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Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

Cagy
Hallo Andy..
Zitat von AndiY:
Im Nachhinein habe ich aktiv darüber viel zu lange hinweggesehen.


Zitat von AndiY:
unsere „Ziele und Grundlage“ zu klären


Zitat von AndiY:
Mache ich Vorschläge, bin ich fordernd, leg ich ihr Worte in den Mund, bin manipulativ und übergriffig. Lasse ich sie kommen, bin ich Desinteressiert und „als ob es mir egal ist und ich die Situation einfach akzeptiere“

Wenn du schon vorher überzeugt bist das es eh nichts bringt....
Deine Grundlage sind deine Regeln bezüglich deiner emotionalen Verfügbarkeit und die klare Ansage das das auch so bleibt.
Sie hat sich deinen Vorstellungen zu fügen oder die Messe ist gesungen. Deine Bereitschaft sie tatsächlich in ein gemeinsames Leben mit deinen Kindern -- als gleichberechtighte Partnerin -- einzubinden tendiert offenbar gegen Null.
Weil du deine Kinder * schützen* musst und nicht willst das deine Kinder *dich nicht mehr lieb haben*, weil deine Partnerin Regeln aufstellen möchte die IHR wichtig wären.
Deine Partnerin meint :
Zitat von AndiY:
„Ich spreche Probleme an und bitte um deine Hilfe, von dir bekomme ich aber nur eine Abwehrreaktion“.

Das siehst du natürlich völlig anders...Ich sehe das nach allem was du hier so schreibst genau wie deine Partnerin.
Ich kann mir gut vorstellen wie sie sich fühlt und sie tut mir sehr leid.

x 9 #736


B
Zitat von AndiY:
Wir treffen uns nachher für ein Gespräch mit dem Ziel unsere „Ziele und Grundlage“ zu klären und einen Plan für die Zukunft zu machen. Ich weiß überhaupt nicht wie ich in das Gespräch reingehen soll.

Ich bin hier ganz bei @DieDirekte
Zitat von DieDirekte:
Ihr braucht (dringend am besten sehr bald) Hilfe von außen durch einen Therapeuten / Moderator / Familienpsychologen.

Zitat von DieDirekte:
Alleine schafft ihr es nicht, eure Anteile (blinden Flecken, Rucksäcke auf beiden Seiten) sind zu groß.

Ihr seid aktuell beide kaum in der Lage, konstruktiv und zielorientiert Pläne zu schmieden. Dazu müsstet ihr auch jeder für sich, konkret formulieren können, was er/sie sich wünscht und aktiv zuhören. Magst du vielleicht in das Gespräch gehen, mit dem Ansatz zu vereinbaren, dass ihr euch wie oben vorgeschlagen, gemeinsam einen Therapeuten/Moderator/ Familienpsychologen sucht, um überhaupt wieder ins Gespräch zu kommen? Wenn ihr jetzt wieder unter euch mit "Zielen und Grundlagen" anfangt, wie konstruktiv kann das sein, bei all der Emotionalität, all den Verletzungen, die im Raum stehen? Ich sehe da allein keine Basis, im Gegenteil, die Fronten werden sich vermutlich verhärten. Wie schaut es aus, wie fühlt sich das an, zu vereinbaren, moderiert miteinander zu kommunizieren? Ihr beide allein, das wird die Gräben eher weiter vertiefen.

Hast du noch Zugriff auf deinen Therapeuten, könntest du versuchen, dich in einem Einzel bisschen zu sortieren, Formulierungshilfen für deine Bedürfnisse zu erhalten?

x 6 #737


A


Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

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C
Zitat von AndiY:
Wir treffen uns nachher für ein Gespräch mit dem Ziel unsere „Ziele und Grundlage“ zu klären und einen Plan für die Zukunft zu machen. Ich weiß überhaupt nicht wie ich in das Gespräch reingehen soll.
Mache ich Vorschläge, bin ich fordernd, leg ich ihr Worte in den Mund, bin manipulativ und übergriffig. Lasse ich sie kommen, bin ich Desinteressiert und „als ob es mir egal ist und ich die Situation einfach akzeptiere“


Wenn du null weißt, wie du mit der Frau umgehen kannst, die bald bei dir einziehen sollte/wollte, nun aber doch nicht, sei doch mal so mutig und sehe den Tatsachen ins Auge. Es passt zwischen euch beiden nicht.

Wenn ihr nicht miteinander reden könnt. Dann lasst es doch. Beende es. Sie ist doch eh nur noch ein Störfaktor für dich. Klärt die Finanzen und geht eurer Wege.

Sich als kinderlieb darstellen wollen, aber die ganze Zeit sich mit einer schwangeren Frau stressen. Das sowas nicht gut für ein Baby ist, weiß jeder.

Aber dir ist dieses Kind jetzt schon so egal, dass du darüber gar nicht nachdenkst.

x 9 #738


alleswirdbesser
@AndiY könntest du dir vorstellen in den kinderfreien Wochen komplett bei Ani zu wohnen, spätestens wenn das Baby da ist und in deinen Kinderwochen kommt Ani zu euch, dann wann sie es möchte (natürlich nach kurzfristiger Absprache, so dass es keinen Stress gibt wegen Termine usw.) und geht wann sie möchte. Zumindest für die erste Zeit. Ihr habt zwar zwei Wohnungen, verbringt aber Maximum an Zeit zusammen, vor allem wenn deine Kinder bei Mama sind. Es ist natürlich teuerer, weil ihr weiterhin zwei Mieten zahlen müsst (da könntest du Ani finanziell unterstützen), zeigt aber vielleicht besser, ob der gemeinsamer Alltag mit einer Wohnung funktionieren würde. Im Nachhinein ist Ani vielleicht froh darüber, wenn sie ihre ungestörten Zeiten in ihrer Wohnung mit dem Baby verbringen kann und die Mädels bei dir wie üblich spielen können, ohne immer darauf zu achten Ani und Baby nicht zu wecken. Das für eine unbestimmte Zeit so probieren und dann weiter schauen.

x 3 #739


alleswirdbesser
Ach so, das setzt natürlich voraus, dass Ani auch Eigeninitiative zeigt und zu euch kommt.

#740


Cagy
@ alleswirdbesser..

...die schwangere Partnerin des TE wünscht sich als gleichberechtigtes Mitglied in einer Gemeinschaft mit ihrem Partner und seinen Kindernzu leben.
Sie fühlt sich ungehört, ungesehen und *hinten an gestellt*, weil der TE seine Kinder nur so erziehen möchte wie er es für richtig und es ihm zuträglich ist.
Deine Vorschläge befeuern allesamt seine Interessen, glaubst du wirklich daß sie ihren Partner (und den Vater ihres Kindes) nur nach Absprache und mit Rücksicht darauf , daß ...
Zitat von alleswirdbesser:
....und die Mädels bei dir wie üblich spielen können, ohne immer darauf zu achten Ani und Baby nicht zu wecken. .....

erleben möchte.

Das hat doch nichts mit gemeinsamen Leben, gemeinsamen Alltag zu tun.

Auch nichts mit ihren Interessen.

x 5 #741


Jane_1
Zitat von Cagy:
Deine Vorschläge befeuern allesamt seine Interessen, glaubst du wirklich daß sie ihren Partner (und den Vater ihres Kindes) nur nach Absprache und mit Rücksicht darauf , daß ...

Aber der Vorschlag ist ein konkreter Vorschlag und er ist lösungsorientiert.

Genauso wie der von @DieDirekte und @Brightness2. Es muss - zügig - eine Mediation o.Ä. her, damit die beiden lernen, besser zu kommunizieren. Um dann - gemeinsam - eine Lösung zu finden.

Wir können hier noch wochen und Monate diskutieren, wer recht hat. Andy und Ani haben aber keine Zeit.

x 7 #742


Winza
@Jane_1

Vorausgesetzt, dass sie noch will.
Wenn ihr wiederholt erklärt wird warum man nichts ändern kann wird sich auch nichts ändern.

x 4 #743


ElGatoRojo
Zitat von Jane_1:
Wir können hier noch wochen und Monate diskutieren, wer recht hat. Andy und Ani haben aber keine Zeit.

In der Tat - Kindergarten kommt erst später. Erst einmal Schwangerschaft, Geburt und Stillphase und da geht es um die Wünsche und Bedingungen der Mutter -- und da muss Andy wohl doch erst mal lernen, sich zurück zu nehmen und seine Töchter sollten das ebenso verinnerlichen, dass sie nicht Nabel der Welt sind.

Wie allerdings ein Mann, der schon zwei Kinder hat, seinen Spermien nun garnichts mehr zutraut ist natürlich ebenso verwunderlich.

x 10 #744


Fenjal
@Jane_1 was es muss 👉 Ani sagt dem Erzeuger tschüss und das zeitnah.
Der te wird es niemals zulassen, dass Ani von seinen Kindern, ja, als Erwachsene steht ihr das zu, in der gemeinsamen Wohnung, Disziplin einfordert, denn offensichtlich mangelt es dort an Respekt und Orientierung.

Die alten Kinder sind Legitimität und das neue Kind ist Komplikation, so und nicht anders sieht dieser Typ das Ganze.
Ani sollte fragen, willst du mich und das Kind.
Kein Drama, kein Betteln, der Te wird nicht verbindlich und dann sollte Ani ihren Entschluss abfeuern, mit sicherem Anschlag, sauber gesetzt.
So würde ich vorgehen, dann die finanzielle/rechtliche Absicherung des Kindes vorantreiben.
Eine Frau kann gerade stehen, die Schultern straffen und abhaken, eine klare Sache, dazu braucht sie keine Therapiestube, denn unverzerrtes und pragmatisches Denken ist weiblich.

x 1 #745


alleswirdbesser
Zitat von Fenjal:
dass Ani von seinen Kindern, ja, als Erwachsene steht ihr das zu, in der gemeinsamen Wohnung, Disziplin einfordert, denn offensichtlich mangelt es dort an Respekt und Orientierung.

Weißt du, dass außer Disziplin, Regeln und Strafen auch noch Liebe, Zuwendung und Fürsorge dazu gehört, was man in einer Familie seinen Kindern schenken soll? Ich lese hier leider nichts davon seitens Ani. Erst wenn das eine vorhanden ist, kann das andere folgen, wenn sie sich nicht zwingend als Fremde sieht, die nur Gehorsam einfordert, aber sonst nichts zurück gibt. Eine Familie sollte keine Militäreinrichtung darstellen, umgekehrt der liebevolle Teil sollte überwiegen.

x 4 #746


alleswirdbesser
Zitat von Cagy:
die schwangere Partnerin des TE wünscht sich als gleichberechtigtes Mitglied in einer Gemeinschaft mit ihrem Partner und seinen Kindernzu leben.

Und was tut sie dafür, vor allem für die Kinder, außer zu erwarten, dass alles nach ihren Regeln läuft? Wie bringt sie sich ein? Ich erinnere mich an die Geschichte mit dem Weihnachtskranz. Sie hatte doch keine Lust mitzubasteln und hat sich beschwert, dass die Kinder die Deko verwendet haben, die sie für das gemeinsame basteln besorgt hat. Ich käme nicht mal auf die Idee das zu tun. Oder Andy vor den Kindern beschimpfen und das als Probleme ansprechen betiteln. Ist es nicht verständlich, dass Andy das ungern als seine Zukunftsperspektive betrachtet?

x 3 #747


Winza

D
Zitat von alleswirdbesser:
Weißt dass außer Disziplin, Regeln und Strafen auch noch Liebe, Zuwendung und Fürsorge dazu gehört, was man in einer Familie seinen Kindern schenken soll?

bleiben wir beim Hände Waschen, ich hätte meinen Kindern den Marsch geblasen, wenn sie nicht nach Eintritt in die Wohnung die Hände gewaschen hätten und vorher alles angetappt hätten, nur ein Beispiel, oder mit den Schuhen durch die Wohnung gewandert wären

x 5 #749


Fenjal
@alleswirdbesser offensichtlich sind Disziplin, Verlässlichkeit, ein Mit - und Füreinander, Ordnung ( Mappe ) nicht wie das tägliche Brot in dieser Familie, Ani würde dort frischen Wind rein bringen, konträr dem Vater, der sich einmal hinterfragen sollte, was er den Kindern durch ständiges Abnicken mit auf ihren Weg gibt,
Kinder brauchen Orientierung, vorgelebt vor allem durch die Eltern, müssen lernen mit einem Nein umzugehen, auch mal zu warten, Geduld zu verinnerlichen, Ordnung halten, Wut und Frust zu kanalisieren..... Vorteil, als Erwachsene brauchen sie keine Therapie

x 1 #750


A


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