Zutat "veliebtverliebt"
Zitat:Sie trifft sich nur ca. 6x im Jahr mit ihrer Affäre.
Affäre bleibt Affäre...
In wie weit beide ihr Auskommen mit "den paar" Treffen hatten - es muss/wird
beiden gereicht
haben. Wenn nicht - Affären-Ende oder "Ausweitung" der Anzahl an Treffen. Oder aber... die geringe
Anzahl an Treffen war gerade das Prickelnde, um immer "gespannt" zu sein auf das, was mit
den jeweiligen Treffen einherging.
In wie weit Nähe Ja/Nein zwischen TE und EM gegeben war...so richtig Aufschluss gibt die
TE darüber nicht. Menschliche Nähe, zwischenmenschliche Nähe, körperliche Nähe, ideelle
Nähe...
...nur die vorhandenen Defizite, die die TE beim AM ausgeglichen hat, können nicht Gegenstand
von Gesprächen zwischen TE und EM gewesen sein. Das kann dann nicht so viel mit DER Nähe
zu tun haben, die die TE vorgibt, zu ihrem EM zu haben.
Selbst ausgemachte Defizite mittels einer Affäre auszugleichen, egal was Gegenstand der
Affäre war, zeigt doch ein Missverhältnis zwischen der TE und ihrem EM auf. Und dieses
Missverhältnis kann nur von der TE ausgehend sein.
Wie viele EP eine Fassade ihrer Ehe nach außen hin zeigen....darüber muss nicht spekuliert
werden. Es ist oft zu hören: "Bei anderen EP ist die Fassade doch so offensichtlich! Wir reden
zumindest noch miteinander!", um die eigene Fassade zu kaschieren.
Es wird sicher sehr viel vorgegaukelt, um "heile Ehe" zu demonstrieren. Aber ist es nicht auch
so, dass EP einander Erfüllungsgehilfen sind? Der Mann will "pünktlich etwas zu essen" haben,
Socken gestopft, Hemd gebügelt, Unterwäsche zurechtgelegt haben! Die Frau... sie möchte
ausgeführt werden, verreisen, ZEIGEN, wie heil und "funktionierend" die Ehe der beiden ist!
Und was war/ist da bei der TE und ihrem EM anders, auch wenn sie noch miteinander schlafen.
Die TE gaukelt nicht nur nach außen Fassade vor...sondern auch ihrem EM...
Zitat "verliebtverliebt"
Zitat:Sie will unbedingt abundzu von verbotenen Früchten naschen und hat die Entscheidung getroffen, es zu tun. Sie kann es, weil sie es will.
Fassade ihrer eigenen Ehe aufrecht erhalten...sogar ihrem EM gegenüber?
Zitat "verliebtverliebt"
Zitat:(Für mich stellt sich die Frage, wie es der Affärenmann schafft, bei so relativ seltenen Treffen ein vorhandenes Defizit auszugleichen?).
War es nicht die TE, die einen Ausgleich ihrer Defizite durch den AM sichergestellt wissen wollte?
Klar... der AM hat logischerweise auch etwas auszugleichen versucht, was ihm dessen Freundin
nicht geben konnte/wollte.
TE wie AM haben einander bedingt....das ist nun mal Gegenstand einer Affäre. Macht es eine
Affäre daher legitimer, erklärlicher? Sicher nicht. Schließlich geht Betrug am jeweiligen Partner
damit einher...
...und du schreibst ja auch....
Zitat "verliebtverliebt"
Zitat:Die TE schrieb mal, dass sie sich aus Angst vor Entdeckung der Affäre mehrfach trennen wollten. Nicht aus schlechtem Gewissen also. Sondern aus Angst vor den Konsequenzen.
Den Konsequenzen wird sie sich zu stellen haben, egal wer die Beendigung der Affäre betreibt.
Wie sie das macht....das wird sie mit sich selbst ausmachen - und DAS gilt es zu tolerieren, nicht aber Toleranz für eine Affäre an sich aufzubringen.
Zitat "Gretchen":
Zitat:Ich denke dass schon was kaputt war bei eingehen einer Affaire.
Die TE hat ja beschrieben, warum sie die Affäre hatte/hat - es fehlte ihr in ihrem Leben etwas,
was sie von ihrem EM nicht bekam/er ihr nicht geben konnte. Wie es sich liest, hat die TE
allerdings darüber nicht mit dem EM geredet...sondern hat sich "geholt/ermöglicht", was sie
bei ihrem EM nicht bekam.
Der Knackpunkt liegt....bei der TE selbst, was sie im Laufe des Threads nach und nach einräumte,
AUCH wenn sie nicht "so ganz" von ihrem Wunsch abweichen will, evtl. "Fehlendes" weiterhin
genießen zu wollen. Sie hat allerdings Angaben gemacht, dass sie Ansatzpunkte entdeckt hat, wie sie ihr "Fehlendes" erklären kann....Selbstwert, Selbstachtung, usw....