Belladonna24
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Ich überlege, ob ich ihn nachher mal fragen soll, wie er sich das Wochenende vorstellt oder ob ich einfach ganz "taff" sagen soll, ich bin zwei Tage weg und erst am Sonntag wieder da. Da wollten wir mit Kollegen von ihm etwas machen und da wir diesen Termin erst am Sonntag bestätigt haben, gehe ich (naiverweise?!) mal davon aus, dass wir diesen Termin auch (zusammen) wahrnehmen werden.
Zu meiner Tante kann ich eigentlich jederzeit fahren, mit ihr schreibe ich aktuell auch sehr viel. Sie wohnt leider nicht um die Ecke, so dass ich nicht mal eben für einen Abend zu ihr fahren kann.
Das ist generell ein Problem bei uns. Wir wohnen beide aktuell in einer Stadt, in der wir nur Kollegen und Bekannte haben. Seine gute Freunde wohnen alle ca. 1-1,5 Stunden entfernt und wie schon geschrieben habe ich eigentlich gar keine guten Freunde, denen ich mich mit diesem Problem anvertrauen kann.
@LuiseR Ich habe unglaubliche Angst vor einer endgültigen Entscheidung. In den wenigen klaren Momenten ist mir klar, dass das Hin-und Her uns beide komplett zerstört und alle Kräfte raubt. Aber diese Gedanken werden ganz schnell wieder verdrängt.
Natürlich konnte ich nicht mehr schlafen. Ich habe den Haushalt gemacht und mich vom TV berieseln lassen. Ich weiß einfach nicht, wie ich mich verhalten soll. Soll ich gute Laune haben, mit ihm schwimmen gehen und stark sein? Soll ich ihm zeigen, wie schlecht es mir wirklich geht und ihn somit belasten? Soll ich ihn nochmal auf die Chance ansprechen? In meiner irren Gedankenwelt habe ich sogar schon darüber nachgedacht, ob ich versuchen soll ihn zu "verführen" bzw.zu knutschen. Ich finde es selbst irgendwie blöd aber ich habe mir gedacht, vielleicht merkt er so, dass ja doch eine "Gefühlsbasis" für mich vorhanden ist. Ich sage ja, ich drehe durch...
Ich versuche mich gleich aufzuraffen und eine kleine Runde spazieren zu gehen. Heute Nachmittag dann der Termin bei meiner Therapeutin die von dem ganzen Drama noch nichts weiß. Letzte Woche ging es natürlich darum aber da war ja immer "nur" Thema dass er sich unsicher ist usw.
Ich werde euch weiterhin berichten, wie es bei mir/uns weitergeht.
- habe ich über die schlimmsten Depressionphasen gesprochen und dass ich weiß, was er in dieser Zeit geleistet hat. Mir ist vor einiger Zeit klar geworden, dass ich fast zwei Jahre nur auf der Arbeit funktioniert habe und ansonsten eigentlich nur im Bett und auf dem Sofa lag. Er musste viele Termine mit Freunden alleine wahrnehmen, hat mich so oft gebeten mitzukommen aber meine Kraft reichte einfach nicht. Es gab kein soziales Leben.

