Zitat von afxy: Im Endeffekt ändert sich ja nichts.
Das ist wohl dein Hauptproblem.
Er ändert sich nicht und du wachst wie eine Mutter über ihn. Nicht wie eine Partnerin, die würde ihm wahrscheinlich bei -30° aus dem Fenster hängen, die Tür von außen zu ziehen und gehen.
Deine Glaubenssätze, was Beziehung/Partnerschaft ist/sein soll, sind merkwürdig.
Jeden Fehltritt, den er begeht, schluckst du runter. Mühsam, würgend. Vergibst, was nicht normal ist. Aber es macht was mit dir. Die Liebe stirbt. Willste nich wahrhaben. Klammerst dich an der Vergangenheit fest, war ja mal schön.
Lerne Grenzen zu setzen, bis hierhin und nicht weiter, wenn er dann doch diese übertritt, handeln! Sich lösen. Rede mit deinen Eltern, das es sein kann, du ziehst, bis sich was anderes findet, wieder ins Kinderzimmer, aber löse dich von deinem Götzenbild.
Ne Beziehung wird nicht besser, wenn man alles aushält (es mit Liebe erklärt und verwechselt), ne Beziehung wächst, wenn man daran arbeitet, was ihr aber beide nicht tut.
Er pop., du floppst.
Tut weh, gehört aber zum Erwachsen werden dazu. Beziehung ist Arbeit, immer. Wenn da nur einer werkelt, läuft was gewaltig schief.
Warum redest du darüber nicht mit deinen Eltern? Scham? Angst? Denkst du, deine Eltern würden ihn her zitieren und mit dem aufrechten Zeigefinger wackeln? Emanzipiere Dich.