skully
Mitglied
- Beiträge:
- 244
- Themen:
- 13
- Danke erhalten:
- 88
- Mitglied seit:
ich fühle mich etwas hilflos, weil ich gegen das Ijntervenieren der Ex-Frau meines Freundes nichts unternehmen kann.
Kurze Vorgeschichte: Wir sind nun seit über einem Jahr zusammen und führen eine Fernbeziehung, seheh uns nur am Wochenende. Am Anfang unserer Beziehung hat sie - das war bisher mein Bauchgefühl - dauernd versucht zu verhindern, dass wir uns freitags sehen. Ganz egal, ob er zu mir kommen wollte oder ich zu ihm. Hier ne reparatur, da ein dringender Gesprächstermin. Schlechte Absprachen und ihre Einstellung, er sei schließlich noch für sie da (sie wohnen in einem Haus). Dann kam ich und sie musste realisieren, dass er nun nicht mehr imme rverfügbar war.
Nach einer Weile ließ das etwas nach.
Ich habe mehrfach ein Kennenlern angeregt, da ich dachte, dass das die Situation etwas entpsannt, wenn man wüßte dass die Ex bzw. die Neue ja gar nicht so schrecklich ist, wie man glaubt.
Sie lehnte das ab, bis heute.
Angeblich "sei es für sie eben ein seltsames Gefühl" ihn mit einer neuen Frau zu sehen. Ok, ist zu akzeptieren, sie möchte es eben nicht. Leider verhindert sie aber auch, dass die beiden erwachsenen Töchter mich kennen lernen. Er wünscht sich das wohl, aber irgendwie klappt es nicht. Vermutlich, weil die Mutter auch hier interveniert. Das eine Mal als er die Verabredung traf wurde kurzfristig wegen eines vergessenen Geburtstages abgesagt. Da haben wir schon 2 h gewartet und erst auf Anfrage kam diese "Ausrede". Von der Mutter, nicht der Tochter.
Am Samstag jetzt ist was echt blödes passiert. Wir waren mit Freunden zum Essen verabredet bei him zu Hause. Alles schön, alles wunderbar. Nach dem Essen sind wir noch einen Freund in seinem Garten besuchen gefahren, es wurde es recht fröhlich und es floss Alk.. Als wir nach Hause kamen, war mein Freund leider ziemlich betrunken. Er konnte sich nicht mehr wirklich grade halten und ich bugsierte ihn irgendwie ins Treppenhaus. Ich muss zugeben, ich war darüber auch ziemlich verärgert und heisse sowas nicht gut. Auch, wenn ich selbst auch was gwetrunken hatte, ich war durchaus noch klaren Kopfes.
Plötzlich steht seine Ex, die wirklich noch kein einziges Wort jemals an mich gerichtet hat, oben auf der Treppe und beschimpft mich. Zuerst begrüßt sie mich mit "Na, beide total betrunken? Ganz toll gemacht!"
Ich konnte das erst mal nicht kontern und sagte nur, naja, ich kann noch ganz gut gradeaus gucken (ich hatte wirklich nicht so viel getrunken, nur, nüchtern war ich natürlich auch nicht).
Sie stieg die Treppe runter bis zu mir und fing an zu schimpfen "Wie kannst du das zulassen, dass er soviel trinkt? Du kümmerst dich einen sch. um ihn".
Ich hab irgendwas beschwichtigendes geantwortet und sie in ruhigem Ton mit ihrem Vornamen (Martina) angesprochen und gesagt, wir waren eben feiern und offenbar ist es etwas ausgeartet. Kann ja mal vorkommen. "
Darauf ging sie gar nicht ein sondern sagte "Sprich mich gefälligst nicht mit M. an! Wir kennen uns gar nicht!"
Da riß mir langsam die Hutschnur: "Nein, natürlich nicht, weil Sie es nicht wollen, Frau W.!"
"Aus gutem Grund, schau dir deinen Freund an. sowas darf einfach nicht vorkommen!"
"Bin ich etwa schuld, wenn er zuviel trinkt?"
"Natürlich, wer denn sonst! So, und nun schaffen wir ihn gemeinsam nach oben oder ich ruf nen Krankenwagen!"
Da wurde ich richtig wütend: "Danke, Frau W, ich brauche dazu ihre Hilfe ganz bestimmt nicht! Gehen Sie Ihrer Wege, das hier geht sie schon lange nichts mehr an!"
Antwort: "Er ist der Vater meiner Kinder!"
Ich: "Mehr aber auch nicht, und außerdem der Vater von erwachsenen Kinder, die eine eigene Meinung haben dürften! "
"Immer wenn er mit dir zusamen ist, ist er so!" (dass timmt erstens nicht, zweitens kann sie das nicht wissen, ess ei denn, sie spioniert irgendwie hinter her. aber wie? Es sit defnitiv nicht so, wenn er bei mir ist, wird nur in Maßen getrunken und nur am Wochenende)
"Ahja, genau, aber Sie haben ja immer alles richtig gemacht, darum also jetzt seit 4 Jahren geschieden und 8 Jahren getrennt?"
Daraufhin ist sie beleidigt nach oben, beschimpfte mich aber noch mit "blöde *beep*" Woraufhin ich ihr dann auch was sehr Unanständiges hinterherrief. Das tut mir jetzt etwas leid, aber ich war so wütend, dass ich das nicht mehr unter Kontrolle hatte.
Ich fühle mich mittlerweile echt schlecht bei dem Gedanken, dass er immer wieder Kontakt mit ihr haben wird und sie ihn während meiner Abwesenheit manipulieren kann. Mir gefällt einfach nicht, dass sie ohne mich zu kennen ein Urteil über mich fällt und mich für Dinge verantwortlich macht, für die ich nichts kann. Außerdem glaube ich, dass sie in Wirklichkeit einfach total eifersüchtig ist und ganz bewusst Situationen schafft, in denen er sich zwischen mir und ihr entscheiden muss. Sie will mich vertreiben! Ich weiß, dass er darunter leidet, weil er mich einerseits nicht enttäuschen möchte, andererseits aber Angst hat, dass sie die Kinder als Druckmittel einsetzt. Also, wenn das Verhältnis zu ihr leidet, leidet auch das zu den Kindern. Das will er natürlich nicht!
Leider kann ich selber mich gar nicht wehren, es sei denn, ich schreibe ihr einen Brief, aber das ist auch irgendwie albern und führt zu nichts.
Er will nun erst mal mit seinen Töchtern reden. Er denkt, an sie kommt er nicht dran, sie glaubt ihm nicht, sie hört nicht zu - ich bin der Störfaktor für sie.
(Im Übrigen hat sie sich getrennt und die Scheidung angeregt, nicht er!)
Ich möchte noch hinzufügen, dass ich grundsätzlich kein Problem mit ihr habe oder hatte. Normal würde man eine Aussprache herbeiführen, aber da sie mich ja nicht mal kennen lernen will. Er kennt auch meine Kinder, meinen Ex und einge meiner Freunde, von meiner Seite klappt das alles seehr gut.
Was kann ich tun, damit ich mich besser fühle? Weiß jemand Rat, wie ich weiterhin damit umgehen soll?