RainbowDash
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ich lasse ihn los und ich gönne es ihm von Herzen. Das was ich hier niederschreibe, ich glaub davon merkt er wenig bis gar nichts, außer dass ich ihn sehr vermisse. Das weiß er und das soll er auch wissen. Ich lasse meine Befindlichkeiten nicht an ihm aus, ganz im Gegenteil. Ich meckere nirgends, jammere nicht, bin nicht zickig oder mache eifersüchtige Szenen. Wäre dem so, würde ich ihn nerven oder belasten, dann hätte er mir dazu schon eine Ansage gemacht. Das ist sonst auch kein Problem.
Außerdem habe ich auch verstanden, dass es egal ist, wo er ist. Wenn er Mist machen will, dann kann er das auch hier. Sollte dem so sein, ziehe ich daraus meine Konsequenzen. Dann ist es eben so. Soweit mein Verstand, der zu 95% super funktioniert. Auch jetzt.
Ich hab momentan leider kaum die Gelegenheit, mich anderweitig auszutauschen über diese Gefühle. Und ich fände es sehr komisch, wenn ich ihn nicht so vermissen würde wie ich es tue. Für mich ist das aber auch das erste Mal, dass ich in so einer Situation bin. Ich hatte zum einen noch nie jemanden, der mir soviel bedeutet hat, und erst Recht nicht in Kombination mit 2 Wochen Partyurlaub. Ich bin da komplett unerfahren, und eben weil ich ihm diese schöne Zeit wünsche mache ich das alles mit mir bzw. hier aus. Ich muss das lernen. Ich kenne es nicht.
Ich wachse ja auch an diesem Urlaub. Wie ich vorhin schrieb, ich habe ja nun viel Zeit zum Nachdenken. Ich merke, wo ich Probleme habe und frage mich, wieso weshalb warum und was kann ich dagegen tun. Er ist da gar nicht involviert, außer dass er diese Gefühle auslöst. Die Situation tut das. Ich liege ihm aber damit nicht in den Ohren.
@_Tara_ Ich muss zum ersten Mal in meinem Leben nicht jemanden spielen, der ich nicht bin. Er ist der erste Kerl in meinem Leben, dem ich all meine Seiten zeigen kann. Auch die ganz sensiblen und die dunklen. Ich weiß nicht genau, womit ich den Eindruck vermittele, dass dem so ist. Vielleicht weil ich hier meine Gedanken mitteile, meine Reaktionen, mein Empfinden. Natürlich zeige ich ihm das gerade mal nicht, eben weil ich ihn liebe und weil ich will, dass er eine schöne Zeit hat. Ich empfinde das nun nicht als Verstellen sondern als Rücksicht. Wenn wir telefonieren ist es fröhlich, frei, ohne Druck, einfach schön. Wie gesagt, alles ist gut. Nur ich gerade nicht.
Das sind meine Probleme, nicht seine. Wäre er hier und ich würde mich so fühlen, würde ich es offen ansprechen. Er würde ohnehin merken, das etwas nicht stimmt und fragen.
Ich finde meine Verlustangst eigentlich auch nicht diffus, sondern ziemlich konkret. Und wie ich ja oben schrieb mache ich mir auch Gedanken dazu, wie ich daran arbeiten kann. Diese Verlustangst habe ich mitgebracht in die Beziehung.
Das bestimmte "Bauchgefühl", was damit einhergeht, kann sich in den unsinnigsten Momenten einstellen. Und in der Regel bestätigt es sich von alleine, dass es Quatsch ist. Ich empfinde da auch kein Bauchgefühl in dem Sinne, wie bei einer intuitiven Empfindung. Das Gefühl im Bauch ist schlichtweg Angst. Angst davor, schon wieder einen geliebten Menschen zu verlieren. Angst davor, nochmal einen heftigen Verlust durchstehen zu müssen. Ich beneide die Menschen, die damit gut umgehen können. Ich kann es einfach nicht (mehr) gut, möchte aber weder, dass meine Beziehung darunter leidet noch dass mich das so im Griff hat wie im Augenblick.
Er ruft an wenn er kann, er schickt mir jeden Tag ein Foto von sich, er schreibt mir jede Nacht wenn er ins Bett geht und jeden Morgen (Mittag) wenn er aufsteht. Meine inneren Konflikte.. Wie ich im Titel schon sagte


(Die habe ich mir in den letzten Monaten auch angeeignet.)
) auch irgendwie voranbringt. Ich kämpfe nun wirklich schon so lange da mit mir, das war mir gar nicht so bewusst. Ich habe es wieder erfolgreich verdrängt und drumherum gelebt so gut es ging. Vielleicht musste der Urlaub für mich sein, damit ich das sehe, lerne... Mich damit auseinander setze. Und das irgendwie los werde. Und nicht mehr umschiffe. 
