Zitat von Kaetzchen:Also, statistisch werden Scheidungen zu 52% von Frauen eingereicht. Ich kann da jetzt kein großes Übergewicht feststellen, das hält sich doch die Waage?
Moment. 52 % Frauen, 40% Männer, 8 % Thailändische Ladyboys (nein, Spaß)... 8% einvernehmlich.
Und 52 zu 40 ist schon ein Ungleichgewicht. Und andere westliche Welten, z.B. die USA, sind bei 69% zu 31% bei den Frauen.
Zitat:Und zu den Gründen kann ich mal sagen, dass bestimmt mindestens 80% der Scheidungen aufgrund von Betrug stattfinden

Nix Haushalt ... und 80% der Betrügereien finden aufgrund von S.mangel statt. Ergo - hätte der Mann nicht seine Anziehung verloren, hätte Frau mehr Lust gehabt, er wäre nicht fremdgegangen und seine Frau hätte sich nicht scheiden lassen. Wer ist jetzt hier die Henne und wer das Ei?
Ja, genau: Nix Haushalt. Ist aber immer wieder eine Annahme, die da ins Feld geführt wird (Steht z.B. bei der ASA = American Sociological Association). Ich denk mir das doch nicht aus. Wozu auch? Was hätte ich denn davon? Das mein Geschlecht in Vertretung aller P.immel besser dasteht? Glglgl...
Zitat:Dass ausgerechnet Ihr zwei Euch aber hier die Masken vom Gesicht pflückt und selbst zu Opfern macht (bzw das gesamte Männergeschlecht gleich mit) und mir nur mal wieder bestätigt, dass das männliche Ego ein Verlassenwerden offenbar kaum verkraftet, hätte ich jetzt nicht gedacht

Ehrlich jetzt, aber die Opferrolle steht Euch Jungs nicht, finde ich. Und wenn Frauen ihre Selbstverantwortung sehen sollen, dann Männer aber bitte auch. Auch für Trennungen (ist ja bekanntlich nie einer alleine Schuld an einer Trennung, sondern immer zwei.
Was hat das mit mir zu tun? Ich bin n paar Mal verlassen worden und hab das immer weggesteckt. Sogar so gut, dass die Mädels später wieder ankamen. Ich lebe aber nach folgender Devise, vielleicht kannst Du die ja nachvollziehen:
1. Wir haben uns getrennt, weil es triftige Gründe gab. Triftige Gründe sind für mich: Komplett unterschiedliche Zukunfts- oder Lebensvorstellungen etc. Warum sollten die jetzt auf einmal bereinigt sein?
oder
2. Wir haben uns wegen "Sche*ße" getrennt. Emotionaler Firlefanz, der zu gar nichts Nütze ist außer der eigenen Wahrnehmung eine Legitimation zu verschaffen.
Daraus folgt: Wenn 1. gab es Gründe, die für ein weiteres Zusammenleben nicht ausreichen und das sich jemand dahingehend so arg ändert, glaube ich nicht oder 2. woher weiß ich, dass wir uns nicht wieder wegen "Sche*ße" trennen, daher Ausschlusskriterium.
Ist das nachvollziehbar? Ich wurde schon wegen "Sche*ße" verlassen. Und genau diese Mädels kommen i.d.R. irgendwann wieder, weil sie wissen: "Mist". Aber wenn ich dann sehe, was bei denen sonst so im "Liebeskreis" abging, dann weiß ich auch, warum die wiederkommen. Nur zwei Mädels, eine Trennung ich, eine Trennung sie, wurden aus triftigen Gründen beendet. Und mit denen komme ich heute bestens klar. Mit den meisten anderen Mädels auch, aber das eben eher, weil ich sie auf Bekannten-Abstand halte.
Und NEIN, zu einer Trennung gehören NICHT immer zwei, zumindest nicht insofern als das man sagen könnte: "Oha, da ist aber alles falsch gegangen." Denn dann könnte ich einerseits argumentieren: "Sie hat ihn verlassen, obwohl er alles getan hat. Ja, er ist halt ne Wurst." Und damit gebe ich die Teilschuld an den Mann. Dann könnte ich aber in gleichem Maße so argumentieren: "Der Typ, der da seine Frau geschlagen hat, hat Recht, weil sie es dauerhaft provoziert hat." Passt das dann? Und witzigerweise ist Dein Männer-Idol Sean Connery genau mit dieser Aussage vor einigen Jahren um die Ecke gekommen und wurde dafür hart angefeindet. Kurios, was?
Zitat:Er und seine Mutter
Korrekt. Jason Vorhees und Pamela.
Zitat:So, und jetzt? Vielleicht gefällt Euch das islamische Modell besser? Da darf die Frau sich nur scheiden lassen, wenn es triftige Gründe gibt UND der Mann einverstanden ist. Das wär doch was?

Vom islamischen Modell halte ich nicht so viel, weil ich anders sozialisiert wurde. Dennoch wird von unserer Gesellschaft darüber auch immer gerichtet, als hätten wir die Wahrheit gepachtet. Offenbar geht es den Frauen da nach Selbsteinschätzung ja gar nicht so besch*ssen, wie viele immer glauben. Für mich ist das kein Plädoyer an die islamische Idee, aber so zu tun als wären alle Männer dort Barbaren und total respektlos ihren Frauen gegenüber, wie wahrscheinlich ist das? So wird es aber immer wieder vertreten.