das ist ja bald vorbei.

Baby
Hier fehlt mir völlig deine Begeisterung und Deine Vorfreude- würde ich das als werdende Mutter so spüren- ich würde mich aus Angst vor Verletzungen auch distanzieren!
Du warst genauso an der Entstehung beteiligt und ob Dir das jetzt in den Kram passt oder nicht ist irrelevant- da ist ein kleines Wesen unterwegs das genau die selbe Begeisterung, Liebe, Vorfreude und Fürsorge verdient hat wie Deine anderen Kinder!
Die werdende Mutter ( deren ERSTE Schwangerschaft es ist hat dasselbe verdient!) und da müssen Geschwister zurückstecken- das müssten Sie in anderen Familienkonstellationen auch! Eine wohlwollende, motivierende, freudige Vorbereitung darauf nochmal ein Geschwisterchen zu bekommen- ist Deine/ Eure Aufgabe! Das ist entscheidend für die spätere Bindung zwischen den Geschwistern- entscheidend dafür ob sie das Baby als Eindringling sehen oder als Bereicherung - den Grundstein dafür legt IHR- JETZT!
Planen mit den Kindern eine Babyparty, lass Sie Spielzeug/Kleidung aussuchen- Ultraschallbilder anschauen - schüre ihren Stolz bald große Schwester oder Bruder zu sein! Das lässt Euch als Familie auch zusammenwachsen!

Für uns hat Erziehung vorallem mit Vorleben zu tun- wir haben Werte vorgelebt und staunen nun wie viel die Kids übernommen haben!

x 18 #714


AjnosXX
Zitat von Nalf:
Und daraus macht ihr eine Frau, die einem unschuldigen Mann ein Kind unterschiebt und sich weigert, sich auskratzen und sterilisieren zu lassen?

Ich würde es nicht so sehen, Ani zeigt sich zu wenig Kompromiss bereit gegenüber seinen Kindern. Die Kinder sind sowieso nur 1oder 2 Wochen im Monat da. Da mal ein Ausflug oder Wachende mit seine Kinder auswärts zu verbringe würde gehen. Wenn sie Hilfe mit den Baby braucht könnte sie zur Mutter fahren und sich mit Freunden treffen. Mit seinen Kinder auch alleine Zeit verbringen Basteln oder Shoppen. Da kann sich dann der Vater um das Baby kümmern. Wenn seine Kinder nicht da sind, gehört die ganze aufmerksam, der Freundin und dem Baby. Da sind Treff mit Familie und Freunden gut möglich für sie. Inwiefern dadurch das Baby gestöbert wird sehe ich jetzt nicht. Natürlich muss man die eigene Kinder an das Baby gewöhne. Die könnten auch nach Eingewöhnung mal mit dem neuen Geschwister spazieren gehen, gerade Schreikinder, werden dadurch ruhig.

x 1 #715


tauris
Nachtrag; wir haben uns immer gegenseitig in der Beziehung zu unseren Kindern unterstützt ( das ist auch ein großer Gewinn für die Partnerschaft- wenn ein Kind ein Problem hat und dein Partner kommt und fragt dich um Rat) Jeder von uns hat geschaut das der jeweilig andere exklusive Zeit mit seinen Kindern hat! Das ist schwankend- als die Kinder sich/ uns als Familie gesehen haben ( ging schneller als gedacht das sie vor Freunden ganz selbstverständlich sagten wir haben drei Geschwister) gab es von Seiten der Kinder keinen großen Bedarf nach exklusiver Zeit mit nur einem von uns - sondern es gab eher den Bedarf nach gemeinsamen Unternehmungen und gemeinsamer Zeit. Alle waren stets darauf bedacht mit uns in den Urlaub zu fahren - bis weit in ihre Zwanziger - da mussten wir dann mal sagen wir würden jetzt mal allein fahren. In der Pubertät war ich für die Mädels eher der Ansprechpartner und ich war auch die Person mit der seine Tochter ihren ersten BH gekauft hat ( das hat mich sehr gefreut) als es mit seinem Sohn mal schwierig war hab ich Unternehmungen für die beiden allein organisiert und andersherum. Als mein Sohn und ich in der Pubertät echt Stress hatten ist er zu ihm und hat versucht meine Sichtweise zu erklären. Das braucht aber vorarbeit. Ein großes Plus ist bei uns allerdings das zu den jeweiligen Expartnern ein freundschaftliches Verhältnis besteht ( da muss man manchmal über Dinge hinwegsehen) und wir nach wie vor alle möglichen Feste gemeinsam begehen ( mit Expartnern und deren neuen Partnern, Schwiegereltern und Exschwiegereltern etc. ) unsere Kinder haben dadurch viele Ansprechpartner gewonnen und wir hatten als die Kinder kleiner waren ein gutes Unterstützungssystem.

Grundsätzlich würde ich absolut dazu raten zusammenzuziehen! Allerdings wirklich gut geplant! Ihr müsst als Familie zusammenwachsen und jeder Tag an dem ihr das nicht tut ist ein verlorener Tag ( vorallem bevor das Baby da ist) !

Die Frage ist eher : wollt ihr eine Familie sein? Welche Werte verknüpft ihr selbst mit Familie und welche Werte wollt ihr weitergeben.

x 7 #716


AjnosXX
Zitat von HeavyDreamy:
Es ist, trotz Vasektomie, immer noch möglich, schwanger zu werden, auch wenn es gering ist, dass es passieren kann.

Nur am Anfang währen einer gewisses Zeit. Das wir von einen Labor überprüft, jedenfalls so kenne ich es.

#717


B
Erst einmal danke für den Praxisbericht. Offensichtlich habt ihr eure Chance maximal genutzt. Win^viel.
@AndiY
Vielen Dank für die letzten Artikel und einlassungen. Das ist in Anbetracht der manchmal giftigen Kommentare sehr mutig.
Für mich ergibt sich dadurch ein kompletteres Bild und ich kann Deine Reaktionen besser einordnen.
Auch ich denke dass es gut und richtig ist, sich abgrenzen zu können. Das ganze soll aber nicht ins Gegenteil gehen. Natürlich braucht es deinerseits da Erfahrung um da den Spagat hin zu bekommen.
Es ist bei euch beiden echt nicht leicht, da man halt mehr trennendes als Verbundenheit liest.
Aber ich würde immer noch vorschlagen, euch einen Vermittler zu suchen

x 3 #718


N
@tauris, meine Kinder sind noch nicht groß und in unserem Patchwork habe ich ein Kind mitgebracht und mit meinem kinderlosen Partner noch eins bekommen. Aber die Werteabsprachen und das bewusste und bemühte Zusammenwachsen haben wir fast deckungsgleich zu euch unternommen. Mit dem Unterschied, dass ich mehr Verantwortung hatte, diese Prozesse anzustoßen und meinem Partner bei mehr "Fehlern" den Rücken zu decken, weil ich ja schon die Erfahrung hatte und mein Kind besser kannte. Das Ziel war aber immer Gleichberechtigung. Bei uns ergänzt durch erweiterte Familie und Babysitter, die zu Bezugspersonen wurden, deren Meinung und Input aber genauso gefragt war und ist und deren Interessen auch berücksichtigt werden.

Im Leben wäre mir nicht in den Sinn gekommen, irgendwem bei uns ein "Vertrau mir mal, dass meine Entscheidungen über Deinen Kopf hinweg, für uns alle das Beste sind, selbst wenn sie Dich verletzen, weil ich ja stets beste Absichten habe" um die Ohren zu pfeffern.
Das widerspricht doch völlig dem Gedanken einer Familie mit zwei Erwachsenen und degradiert das Bonuselternteil zum vierten Kind oder einem Babysitter, der einem im Grunde egal ist.

Und keines meiner Kinder hat jemals den Satz "Du hast mir nichts zu sagen, Du bist nicht mein XYZ" fallen lassen. Bei uns hat jeder was zu melden, egal wie groß oder klein, ob blutsverwandt oder nicht.

Autorität bedeutet nicht Angst oder Zwang, sondern die Fähigkeit, eine Person zu lenken und Einfluss auf ihr Verhalten zu nehmen. Und das haben bei uns die Großen über die Kleinen und die Aufgeschlauten gegenüber den Unwissenden.
Aber Andi will ja gar nicht, dass seine (jetzt Ex-)Freundin seine Kinder mieterzieht oder ihr Verhalten lenkt. Sie soll mit ihnen Spielen und sie zu Aktivitäten bringen, aber dabei keine Regeln aufstellen. Auch beim Baby träumt er davon, es lieber stressfreier allein zu erziehen, statt mit Ani zusammen.
Unsere Patchworkmodelle lehnt er also für sich kategorisch ab.

@Blindfisch und @Brightness2
Bei Laboren, die Vaterschaftstest durchführen, waren früher nur 10% der Verdachtsfälle wirklich begründet. Die deutsche Knochenmarkspenderdatei hat in einer neueren Untersuchung nur 0.93% von Vätern gefunden, deren angeblich biologischen Kinder nicht von ihnen stammten.
Also tut doch bitte nicht so, als würden Horden von Frauen ungeschützten 6 mit mehreren Männern gleichzeitig haben, davon schwanger werden und dann häufig dem falschen Vater das Kind unterjubeln. Also ob Andi jetzt der Großverdiener wäre, bei dem sich Samenraub oder Kuckuckskind lohnen könnte. 🙄

Zitat von Lukrethia:
Papa, können wir auch weiterhin einmal nur zu dritt etwas unternehmen

Normale Antwort: Ja klar!
Nicht normale Reaktion: Ich hab im "Affekt" ja gesagt und dann Ani gebeten, ihre Termine außer Haus vorab auf meine Bedürfnisse anzupassen, damit ich mein Versprechen gegenüber den Töchtern auch halten kann.

Zitat von alleswirdbesser:
Was Ani da tut, ist bewusst alle drei ausschließen, warum bleibt hier die Kritik aus?

Weil es ihre Reaktion auf ihn ist.
Er hat doch gar nicht angeregt, mit ihr zusammen die Babyausstattung zu kaufen, zelebriert sein drittes Kind nicht von sich aus, sondern erwartet, dass sie die Termine so legt, dass es auch für ihn passt. Er wollte von ihr gefragt werden und Mitspracherecht haben.
Genau wie beim Namen: Die ist im vierten Monat und teilt ihm jetzt schon mit, dass sie den Namen allein aussucht? Warum wohl? Weil sie in seiner Wohnung und in seinem Leben und bei seinen Töchtern kein Mitspracherecht hat. Das entscheidet er zum Besten aller. Sie sagt ihm dutzende Male, dass sie das nicht gut findet. Er wischt es weg. Und dann sagt sie ihm, dass er dann eben beim Baby kein Mitspracherecht hat. Klassische Retourkutsche. Nicht besonders clever und deeskalierend. Aber vorher hat er ihr ja nicht zugehört. Ihn stört sein eigenes Verhalten erst und genau dann, wenn sie es ihm spiegelt.

Zitat von Lukrethia:
Vielleicht machen Andy und seine Töchter auch mal zu viert etwas mit dem Baby und Ani kann die Füße hochlegen.

Schreibt er aber nirgends, dass er das z.B. als Ausgleich für Anis Entgegenkommen angeboten hat. Er hatte drei unverrückbare Punkte. Das Baby spielte bei allen 3 Punkten keine Rolle. Und auch Anis Interessen waren weder berücksichtigt, noch als Punkt 4-6 dazu gekommen. Wie nennt man einen Partner, der nur die eigenen Themen sieht und da Entgegenkommen fordert, ohne die Themen des anderen zu berücksichtigen oder für gleich wichtig zu halten?

x 13 #719


B
@Nalf Weniger polemisch eher faktenbasiert schaut es so aus:

Zitat:
Schätzungen zufolge werden jährlich mehrere zehntausend Vaterschaftstests durchgeführt1. Die Gründe dafür sind vielfältig:
Vermutlich kommen in Deutschland jährlich etwa 8000 Kinder zur Welt, die nicht vom offiziell registrierten Vater stammen2,3.
Bis zu 25 000 Männer werden Vater, ohne dass sie davon wissen4.

Scheint sich ja immerhin zu lohnen, wenn Zweifel bestehen. Die ich hier, wie bereits mehrfach begründet, sehe.
Quelle: https://www.wissensschau.de/genom/vater...kosten.php
Zitat von Nalf:
Also tut doch bitte nicht so, als würden Horden von Frauen ungeschützten 6 mit mehreren Männern gleichzeitig haben, davon schwanger werden und dann häufig dem falschen Vater das Kind unterjubeln. Also ob Andi jetzt der Großverdiener wäre, bei dem sich Samenraub oder Kuckuckskind lohnen könnte.

Von Horden steht da aber nichts, deine freie Interpretation. Glaube ich auch nicht, habe ich auch nirgendwo geschrieben. Hier gab es eine on-off Beziehung, kaum Schnittmengen, getrennte Leben, getrennte Freundeskreise, getrennte Locations, Rückzuge ins eigene Leben. Irgendwann dann eine Schwangerschaft. Wie du nun auf Großverdiener und Samenraub kommst, ist deine eigene Räuberpistole.

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