Zitat von Gracia:Kuddel
Ja, und so wie du deine Ansichten vertrittst und die te auch eine gute Wortgewandfheit besitzt, habe ich meine *gruselige* Ansicht dazu.
Es geht ja nicht mehr um den AM sondern um das evtl Scheitern der Ehe. Beide EP wollen sich ja gar nicht trennen, und nun stand da diese unausgegorene Sache mit dem Job im Raum. Die te hat ja erzählt, durch welchen Zufall das erstmal angeleiert wurde, aber ich muss eben auch sagen, dass es in der Folge aich mehrere Vorstellungsgespräche gab und man da nicht einfach sagen kann*mal sehen wie weit ich komme* also man eher von einem Scheitern ausging weil ja das Profil des EM gar nicht so richtig passte. Die Frage, ob man sich vorstellen kann für einen begrenzten Zeitraum entweder getrennt auf diese Entfernung zu leben oder mitzugehen wurde ja nicht ausdiskutiert. Er will auswandern hat er gesagt und nun muss innerhalb von 2 Wochen eine Entscheidung her.
Ich finde es absolut richtig, dass die te sich da wegen des Hauses hier eine Hintertür offen lässt. Ich würde jetzt auch noch gar nicht die Tiere abgeben wenn es nächsten Sommer erst losgehen soll. Außerdem darf man doch nicht vergessen, dass die te mit den Kids dort praktisch auf sich alleine gestellt ist. Der EM muss sich doch richtig in den neuen Job reinknien und wird auch auf Reisen sein, falls ich das richtig verstanden habe.
Im November geht es los für ihn und die Familie käme dann im Sommer nach. Wäre mir zu kurz geblickt. Und ja es ist schon richtig die Eltern bestimmen schon wo man lebt und die Kids müssen mit. Der Vater hat nun auch die Aufgabe sich mit den Sorgen der Kids zu beschäftigen.
@ Gracia
alles nachvollziehbar, was du schreibst - doch es ist auch so: an das, was der Arbeitgeber an Vorgaben für eine Entscheidung macht, hat sich der EM zu halten. Klar - mehr Bedenkzeit anzusprechen, wäre eine Möglichkeit gewesen. Aber.... was geschieht, wenn mehr Bedenkzeit eingeräumt wird? Richtig.... oder doch nicht? Erbringt mehr Bedenkzeit immer eine bessere Entscheidungshilfe - nein!
Was die TE angesprochen hat - klar hat sie ihre Bedenken einzubringen (persönliche, familiäre, Kinder betreffend, und, und, und). Dass weder SIE, noch der EM bestimmen können: "Das wird jetzt aber so gemacht, wie ich das will!" geht gar nicht. Damit wäre einer Trennung/Scheidung Vorschub geleistet. Dass die Ansichten der Kinder eine große Rolle spielen, gehört auch dazu - aber letztlich
entscheiden die Eltern, die Interessen und Bedenken ALLER abwägend. Es wird nicht passieren, dass alle 6 "Hurra" schreien - egal welche Entscheidung getroffen wird.
Was Einzelentscheidungen angeht - ein solches Projekt wird als gemeinsame Entscheidung zu treffen sein, um ggf. Vorwürfe zu unterbinden. Jeder Hauskauf und jeder -verkauf sind gemeinsame Projekte....egal wer welche Anteile an der Finanzierung hatte.
Dass solch große Projekte auch vom Ego der Protagonisten geprägt sind.... das gibt der Thread inzwischen her. Das ist auch gut, Ego einzubringen - aber ob Ego eine alleinige Entscheidungs-gewalt hat... nein.
Eher ist eine große Zwickmühle, als dass es um "Grässliches" geht...es gibt konträre Gedanken und Philosophien - mehr nicht. Konträre Gedanken als Herausforderung zu sehen - warum denn nicht? Erneut zu lernen, dass nur Kompromisse eine Lebens-Gemeinschaft ermöglichen - aber niemals "Diktat" das bewirken kann....oder hat der EM per "Dekret" entschieden, wie es zu laufen hat? Kann die TE per "Dekret" bestimmen, wie es zu laufen hat? Und nein - die Kinder auch nicht.