Kaetzchen
Gast
Zitat von Sarina80:
Bei Kindern, die keine bedingungslose Liebe erhalten haben, ist es weniger eine Erwartungshaltung. Stelle es dir wie ein Vakuum vor, das zunächst einmal unterbewusst vorhanden ist. Es sind keine klaren Prozesse, in dem Sinne, ich fordere das. Dennoch versuchen sie dieses Vakuum im Laufe ihres Lebens zu füllen und sie werden scheitern. Das ist das Tragische. Sie suchen die komplette Symbiose und werden dadurch immer zurück gestoßen werden, weil das niemand in einer gesunden Paarbeziehung leisten kann. Die Konsequenz ist ihre gefühlt erneute Entwertung, die sie als Muster bereits kennen und bestätigt sehen. Ein Teufelskreis.
Es ist auch korrekt, dass Menschen die als Kind gelernt haben, dass Zuwendung nur dann erfolgt, wenn man entsprechend funktioniert und leistungsfähig ist, diesen als Muster mit in Beziehungen nehmen. Sie kennen es nicht um ihrer Selbstwillen angenommen zu werden. Konsequenzen sind permanenter Aktionismus und unbedingtes Gefallenwollen. Dies führt auch oft ins Aus.
ja, das deckt sich (leider) mit meinen Erfahrungen ... danke! Ich habe da für mich immer den Zusammenhang gesehen zwischen Menschen mit hohem Selbstwert (haben zumindest weitestgehend bedingungslose Liebe erfahren) und Menschen mit niedrigem Selbstwert (die das leider nicht haben). Aber immerhin dahingehend habe ich bei meinem eigenen Kind dann so einiges richtig gemacht
