@Pinie und Salamander
ihr habt meine Gedanken dazu schon recht gut wieder gegeben. Da gibt`s für mich nicht viel zu ergänzen.
@urmel
Zitat:Hihi. Was denkst Du denn, ist dieses Verhalten?

echt drollig!

Meine das ernst. Ganz ähnlich schreibt oder spricht manchmal auch mein "Bärli". Manchmal finde ich es inhaltlich etwas abgedreht, bin aber von seiner Leidenschaft, Verspieltheit und Verpeiltheit entzückt. Er liebt es, wenn ich ihm dann den Kopf tätschel und vermittel, dass alles bestimmt wieder gut wird
Zitat:Und ich kann Dir auch sagen, worauf Deine Emotionen beruhen. Ganz tief fußen sie auf dem Frust, dass ein Mann sich heraus nimmt, durch ein künstliches Konstrukt Deine Handlungen beeinflussen zu wollen.
Ich muss gerade lachen. Du und mein Bärli wissen besser, was ich fühle, als ich selbst
Zitat:Und dies kann man umschreiben mit "wenn man einem Mann erklären muss, wie er ein Mann ist, dann ist er kein Mann". Sowas verärgert jede Frau.
Doch wenn ein Mann keine künstliche Konkurrenz etablieren muss, sondern Du schlicht weißt, dass auch andere Frauen ihn wollen, er auf solche Spielchen verzichtet, weil er genug über sich selber weiß, und damit weiß, dass er es nicht nötig hätte, ja was dann?

Dann würde eine Frau investieren, weil sie sonst Angst hätte, durch Unterlass einen wertvollen Mann zu verlieren.
Somit hast Du nicht nur einen Mann, der Deine eigene Angst, die falsche Wahl getroffen zu haben, durch Mädchentaktik schürt, Du hast auch einen Mann, dem Du die Konkurrenz nicht abnimmst und somit auch der Funke der Verlustangst derzeit nicht existiert. Weil Du absolute Sicherheit hast.
Und seine Reaktion auf diese laufende Dynamik bei euch? Ein künstliches Konstrukt, um so seinen Wert zu erhöhen. Statt entspannt zu bleiben, sein Ding zu machen und zu wissen, dass Du schon angetrabt kommst, wenn Du Dich wieder beruhigt hast.
Jaja, ich weiß, sind nur die Urmelschen Theorien. In der Realität läuft sowas ganz anders ab.
nein Urmel, das ist in Bezug auf uns alles ganz falsch.
Die Konkurrenz existiert. Davon braucht er mich auch nicht erst künstlich überzeugen. Es ist unverkennbar, wenn man sich in seinem Umfeld aufhält. Nur nahm er offenbar an, dass es noch nicht deutlich genug ist und dass es Einfluss auf meine Erschöpfung- und in der Folge Leidenschaftslosigkeit hat. Hat es aber einfach nicht.
Denn wenn ich nur eine Option von vielen für meinen Partner bin, also austauschbar, dann ist das der absolute Liebes- und Libidokiller für mich. Emotional muss ich schon etwas besonders für ihn sein. Bin ich aber durch die nächste Susi ersetzbar, ja dann wars wohl auch nicht so die grosse Liebe. Und dann ist es auch kein großer Verlust, wenn die Beziehung den Bach runter geht.
Darum werde ich auch nicht nervös, wenn er mit Susi oder Helena ausgeht, was er sogar manchmal tut.
Aber ich kann nervös werden, wenn ich das Gefühl habe, dass zwischen uns beiden etwas nicht funktioniert.
Mich hat nicht seine "Mädchentaktik" verletzt, sondern die vermittelten Inhalte, wenn auch nur angedeutet, subtil, provokativ usw.
Sie haben mich total verunsichert und genau das führt dazu, dass ich mich verschließe. Darauf habe ich gar keinen Einfluss. Und sie konnten mich verunsichern, weil ich mich frage, ob da nicht ein Funke Wahrheit drin steckt. Ich glaube schon.