Zitat von ladyblue:@uwe74
Ich versteh dich mehr als du denkst, denn ich habe in den letzten drei Jahren extreme Zurückweisung erfahren, und zwar nicht von fremden Männern, was noch verständlich wäre, sondern von dem mit dem ich zusammen war, was ich als viel schlimmer empfand. Ja, man wird kalt, verbittert und nimmer Menschen im Allgemein anders wahr. Trotzdem versuche ich keine allgemeine Rückschlüsse auf alle Männer zu ziehen, denn damit würde ich euch ein Unrecht tun. Außerdem stimmt es ja nicht, es gibt sehr liebe Menschen da draußen, und die können nichts dafür, dass ich ins Klo gegriffen habe.
Das stimmt schon. Auch einiges, was @Kaetzchen und @Grace_99 sagen, schreiben und meinen. Ich bin ja nicht gänzlich gegen ihre Ansichten, nur sehe ich Unterschiede bei Ursachen und Konsequenzen.
Es ist leider wirklich so, dass seit die Emanzipation Einzug gehalten hat, die Frauen eine nicht immer nur positive Veränderung durchlebt haben. Mit mehr Möglichkeiten, mehr Rechten gehen eben auch mehr Verantwortungsbewusstsein einher.
Die Ansprüche mancher Damen (nicht aller!) sind immens gestiegen, die Arroganz über manche (nicht alle) sich denkender Frauen leider auch.
Entspannte Dates, Flirts etc. werden da kaum noch möglich. Immer Erwartungen, Ziele, Vorgaben - alles Quatsch.
Und da zeigt sich das Extrem:
Die Frauen suchen jetzt für sich zielgerichteter - und fallen trotzdem oft auf die Nase, weil sich ihr Traumprinz als "Niete" erwiesen hat. Dafür wurden im Vorfelde viele "gute" Männer fallengelassen, nicht berücksichtigt etc.
Das sind so meine Erfahrungen. Wie oft habe ich es gesehen und sehe es noch heute, mit welchen "Vollspacken" Frauen zusammen sind. Der fährt einen dicken Schlitten, macht einen auf Bonzen, trägt Armani etc. etc..
Aber im Hirn nur ein Vakuum, menschlich grottenschlecht und im Alltag eine absolute Pfeife - aber solche "Exemplare" finden doch tatsächlich Frauen, die sie anhimmeln. Seltsam, oder?
Nein, liebe Damen, es sind definitiv nicht alle so und viele hier im Forum würde ich, nach jenem, was sie so schreiben und meinen, auch so einschätzen. Aber sie sind die Ausnahmen, die leider nicht gefunden werden oder gefunden werden wollen. So meine bisherigen Erkenntnisse.
In meiner Alterskategorie (sagen wir mal zwischen 38 und 50) lerne ich kaum Frauen kennen, aber ich werde durchweg sehr oft von vielen Frauen im Alter zwischen ca. 25 - 35 angesprochen, bei den Onlineversuchen wurde ich gar von knapp Ü20er-Damen angeschrieben

. Was soll ich mit denen anfangen? Sugardaddyspiele betreiben? Einen auf Macho machen? Wie der gestriegelte Gockel durch die Lande ziehen und einen auf gut alten Bock machen?
Anhand dieser eigenen persönlichen Erfahrungen kann ich nur resümieren:
Frauen (die meisten, zummindest jene, an denen ich gelange) sind irgendwo fehlgeleitet, durch die Gesellschaft und deren Ansprüche und Vorstellungen geblendet und durch die Emanzipation vermutlich noch verstärkt verfremdet worden. Sie sind keine typsichen Frauen mehr, sie sind weibliche Abbilder der Männer (die sie eigentlich nie sein wollten/wollen) und leben genauso. Wenn sie sich als klüger und empathischer als Männer sehen, sind sie im Prinzip leider nicht schlauer. Sie äffen einen solchen Mann nur nach.
Es gibt "gute" Männer, beziehungstauglich, alltagstauglich, treu, zärtlich, stark - das ganze stets angestrebte Bild einer Frau von einem Mann. Ich behaupte auch eines dieser Exemplare darzustellen - gebracht hat es mir nichts.
Wo ist der Fehler im System?
Ist es immer der Mann, der zu Dates perfekt sein muss - Entertainer, Charmeur, Gentleman, reicher Vogel, angeblich belesen etc. - oder ist es vielleicht doch die Frau, die sich schön zurück lehnt und Mann, wie das hier immer so falsch kommuniziert wird, machen lässt? Da werden Mann und Frau nie auf einem Nenner kommen.
Ergo:
Alles muss sich wieder umkehren, man muss wieder eine gesunde Basis finden auf einem Niveau, was realistisch ist. Davon sind wir in der heutigen Zeit durch viele Umstände sehr sehr sehr weit entfernt. Und ob wir mal jemals wieder einen Normalzustand erreichen, angesichts der Immer-Mehr-Mentalität innerhalb unserer Leistungsgesellschaft und Emanzipation etc. - ich glaube nicht.