Zitat von Mindtricks: Bin ich mir dann aber sicher, dass es das nun endlich ist - dass die Frau es ehrlich meint - lasse ich meine Mauern fallen und werde offen, lustig, albern, herzlich und ein Gentleman.
Zitat von Mindtricks: DAS wiederum, scheint dann aber auch zugleich der Nagel zu meinem Sarg zu sein...
Das glaube ich nicht.
Zitat von Mindtricks: weil Frauen insgeheim wohl doch einen Mann bevorzugen, der SEIN Ding macht...der sie kühl behandelt und sich selbst an erste Stelle stellt.
Das glaube ich auch nicht.
Zumindest gilt das für mich nicht. Es muss nur die richtige Frau sein. Oder andersherum auch der richtige Mann.
Mein Partner ist all das, was Du beschreibst. Und ja, er hat sich am Anfang auch nicht sofort geöffnet und seine Facetten sofort ausnahmslos ausgelebt. Auch ich nicht. Sich fallen zu lassen muss wachsen. Durch Vertrauen und durch Liebe. Es war eher ein Herantasten. Aber jedes Mauerstück fiel Stück für Stück. Und das hat uns eher enger verbunden, noch näher gebracht. Nicht auseinander. Beim Sprint geht auf Strecke die Puste irgendwann aus. Der/die Richtige hält auch Schwächen und Emotionen aus.
Aber was natürlich auch dazu gehört ist, dass jeder sein Ding machen darf. Ausgewogen zwar, mit Rücksicht, beidseitig, auf sich selbst, den Partner und das Wir. Aber ja, das gehört dazu. Und selbst wenn "das eigene Ding" am Anfang etwas hinten ansteht, weil Verliebtheit und Zweisamkeit Priorität hat für eine Weile, ist es ok, wenn sich das langsam mit der Zeit wieder auf Normalmaß einpendelt. Falls Du das nicht kannst, ist das der Punkt für Dich, den Du anschauen musst.
Was jetzt genau "der/die Richtige" bedeutet, ist schwierig mit Worten zu definieren. Kann man nicht. Und auch nicht erklären.
Höher, weiter, schneller in kürzester Zeit löst bei mir Skepsis aus. So jemand schließe ich als den Richtigen relativ schnell aus. Vielleicht auch manchmal vorschnell.
Zitat von Mindtricks: Und ja: Ich MUSS jetzt konsequent sein - für sie und für mich.
Anders herum, wenn überhaupt. Du musst konsequent sein - für Dich und für sie. Für sie vielleicht, weil sie es selbst nicht hinkriegt, aber für sie musst Du eigentlich zunächst mal gar nix.