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Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

AjnosXX
Zitat von tauris:
Du warst genauso an der Entstehung beteiligt und ob Dir das jetzt in den Kram passt oder nicht ist irrelevant- da ist ein kleines Wesen unterwegs das genau die selbe Begeisterung, Liebe, Vorfreude und Fürsorge verdient hat wie Deine anderen Kinder!

Stimmt schon allerdings, ist in einer Familie eine andere Dynamik wenn noch ein Geschwister kommt, auch wenn ungeplant. Da muss nicht eine Trennung der Kinder verarbeitet werden und eine nicht so willkommen sein der Kinder bei der neuen Ersatzmutter. Zudem hat die Beziehung schon vor der Schwangerschaft nicht gut funktioniert da gab es on/off. Weshalb des jetzt besser werden soll, kann ich mir nicht vorstellen. Im Gegenteil das Baby wird für weiter Reibungspunkte sorgen.
In seine Situation ist es besser getrennt zu wohnen. Das neue Baby in der ersten Zeit vor allem während der Zeit wenn die Kinder nicht da sind, dei ihm oder ihr zu betreuen, die Kinder schrittweise an das neue Baby zu gewöhnen und später wenn das Baby grösser ist es alleine zusammen mit seinen Kinder zu betreuen. Denn ich sehe kein Potenzial als Paar beim Te und der Freundin. Die Frau hat ADHS ist eine weiter Hürde für das zusammen Leben.

#766


A
Zitat von Brightness2:
Ich finde es unter diesen Umständen legitim, genau hinschauen zu wollen.

Ah ja und er wird hingehen und sie danach fragen?! Was meinst du was dann los ist, das traut er sich doch gar nicht.

#767


A


Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

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AjnosXX
Zitat von Tobalf:
Mann zu versuchen, der bereits für 2 andere Kinder unterhaltspflichtig ist (auch wenn sich der Unterhalt im Wechselmodell ja etwas komplizierter zusammensetzt).

Ja wenn man den Thread vorher gelesen hat. Die Mutter der Kinder Verdient mehr als er und hätte ihm Unterhalt zahlen müssen. Zudem wurde er Finanziell vom Haus/Vermögen entschädigt. Da wäre sicher von ihr die Überlegung nicht falsch ihm zum Vater zu machen. Dazu weiss sie er kann gut mit Kindern. Sie sagt ja sie würde das Kind auch ohne ihn haben wollen, tönt jetzt auch nicht sonderlich an einem miteinander interessiert. Ob es so von ihr geplant war weiss man nicht, aber ganz abwegig auch nicht.

#768


D
Zitat von AjnosXX:
Zudem wurde er Finanziell vom Haus/Vermögen entschädigt.

wovon einiges für die Wohnung drauf gegangen ist, wenn man nicht wie in einem Notquartier Leben will

#769


B
Ganz klar- hier sind zu viele schlechte Erfahrungen kombiniert mir wüsten Spekulationen am Start.

x 10 #770


Violettsloth
Zitat von BernhardQXY:
Ganz klar- hier sind zu viele schlechte Erfahrungen kombiniert mir wüsten Spekulationen am Start.

🎯

#771


N
Zitat von AjnosXX:
Die Mutter der Kinder Verdient mehr als er und hätte ihm Unterhalt zahlen müssen. Zudem wurde er Finanziell vom Haus/Vermögen entschädigt

Vermögen oder Grundbesitz spielt für Betreuungs- und Kindesunterhalt keine Rolle.
Wenn seine Ex mehr verdient als er, spricht das nicht für ein außergewöhnlich hohes Gehalt.
Der Unterhalt, den die meisten Väter für ein U6-Kind in Deutschland zahlen (wenn sie zahlen) liegt zwischen 350 und 500 Euro. Jeder Vollzeitkrippenplatz in meiner Umgebung kostet mehr. Aus finanziellen Gründen schwanger zu werden wäre bei einer arbeitsfähigen Frau also kompletter Schwachsinn. Diese Mär des "Gold Digging" über ein untergeschobenes Kind kommt aus der Manosphäre der USA, wo weit höherer Unterhalt gezahlt wird, Kinderbetreuung aber auch deutlich mehr kostet. Nicht jeder Mann ist ein Boris Becker und nicht jede Frau kann Unterhalt in Kalifornien oder New York einklagen.

x 5 #772


Balu85
Zitat von Nalf:
Wären eine Runde Männer, die bei jedem ungeplanten Kind, das dem Mann zu viel ist, gleich zum Vaterschaftstest anregen, Grund genug?

öhm nein...außerdem frage ich mich gerade wie du darauf kommst das diese Tests immer von Männern angefordert werden?
Zitat von Nalf:
Oder ist der Umstand, das Ani lieber zu Hause ist als mit Andi zu streiten, Anlass genug, zu vermuten, dass sie mit einem anderen Mann ebenso ungeschützten 6 hat und dennoch von beiden Männern Andi als idealeren Vater ihres Kindes auswählt?

Und warum du jetzt hier von deiner allgemeingültigen Aussage (9/10 Männern riskieren die Beziehung zur Mutter mit dem Vaterschaftstest) auf die ich mich bezog auf einmal speziell auf den Fall des TE umschwenkst verstehst scheinbar auch nur du. Aber ich vermute mal das der Gedanke das bei den 9/10 Männern die Mutter auch eine Aktie dran haben wird wenn es misstrauen gibt gefällt dir wie immer nicht.
Zitat von Nalf:
Ich denke, dass Vaterschaftstests vor allem dazu dienen, die gefühlt flöten gegangene Kontrolle über das eigene Leben wiederzuerlangen. Ob das Ergebnis dann wirklich dazu beiträgt, können wir ja diskutieren, wenn Andi Ani zur Abgabe von Genmaterial aufgefordert hat.

Aha....und ich dachte das Vaterschaftstests vor allem dazu dienen um herauszufinden wer der Vater ist. Kann ja auch auf Grund von Partnerwechsel einen unglücklichen überschneidungszeitraum bei der Zeugung geben, oder in eher sehr frei gelebten Beziehungen Unklarheiten geben oder oder oder. Gab es hier nicht mal ein Thema wo es dann der Nachbar war?


Aber mal unabhängig...da eine Vasektomie ja schon einmal angedacht war, aber wegen der Aussage des Arztes nicht durchgeführt wurde. Wäre es doch nicht unsinnig dies jetzt nochmals in Auge zu fassen.

x 2 #773


N
Zitat von Balu85:
Aber mal unabhängig...da eine Vasektomie ja schon einmal angedacht war, aber wegen der Aussage des Arztes nicht durchgeführt wurde. Wäre es doch nicht unsinnig dies jetzt nochmals in Auge zu fassen.

Da stimme ich Dir zu.

Zitat von Balu85:
außerdem frage ich mich gerade wie du darauf kommst das diese Tests immer von Männern angefordert werden?

Weil Frauen genauso wie Männer in der Regel ganz genau wissen, wann sie mit welchem Mann im Bett waren.

Mal unterstellt, Ani hätte tatsächlich neben Andi noch mit anderen Männer ungeschützten 6 (wofür es keinerlei(!) Anhaltspunkte gibt), dann wird sie wissen, an welchem Tag sie mit wem geschlafen hat und anhand ihres Ovulationskalenders nachvollziehen können, wer der Vater ist. Sofern Andi nicht Großverdiener oder der herbeiphantasierte zweite Mann kein Mangelfall ist, gibt es kein Incentive, dem falschen Mann die frohe Kunde zu überbringen.

Und da wären wir dann bei der Begründung, warum es überhaupt nichts mit dem Verhalten der Frau oder realen Besorgnissen des Mannes zu tun haben muss, wenn Männer Vaterschaftstests beantragen. Hier wurde aus der leeren Luft eine Hysterie (bzw. Testikerie) ausgelöst, in der sich Männer ganz viele irrationale Gründe einfallen lassen, warum Andi nicht der Vater seiner Kinder sein soll.

Rational betrachtet, müsste er dann schon bei allen 3 Kindern Vaterschaftstests beantragen. Denn seine Ex-Frau hätte ihn genauso betrügen und zwei Kinder unterschieben können wie Ani. Bei beiden gab und gibt es die gleichen Anhaltspunkte für Misstrauen.

Und jetzt warte ich nur noch auf Blindfisch, der den staatlich angeordneten Vaterschaftstest bei Geburt einfordert.

Meine Babysitterin, die im April Abi macht, hat ja schon angekündigt, dass sie definitiv Kinder haben möchte, aber nicht mit einem Mann, sondern nur solo mit anonymer Samenspende und unabhängig von ihrer Liebesbeziehung zu einem Mann. Und wenn ich mir das hier so anschaue, halte ich das für eine kluge Idee, sich diese ganze prä- und postnatale Aufregung zu ersparen.

Für Ani wäre es doch jetzt auch günstiger, wenn sie Andi nie von der Schwangerschaft erzählt und sich einfach getrennt hätte. Das hätte ihr viel Stress erspart.

x 2 #774


E
Zitat von DieDirekte:
@AndiY Ihr braucht (dringend am besten sehr bald) Hilfe von außen durch einen Therapeuten / Moderator / Familienpsychologen. Damit ihr eure gesunde ...

Das hätte ich auch vorgeschlagen, denn ihr habt Potenzial, auch als Paar, nur stellt euch sehr ungünstig hin. Aufgrund von eigenen Themen. Und eure Kommunikation ist echt verbesserungswürdig.

#775


ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
der den staatlich angeordneten Vaterschaftstest bei Geburt einfordert.

Why not? Würde die Regelungen der §§1592 bis 1600 des BGB stark vereinfachen 🤔

.... und schafft Arbeitsplätze in Verwaltung und DNA-Analyse 😇

x 2 #776


N
Zitat von ElGatoRojo:
Why not?

Weil es das Grundprinzip des Statusvaters (Vater ist, wer zum Zeitpunkt der Geburt, mit der Mutter verheiratet war) aufhebt und man dann das gesamte Abstammungs- und Familienrecht umkrempeln müsste.

Kann man machen. Aber dann wäre konsequent, von allen Männern mit deutschen Pass oder Aufenthalt in Deutschland eine DNA-Probe in einer Datenbank zu haben, um bei Geburt abgleichen zu können. Außerdem zahlt bislang der Statusvater über die Ehe die Gestationsarbeit. Die müsste dann beziffert und dem Datenbankvater mit Geburt auch gleich in Rechnung gestellt werden.

Männer, die vom Vaterschaftstest im Kreißsaal träumen, denken in der Regel nur bis zu dem Vater, der dann nicht Vater wird. Bis zu den Persönlichkeitseingriffen bei allen zeugungsfähigen Jugendlichen und Männern und den Folgen für die dann standesamtlich bekannten Väter, denken die Literaten der Manosphäre in der Regel nicht. Und das halte ich schon für ziemlich blauäugig.

Vater Staat wird dafür sorgen, dass sich ein Vater findet. Wenn Männer nicht mehr Statusvater sein wollen, kann man auf Biovater umschwenken. Aber ganz aus der Vaterschaft entlassen wird euch der Staat nicht.

x 2 #777


MissLilly
Zitat von AndiY:
Ich habe mir lange Gedanken gemacht, wieso die Verbindung und Vorfreude zum Baby nicht so da ist.


Das ist auch kein Wunder, denn ein Baby ist weder der Lückenfüller für innerliche Leere, noch kann es als Experiment für den Versuch herhalten, persönliche Stimmungsschwankungen (die das eigene Leben betreffen) besser überwinden oder davon ablenken zu können.

Zitat von AndiY:
Ich glaube ihre Vorfreude ist auch eher verhalten und sie hat Angst vor der ungewissen Zukunft.


Ich persönlich denke eher, dass sie Angst vor der eigenen Verantwortung hat, wenn ich mir dir bisherigen Beiträge zu ihren Reaktionen auf eure Gespräche so durchlese...

#778


ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Aber ganz aus der Vaterschaft entlassen wird euch der Staat nicht.

Wie kommst du darauf, dass zu viele das wollen?

Nicht zu vergessen das Recht des Kindes auf Offenlegung seiner Abstammung. Nicht nur wegen der Frage des Arztes: "Hat es in Ihrer Familie auch schon .... gegeben?", sondern einfach nur, weil man es wissen will - gerade bei Kindern aus Adoption oder gleichgeschlechtlichen Ehen oder verschwiegener Vaterschaft durch Mutter. Gibt da ja einige Möglichkeiten.


Was ist "Gestationsarbeit"? Google kennt das so nicht.

x 2 #779


M
Zitat von Nalf:
Mal unterstellt, Ani hätte tatsächlich neben Andi noch mit anderen Männer ungeschützten 6 (wofür es keinerlei(!) Anhaltspunkte gibt), dann wird sie wissen, an welchem Tag sie mit wem geschlafen hat und anhand ihres Ovulationskalenders nachvollziehen können, wer der Vater ist. Sofern Andi nicht Großverdiener oder der herbeiphantasierte zweite Mann kein Mangelfall ist, gibt es kein Incentive, dem falschen Mann die frohe Kunde zu überbringen.

Das kommt ein bisschen auf die Definition an, was ein Mangelfall sein soll. Dennoch finde ich, wischt Du das zu einfach ab. Dafür kommen Kuckuckskinder leider zu oft vor. ONS mit einem Mann, den man flüchtig kennt. Affäre mit einem vergebenen Mann, der nicht zum Kind stehen würde usw. usf.

Bei der Anzahl in Kuckuckskindern glaube ich kaum, dass es sich nicht um eine Amnesie bei der jeweiligen Dame handelt, sondern eher ein gewisses Kalkül dahintersteckt. Wenn Ani z.B eben eine kurze Affäre mit einem Mann hatte, der vergeben ist, dann ist wohl der "seine Töchter umsorgende Andi" die bessere Wahl. findest Du nicht?

Zitat von Nalf:
Und da wären wir dann bei der Begründung, warum es überhaupt nichts mit dem Verhalten der Frau oder realen Besorgnissen des Mannes zu tun haben muss, wenn Männer Vaterschaftstests beantragen. Hier wurde aus der leeren Luft eine Hysterie (bzw. Testikerie) ausgelöst, in der sich Männer ganz viele irrationale Gründe einfallen lassen, warum Andi nicht der Vater seiner Kinder sein soll.

Ich finde dahingehend die Begründung unvollständig, weil Du die durchaus existierende Realität ausblendest. Auch wenn in diesem einen Fall kein Grund zur Sorge bestehen sollte, und ich unterstelle Ani sicherlich gar nichts, dann gibt es doch zuhauf Fälle, bei denen Zweifel angebracht sind und nach einem Test sogar bestätigen.

Was mich etwas stutzig macht oder an der Stelle von Andi machen würde, wäre die Aussage des Arztes. Andi wollte eine Vasektomie vornehmen und der Arzt meinte, das bringe nichts, denn seine Spermien würden im Kreis schwimmen und daher bestünde keine Gefahr. Dies gepaart mit der Annahme, dass Ani einen unerfüllten Kinderwunsch haben soll/hatte, finde ich darf dazu anregen sich Gedanken zu machen.

Zitat von Nalf:
Rational betrachtet, müsste er dann schon bei allen 3 Kindern Vaterschaftstests beantragen. Denn seine Ex-Frau hätte ihn genauso betrügen und zwei Kinder unterschieben können wie Ani. Bei beiden gab und gibt es die gleichen Anhaltspunkte für Misstrauen.

Nicht ganz. Die Vasektomie wollte er ja erst Jahre nach der Geburt seiner Töchter vornehmen. Zu dem Zeitpunkt, als er zweifacher Vater wurde, wusste er also gar nicht, dass seine Spermien gemütliche Kreisschwimmer sein sollen. Das weiss er noch gar nicht solange. Und wenn dann mit diesem Wissen die Partnerin schwanger wird, dann hat man unweigerlich kurze Zweifel, das hielte ich für menschlich.

Er kann sich natürlich rückblickend die Frage stellen ob eines seiner Kinder von ihm ist, aber die beiden Töchter mit dem jetzigen Kind im Bauch gleichzusetzen (was die Entstehungsgeschichte betrifft) geht meiner Meinung nach nicht.

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