Zitat von Lalalana1: Welcher erwachsener Mensch stellt überhaupt Fragen zur Anzahl der sexuellen Partner? Inwiefern ist das relevant?
Ich habe schon öfters gesagt, dass es mir nicht um die pure Anzahl geht, sondern das Gesamtbild ihres vorherigen Beziehungsleben. Wenn das stark von meinen Vorstellungen abweicht, ist sie halt keine Beziehungskandidatin für mich.
Zitat von Lalalana1: Meine Freundin hat mal ehrliche Antwort darauf gegeben und sie waren danach ein Monat zerstritten
Ist natürlich blöd, aber zumindest war sie ehrlich. Also kann ihr Freund nicht im Nachhinein behaupten "Hätte ich das gewusst, dann..."
Was die Anzahl angeht, hat jeder seinen Toleranzbereich. Laut Statistik die ich mal gelesen habe sind 10-20 Sexualpartner für die meisten Männer der Toleranzbereich. Über 20 empfinden die meisten Männer als abstoßend.
Zitat von Yoda563: ...eine bewegte sexuelle Vergangenheit ist also so ähnlich wie Suchtprobleme oder Kriminalität? Dann würde ich auch lieber drüber schweigen
Zitat von Xeni: Der Vergleich zwischen krimineller Vergangenheit, Dro. und sexueller Vergangenheit hinkt meiner Meinung nach.
Wie kommst du auf die Idee das miteinander zu vergleichen?
Naja, wenn man mit dem Argument kommt "Die Vergangenheit spielt keine Rolle" gilt das hier selbstverständlich auch.
Zitat von nimmermehr: Der Mann weiß bis heute nicht, dass ich seinen Vorgänger auch betrogen hatte, und wir waren fast 20 Jahre zusammen. So, und nun? Ich wäre für ihn sonst auch ein No Go gewesen.
Achso, also ist es folglich vollkommen legitim seinen Partner Dinge zu verschweigen, wo man genau weiß, dass es für ihn ein Dealbreaker ist.
Zu Anfang meiner letzten Beziehung hatte ich eine gute Freundin. Als meine Freundin mich gefragt hat, ob ich mit ihr was hatte, habe ich ihr die Wahrheit gesagt. Ich hätte es auch verschweigen können, weil ich ja wusste, wie sie darauf reagieren würde.
Zitat von Xeni: Und im Übrigen, es soll sogar Menschen geben, die in der Vergangenheit betrogen haben und da für sich selbst viel gelernt haben.
Menschen mit einer kriminellen Vergangenheit auch. Also in sofern macht es keinen Unterschied.
Zitat von Xeni: Ich bin ja der Meinung, dass die Vergangenheit nur teilweise etwas über einen Menschen ausagt und es auch immer darauf ankommt, wie der Mensch das für sich aufgearbeitet hat.
Na wenn es aufgearbeitet wurde und derjenige dazu steht... warum also nicht ehrlich sein? Warum dann verschweigen?
Zitat von Xeni: Mir fällt bei solchen Diskussionen immer auf, dass die Emanzipation bei einigen Männern und auch Frauen noch nicht komplett angekommen ist.
Da hat die Emanzipation wenig mit zu tun, denn es sind meine eigenen Ansprüche.
Wenn ich etwas über meine Partnerin wissen will, dann erwarte ich Ehrlichkeit. Den gleichen Anspruch darf die Frau auch bei mir haben.
Zitat von Xeni: Ich halte dieses Geschreibe von Werte einer Frau und Invest und bla für absoluten Schwachsinn und soll diejenigen, die dahinter stehen auch nur vor etwas schützen was es real vielleicht gar nicht zu schützen gibt.
Natürlich soll es schützen. Schließlich investiere ich meine Zeit, Gefühle und Geld in dieser Frau. Selbstverständlich gibt es keine Garantie. Aber bspw. mit dem Fremdgehen bin ich der Meinung:
- Sie hat schonmal diese Grenze überschritten, daher ist die Wahrscheinlichkeit entsprechend hoch, dass sie es wieder macht.
Zitat von Xeni: Und ich entscheide auch, was ich davon erzähle oder nicht.
Wem das nicht passt wird weiter gewunken. Damit kann ich gut leben.
Vollkommen richtig. Und ich entscheide, welche Frau ich in mein Leben lasse. Und das wird keine Frau sein, die aus ihrer Vergangenheit ein Geheimnis macht.