Zitat von Karenberg:Uwe 74, wie stellst du deine momentane finanzielle Situation bei Dates oder Flirtversuchen dar?
Kein unwichtiges Thema. Die meisten suchen halt was mit einer gewissen Mindestgehaltsklasse.
Wenn du da nichts bieten kannst bist du raus, daran kannst du mit Charakter und Auftreten nichts ändern.
Außer Du bleibst in deiner Liga, was kein Nachteil sein muss, weil du Zeit hast. Einige Frauen freuen sich über Zeit, der Rest ist für sie nicht mehr so wichtig.
Hi Karenberg!
Ja, das ist eine "spannende" Sache.
Also ich gehe erst einmal nicht auf das finanzielle/berufliche ein, wenn möglich, weil ich eh weiß, dass ich da Defizite habe bzw. "schlechte Karten". Wenn es aber angesprochen oder hinterfragt wird, sage ich, wie es ist und erzähle keine Märchen oder Lügen. Rein sachlich, ohne irgendwelche Wehmut. Ich bin nun mal momentan ohne Job, beziehe ALG II, bin insolvent und es kann sein, dass ich noch als mindestens erwerbsgemindert eingestuft werde wegen meiner teils massiven Gedächtnisprobleme. Das klärt sich aber erst in frühesten ein paar Monaten, weil ich erst im Juli fachärztliche Untersuchungen vor mir habe (vorher waren keine Termine zu bekommen!).
Ich mache das aber nicht zum Thema beim Daten oder beim Gespräch mit einer für mich interessierten Frau. Klar haben da manche schon deshalb den Kontakt eingestellt, die wollten dann wohl auch einen Mann mit Job (oder einen Versorger), speziell Frauen "mit Anhang" (Kindern). Kann ich ja auch nachvollziehen, ein "Pleitegeier" mit Altlasten, die einen noch eine lange Zeit begleiten und die sich auch auf Partnerschaft auswirken können/werden (da Bedarfsgemeinschaft ab Zusammenzug oder Heirat), möchte Frau lieber meiden.
Ich bin intensiv auf der Jobsuche, aber bedingt durch den Schlaganfall und die Insolvenz meiden einen da die meisten Arbeitgeber. Zudem bin ich mit meinen 44 Lenzen gegenüber den jüngeren Mitbewerbern im Nachteil, da helfen auch keine beruflichen Erfahrungen oder so, das hat sich auch schon herauskristallisiert. Zudem war ich lange Jahre selbstständig in einem Beruf, wo man nicht mal eben so wieder als Angestellter reinkommt. Und in die Selbstständigkeit kann ich in diesem Beruf eh nicht zurück wegen der Insolvenz und der gesundheitlichen Situation.
Unterm Strich könnte es also sein, dass ich "Frührentner" werde, weil nicht mehr vermittelbar. Dann gebe es in der Zukunft statt ALG II eben SGB XII (Sozialhilfe), praktisch die gleichen Leistungen. Ob ich eine Erwerbsunfähigkeitsrente beziehen würde, müsste dann eh noch separat geklärt werden. Das Jobcenter würde mich nur zu gerne "loswerden", dass hat man mir ja schon zwischen den Zeile sogar gesagt. Auch der für mich zuständige Jobcenterberater sieht da nicht viel Licht am Horizont, was bestätigt wird durch die Tatsache, dass ich bis zum heutigen Tage keine einzige Aufforderung für eine Bewerbung bei einem Jobangebot bekommen habe! Von daher . . . . .
Ich denke, bei mir ist das "Gesamtpaket" nicht attraktiv für die Frauenwelt, was mir aber auch klar ist.
Du hast schon recht, mit tollen Sprüchen und Charakter kann man in so einem Fall nicht viel retten. Aber zeige mir mal die Frau, die schon zu Beginn des Kennenlernens von sich aus über ihre finanzielle/berufliche Situation plaudert. Das erlebe ich seltens- meistens bei den Damen, die "Kariere" machen - die sind eh nicht meine Liga.
L.G.
Udi