Ha ha, lustig, habe gerade einen Artikel im Netz gelesen von einem Sozialökonomen, der da ein Experiment gemacht hat bei Tinder. Da kam folgendes bei heraus (nach seiner Untersuchung):
Auf eine Dame, die dort "geliket" wird, kommen im Schnitt ca. 6 Männer Minimum.
Ca. 80% der Männer, die als durchschnittlich betrachtet/erachtet werden, kommen nur bei jeder ca.
115. (!) Frau zum Zuge.
Nur 20% der Männer sind so "heiß", dass sie problemlos an Frauen gelangen.
Attraktive Frauen werden zugespamt, die durchschnittlichen Frauen, die wie attraktiveren Frauen dort loslegen wollen, finden aber auch kaum für sie in ihren Augen passende Männer (die attraktiven Männer interessieren sich nicht für sie). Umgekehrt sind diese durchschnittlichen Frauen aber auch nicht so versiert, mal bei den durchschnittlichen Männern "anzuklopfen", die kriegen von diesen Frauen genauso Körbe wie von den attraktiveren Frauen.
Ein weiteres Fazit dieser Studie war:
Tinder ist für Männer nur dann sinnvoll, wenn sie sehrrrrrrrrrrrr geduldig sind und viele Körbe in Kauf nehmen, dazu aufpassen müssen nicht zu frustrieren, was früher oder später dort vor allem die Männer ereilt.
Die Sprüche und Flirttexte haben keinen Einfluss auf das Auswahlverfahren der Frauen, es zählt nur die Optik.
Von Tinder wird generell abgeraten, weil die wenigen topaussehenden Männer die einzigen sind, die da vorzeigbare Ergebnisse erhalten.
Die Frauen haben zuviel Auswahl (einerseits) und sind zudem zu anspruchsvoll (andererseits), wenn sie selbst nicht aussehen wie die Venus, aber sich entsprechende Kerle suchen (die sie aber kategorisch ausschließen bei der "Misswahl).
Es wird empfohlen, auf Datingapps auszuweichen, wo man vor der visuellen Kontaktaufnahme (Einsehen des Profilbildes) erst mal Fragen etc. beantworten sollte, bevor das Profilbild sichtbar wird. Leider nannte der Autor hier keine Alternativen.
Fazit:
Die Erfahrungen des Autors kommen denen des TE recht nahe. Sowohl was das Verhalten der Tinderuser/innen betrifft als auch die bereits beschriebene aufkommende Frustrationswelle bei Männern wegen des Verhaltens der Frauen dort.
Ist zwar "nur" eine Studie und "nur" bei Tinder, aber da kann man schon sehen, wo der Haken ist.
Ergo:
Das Internetdaten ist wie Lottospielen, wobei ich behaupten mag, dass die Wahrscheinlichkeit bei der geringsten Gewinnstufe bei Lotto einen Gewinn zu bekommen deutlich höher ausfallen dürfte, als ein Date bei Tinder (zumindest, wenn man als durchschnittlich angesehen wird) zu realisieren.
Tinder und Co. meiden und andere Wege beschreiten.