Zitat:Nein, so ist es nicht gemeint. Einfach klare Grenzen. Das ist jetzt mein Bereich, hier möchte ich dich nicht haben, du kannst machen was du willst, unser Schlafzimmer gibt es nicht mehr.
Das ist alles was ich damit ausdrücken möchte.
Ich verstehe Dich. Allerdings solltest Du in Betracht ziehen, dass mein Rat nicht davon beeinflusst wird, dass ich emotional gerade durch den Wind bin.
Es ist gut, Grenzen aufzuzeigen. Aber bedenke, dass die Aussage Deiner Dame "er hat mich aus dem Schlafzimmer ausgeschlossen, er schließt sich ein", aus dem Kontext gerissen werden wird.
Schau mal, sie ist gut darin, ihr Ding durchzuziehen und keine Verantwortung zu übernehmen. Da ist sie Dir einfach meilenweit voraus. Das geht Richtung Kleinkrieg, der Dir als Mensch und als Mann, abseits ihres Charakters, nicht gut zu Gesicht steht.
Die abgeschlossene Tür im Schlafzimmer zeigt nur, dass Du keine anderen Mittel zur Hand hast, als mit einem Schloss einen anderen Menschen erziehen zu wollen.
So funktioniert es nicht. Du musst viel souveräner werden. Das Schloss bringt Dich als Mensch nicht weiter, es ist ein Nebenschauplatz, der Dich davon ablenkt, dass Du nicht eine Grenze zu Deinem Schlafzimmer brauchst, sondern, dass Du Grenzen in Dir drin ziehen und verteidigen musst.
Das Schloss ist Deine Einwilligung, einen Krieg zu führen, den Du nicht gewinnen kannst. Diesen Krieg hast Du bereits vor Jahren verloren. Die innere Grenze wäre ein taktischer Rückzug, der Dir zeigen wird, dass Du zwar in Luxenburg einen Kampf verloren hast, aber Deine Heimat Deutschland unendlich viele Resourcen hat, die Luxenburg ganz anders in die Knie zwingen kann.
Verstehst DU, was ich Dir sagen will?