Zitat von kuddel7591:Toleranz zu üben, hat nichts mit "hinnehmen" zu tun, "was man nicht will" - was ich nicht will. lehne ich ab und das wird dann auch nicht toleriert, bzw. muss ich nicht verstehen, "was ich nicht will". Einzig....ich habe zu akzeptieren, dass jemand andere Ansichten, Meinungen hat.
Genau das ist es ja, das sehen viele anders.
Aber ja man muss akzeptieren das jemand eine andere Meinung hat, gerade das fällt aber einigen extrem schwer, und zwar ironischer weise gerade denen die ständig Toleranz und Verständnis predigen.
Zitat von verliebtverliebt:Naja, wenn hier einige Leute Partei für Nepomuk ergreifen, dann würde ich es auf keinen Fall gleichsetzen mit Toleranz gegenüber päd., Mord, Rassismus usw. Solche Dinge müssen natürlich geahndet und bestraft werden, weil sie das Leben anderer stark beeinträchtigen. Bei päd. ist es auch häufig so, dass sie ihre Neigung selbst nicht tolerieren, sich deshalb in Behandlung begeben, Medikamente nehmen oder sich umbringen.
Wer hat es denn gleich gesetzt ? ... das waren nur schnelle Beispiele, dass ich es nicht mal ansatzweise gleichsetzen wollte sollte klar sein.
Es ging mir da drum aufzuzeigen das man eben nicht alles tolerieren kann und sollte, auch wenn es strafrechtlich nicht relevant ist, es gibt eben einfach auch dinge die sind moralisch einfach falsch.
Wie hier muss man wohl einfach akzeptieren das sie so handelt, man kann ja nichts gegen machen, sollte man auch nicht, da dies wiederum eine Einmischung in fremde leben wäre, aber einige besonders jene die betrug selbst erlebt haben, haben eher Mitleid mit dem Mann der TE und weniger mit ihr.
Aber auch ohne selbst betrogen worden zu sein braucht man doch nur etwas Empathie um zu verstehen wie unendlich sch. es ist 8 Jahre eine lüge zu leben und hintergangen und betrogen zu werden, es ist schon irritierend das gerade von der TE die ja angeblich ihren Mann liebt am wenigsten Empathie für ihn und seine Situation vorhanden zu sein scheint.
Zitat von Nepomuk:@Valen
Und so kommt es dann zu Beitrag über Beitrag.
Was du, die Gesellschaft, meine Oma oder der Papst tolerieren und was nicht, ändert an meiner Situation nämlich gar nichts.
Ich betone es nochmal: ich habe mich nicht hier angemeldet, damit mir Leute virtuell Bussis geben und mir sagen: "mei, 8 Jahre Affäre sind ok, ich verstehe das."
Oder habe ich mir in deinen Augen gar durch mein Verhalten das Recht auf Aussprache und Austausch verwirkt?
Soll es an ihr denn was ändern, und wieso sollte das mich oder die Gesellschaft was Schären ob sich bei dir was ändert ?
Das einzige was du verwirkt hast, ist das recht drauf von deinem Mann so behandelt und hintergangen zu werden wie du es selbst tust.
Ansonsten ist mir das alles ziemlich egal, nicht mein Leben, du bist mir egal, dein Mann tut mir zwar etwas leid, aber wie ich vorher schon mal schrieb, dein Mann wusste mit wem er da zusammen ist, und wer es über 8 Jahren nicht merkt der will es gar nicht mitbekommen.